Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Dr. Emily Wimmer

Medizinisch geprüft von

Dr. Emily Wimmer

Letzte Änderung: 03 Mär 2021

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist insbesondere als Kinderkrankheit bekannt, kann aber auch Jugendliche und Erwachsene betreffen. In der Regel verläuft die Infektion mild und ohne Komplikationen. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist eine Eindämmung dennoch sehr sinnvoll. Alle Infos zu Verbreitung, Symptomen und Behandlung finden Sie hier.

Inhalt
Kinderhände mit roten Punkten auf der Handfläche

Kurzübersicht

Definition & Häufigkeit: Bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit handelt es sich um eine ansteckende Erkrankung, die sich durch charakteristische Symptome im Bereich von Händen, Füßen und Mund zu erkennen gibt. In Deutschland kommt es jährlich zu bis zu 140.000 Fällen.

Symptome: Typisch für die Hand-Fuß-Mund-Krankheit sind rötliche Flecken auf Zahnfleisch und Zunge, die später Bläschen werfen und mit Schmerzen verbunden sein können. Anschließend tritt rötlicher Ausschlag häufig auch an Fußsohlen, Handinnenflächen und weiteren Körperstellen auf. Darüber hinaus entstehen ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie Fieber und Halsschmerzen.

Ursachen: Verantwortlich sind in den meisten Fällen Enteroviren, genauer Enteroviren aus der Gruppe A (EV-A).

Behandlung: Arzneimittel, die direkt gegen die Viren vorgehen, gibt es noch nicht. Daher erfolgt die Therapie meist symptomatisch mit Fiebersenkern oder Schmerzmitteln. Bei sehr milden Verläufen sind gar keine Medikamente notwendig.

Über die Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Die Hand-Fuß-Mund-Krankheit hat viele Namen. So verbirgt sie sich zum Beispiel auch hinter den Bezeichnungen Hand-Mund-Fuß-Krankheit, Mund-Hand-Fuß-Krankheit, HFM-Krankheit, HFMK, Coxsackievirus-Krankheit oder Falsche Maul- und Klauenseuche. Doch egal wie Sie die Infektionskrankheit letztendlich nennen, allzu große Sorgen müssen Sie sich bei einer Ansteckung nicht machen: In den meisten Fällen ist sie an den Ausschlägen oder Hautveränderungen im Mund sowie an Händen und Füßen eindeutig zu erkennen. Der Verlauf bleibt in der Regel mild und ohne Komplikationen.

Da sich besonders häufig Kinder bis zu einem Alter von 10 Jahren mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit anstecken, ist die Infektion als typische Kinderkrankheit bekannt. Das bedeutet allerdings nicht, dass sich ausschließlich Kinder infizieren: Auch Erwachsene können mit den verantwortlichen Erregern in Kontakt kommen. Schwere Verläufe sind sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen sehr selten. Gehäuft tritt die Hand-Fuß-Mund-Krankheit im Spätsommer und Herbst auf.

Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Symptome

Haben Sie oder Ihr Kind sich mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit angesteckt, dauert es 3-10 Tage, bis sich die ersten Symptome entwickeln. Der Anfang bleibt dann eher unspezifisch, sodass eine Einordnung der Beschwerden noch schwer fallen kann:

Knie eines Kindes mit Bläschen

1-2 Tage nach Beginn dieser ersten Phase treten eindeutigere Symptome auf. Auf der Mundschleimhaut, besonders auf der Zunge und am Zahnfleisch, bilden sich rote, wunde Flecken, die in flüssigkeitsgefüllte Bläschen und Geschwüre übergehen können. Weitere 1-2 Tage später entwickeln sich ähnliche Flecken auch an den Händen und Füßen, vor allem auf Handinnenflächen und Fußsohlen.

Darüber hinaus sollten Sie diese Körperstellen auf Ausschläge überprüfen:

  • Po
  • Genitalien
  • Ellenbogen
  • Knie

Juckreiz tritt gelegentlich auf, ist aber nicht die Regel. Komplikationen oder längerfristige Folgen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit sind sehr selten. Nur in Ausnahmefällen können die Finger- oder Fußnägel ausfallen, Lähmungserscheinungen auftreten oder Entzündungen des Gehirns oder der Hirnhäute entstehen. Solche schweren Verläufe werden im Krankenhaus behandelt. Typisch ist aber vielmehr ein milder bis sehr milder Verlauf.

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Wie steckt man sich mit der HFM-Krankheit an?

Schuld an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit haben in der Regel sogenannte humane Enteroviren. Sie sind auf den Menschen spezialisiert und auf der ganzen Welt verbreitet. Vor allem in Südostasien kommt es häufig zu regelrecht epidemischen Krankheitswellen; in Deutschland sind eher geografisch begrenzte, schnell eingedämmte Ausbrüche typisch. Schätzungen zufolge stellen Ärzte pro Jahr bis zu 140.000 Erkrankungen in Deutschland fest. Genaue Zahlen liegen nicht vor, da keine bundesweite Meldepflicht besteht.

Wie aber breitet sich die Hand-Fuß-Mund-Krankheit genau aus? Eine zentrale Rolle spielen Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen: Zum einen enthält das Sekret in den Bläschen eine hohe Zahl an Viren. Zum anderen sind die Viren aber auch im Nasensekret, Speichel oder Stuhlgang nachweisbar.

2 Wege entscheiden daher über die Ansteckung mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit:

  • direkter Kontakt mit virenversetzten Körperflüssigkeiten: Wer mit Speichel, Fäkalien und Co. eines Erkrankten in Berührung kommt (beispielsweise beim Windelwechseln), kann die Viren über die Hände auf die eigenen Schleimhäute bringen. Darüber hinaus kann das beim Niesen oder Husten in kleinen Tröpfchen ausgestoßene Rachensekret eingeatmet werden (Tröpfcheninfektion).
  • Schmierinfektion: Achten Erkrankte nicht selbst auf eine ausreichende Handhygiene (zum Beispiel, weil sie noch zu klein dafür sind) und fassen sie Gegenstände an, die auch von anderen benutzt werden, kann es ebenfalls schnell zur Weitergabe der Viren kommen. Der nächste Gesunde, der einen solchen Gegenstand berührt und sich anschließend ins Gesicht fasst, überträgt die Erreger möglicherweise auf seine Schleimhäute.

In den ersten 7 Tagen nach Beginn der Beschwerden ist die Ansteckungsgefahr bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit besonders groß.

Wichtig: Stille Überträger

Menschen, die keine Beschwerden entwickeln und dementsprechend nichts von ihrer Ansteckung wissen, sind bei der HFM-Krankheit in der Überzahl. Über 80% der Infizierten entwickeln keine Krankheitszeichen und können daher unwissentlich die Erkrankung weitergeben.

Häufig betroffene Personengruppen

Wer weist besonders häufig die Beschwerden der HFM-Krankheit auf? Mit welchen Besonderheiten ist dabei zu rechnen?

Kleinkinder und Kinder bis 10 Jahre

Kinder bis zu einem Alter von etwa 10 Jahren machen die meisten HFM-Fälle aus. Sie stecken sich zum Beispiel in der Betreuungseinrichtung an und geben die verantwortlichen Enteroviren an ihre Spielkameraden weiter.

Neugeborene

Säuglinge scheinen besonders bei der Geburt und in ihren ersten beiden Lebenswochen anfällig zu sein. Hier kann es passieren, dass erkrankte Eltern, Geschwister oder andere Besucher, die den neuen Erdenbürger herzen, das Virus übertragen. Meist tritt aber auch dann nur eine milde Infektion auf. Sehr selten greift die Erkrankung auf den gesamten Körper oder lebenswichtige Organe wie Leber, Gehirn oder Herz über. Um kein unnötiges Risiko einzugehen, sollte daher bei Neugeborenen besondere Vorsicht geboten sein.

Erwachsene

Erwachsene erkranken vergleichsweise selten an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit. In vielen Fällen sind Eltern betroffen, deren Kinder den Erreger aus der Kita oder Schule mit nach Hause bringen, oder Personen, die in einer solchen Betreuungseinrichtung arbeiten. Bei Erwachsenen kommt es besonders häufig zu einem asymptomatischen Verlauf, also zu einer Ansteckung ohne Beschwerden. Schwere Erkrankungen treten nur vereinzelt auf – zum Beispiel bei bestehender Immunschwäche. Die Beschwerden sind dann deutlich stärker ausgeprägt. Zudem beobachten Ärzte als Komplikation häufiger den Verlust der Finger- oder Zehennägel.

Schwangere

Auch während einer Schwangerschaft kann man mit den Krankheitserregern der Hand-Fuß-Mund-Krankheit in Kontakt kommen. Wenn die Schwangere daraufhin überhaupt Symptome zeigt, bleiben sie meist – wie bei Kindern und anderen Erwachsenen – mild. Sorgen um das Ungeborene sind in der Regel unbegründet. Allerdings kann die werdende Mutter, wenn sie um den Zeitpunkt der Geburt herum Beschwerden hat, das Virus beim Geburtsvorgang auf ihr Baby übertragen.

Was macht der Arzt?

Wenn Sie bei sich selbst oder bei Ihrem Kind Symptome beobachten, die Sie an die Hand-Fuß-Mund-Krankheit erinnern, sollten Sie am besten einen Termin beim Haus- oder Kinderarzt vereinbaren. Er stellt eine zweifelsfreie Diagnose und gibt Tipps zur Behandlung.

Erkrankte Kinder sollten ihre Betreuungseinrichtung nicht mehr besuchen, bis die Ansteckungsgefahr gebannt ist. Stecken Sie sich als Erwachsener an, gilt das auch für den Arbeitsplatz. Der Arzt stellt Ihnen meist eine Krankschreibung über etwa 1 Woche aus.

Dazu müssen Sie nicht einmal das Haus verlassen: Vereinbaren Sie einen Arzttermin über die Zava App und nutzen Sie die Online-Krankschreibung.

Diagnose der Hand-Fuß-Mund-Krankheit

Um die Hand-Fuß-Mund-Krankheit zu diagnostizieren, braucht der Arzt in vielen Fällen nichts weiter als einen genauen Blick in den Mund und auf die vom Ausschlag betroffenen Hautareale. Das genügt meist, um die HFM-Krankheit zweifelsfrei zu diagnostizieren.

Nur sehr selten erfolgt ein exakter Virusnachweis – zum Beispiel, wenn die Beschwerden sehr stark ausgeprägt sind und von einer Herpes-Infektion oder von Windpocken abgegrenzt werden müssen. Dann hat der Arzt die Möglichkeit, vom Rachen oder den Bläschen einen Abstrich zu machen oder eine Stuhlprobe zu entnehmen. Im Labor lässt sich dann das genaue Virus bestimmen. In schweren Fällen mit Lähmungserscheinungen ordnet der Arzt unter Umständen auch eine Überprüfung des Nervenwassers um das Rückenmark an.

Wichtig

Vom äußeren Erscheinungsbild ähnelt die HFM-Krankheit manchmal der Maul- und Klauenseuche, die Nutztiere befällt. Einen tatsächlichen Zusammenhang müssen Sie hier aber nicht befürchten: Zwar werden beide Erkrankungen von Viren ausgelöst, aber von völlig unterschiedlichen. Von dieser (gar nicht so seltenen) Verwechslung rührt einer der vielen Namen der Hand-Fuß-Mund-Krankheit: die Falsche Maul- und Klauenseuche.

Wie Sie die Hand-Fuß-Mund-Krankheit richtig behandeln

Bislang ist es noch nicht möglich, mit einer Behandlung direkt gegen die verantwortlichen Krankheitserreger vorzugehen. Doch auch wenn die Hand-Fuß-Mund-Krankheit aktuell nicht ursächlich bekämpft werden kann, gibt es doch Arzneimittel, die bei den akuten Symptomen Linderung verschaffen:

  • entzündungshemmende Präparate: Sie sollen bestehende Entzündungen, insbesondere im Mund, lindern.
  • Schmerzmittel: Schmerzmittel können Sie in Tablettenform oder als Gele zum Auftragen im Mund anwenden.
  • fiebersenkende Medikamente: Verschiedene Wirkstoffe kombinieren einen fiebersenkenden mit einem schmerzlindernden Effekt, beispielsweise Paracetamol oder Ibuprofen. Acetylsalicylsäure ist für Kinder ungeeignet.

Bei der symptomatischen Therapie geht es nicht nur darum, die HFM-Krankheit etwas erträglicher zu gestalten, sondern vor allem auch darum, die Wahrscheinlichkeit zu steigern, dass der Patient ausreichend trinkt. Die oft stark schmerzenden Bereiche im Mund halten insbesondere Kinder davon ab, genug Flüssigkeit aufzunehmen. Aber auch ohne Therapie klingt die Erkrankung meist nach 7-10 Tagen wieder ab.

Eine Impfung gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit ist – ähnlich wie eine ursächliche Behandlung – noch nicht flächendeckend verfügbar. Zwar wurde bereits ein Impfstoff gegen einen der Erreger (EV-A71) entwickelt, allerdings lösen verschiedenste Stämme der Enteroviren die Hand-Fuß-Mund-Krankheit aus. EV-A71 sorgt in Südostasien häufig für teils epidemische Krankheitswellen. In Deutschland wird nach aktuellem Stand nicht gegen die Hand-Fuß-Mund-Krankheit geimpft.

Hausmittel bei Hand-Fuß-Mund

Um Beschwerden wie Schmerzen oder Fieber in den Griff zu bekommen, können Sie bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit ergänzend auf Hausmittel setzen:

  • kühl essen und trinken: Wenn der Mund schmerzt, empfinden es viele Betroffene als angenehm, kühle Getränke oder Speisen zu sich zu nehmen. Sie können den Schmerz meist zumindest kurzfristig beruhigen. Infrage kommen zum Beispiel Joghurt, Eis oder gekühlte Tees und Wasser.
  • Honig: Manche Patienten berichten von einer Linderung, wenn die gereizten Bläschen mit etwas Honig betupft werden. Honig werden unter anderem entzündungshemmende Effekte nachgesagt.
  • Kamille: Auch die Kamille hat sich einen Namen als natürlicher, sanfter Entzündungshemmer gemacht. Betroffene Hautbereiche können Sie vorsichtig damit betupfen. Im Mund bietet sich die Anwendung als Tee an. Ihn können Sie einfach trinken oder nutzen, um die Mundhöhle auszuspülen.
  • Verzicht auf reizende Gerichte: Bestimmte Nahrungsmittel wirken sich bei einer Hand-Fuß-Mund-Krankheit eher negativ auf die Mundschleimhaut aus und können die Schmerzen verstärken – zum Beispiel scharfe Lebensmittel wie Chili und Knoblauch oder saure wie Äpfel, Kiwis und Orangen. Am besten setzen Sie zudem auf weiche oder flüssige Speisen wie Suppen und Breie.
  • Wadenwickel: Wer Fieber mit Hausmitteln reduzieren möchte, kann es mit Wadenwickeln probieren. Dazu befeuchten Sie je ein Leinentuch mit etwas handwarmem oder kühlem Wasser und wickeln sie um die Waden. Darum schlingen Sie ein Handtuch. Belassen Sie die Wadenwickel so lange an den Beinen, wie sie sich angenehm anfühlen.

Darüber hinaus gönnen Sie sich oder Ihrem kleinen Patienten am besten Bettruhe. Geben Sie den körpereigenen Abwehrkräften die Zeit, die sie brauchen, um die Infektion zu bekämpfen.

Vorbeugung: Wie Sie die HFM-Krankheit vermeiden

Im Fall der Hand-Fuß-Mund-Krankheit gibt es tatsächlich einiges, was Sie tun können, um sich selbst und auch Ihre Kleinen vor einer Ansteckung zu schützen. Bei Kindern ist es besonders wichtig, dass Sie diese Tipps immer wieder gemeinsam durchgehen und zur Gewohnheit werden lassen.

So beugen Sie der Hand-Fuß-Mund-Krankheit vor:

  • regelmäßiges Händewaschen: Nach jedem Toilettengang, nach dem Windelwechseln, vor dem Essen und immer, wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie die Hände waschen – gründlich, mit Seife und für mindestens 20 Sekunden (singen Sie dazu zum Beispiel 2-mal Happy Birthday). Das befreit die Haut von Erregern und verhindert, dass Sie sie auf die eigenen Schleimhäute bringen oder an andere Menschen weitergeben.
  • Gebrauchsgegenstände nicht teilen: Zudem kann es sinnvoll sein, Gläser, Besteck, Handtücher und Co. nicht gemeinsam zu verwenden, um Erreger nicht untereinander zu verbreiten.
  • Abstand zu Erkrankten: Ist ein HFM-Fall in Ihrem Umfeld bekannt, sollten Sie Betroffene nicht umarmen oder küssen.
  • gemeinsam benutzte Gegenstände reinigen: Manchmal, speziell in Gemeinschaftseinrichtungen, lässt es sich nicht vermeiden, dass Dinge von vielen Menschen berührt werden. Arbeiten Sie dort, ist es nützlich, Türklinken oder auch Spielzeug regelmäßig zu reinigen oder sogar zu desinfizieren.

Bei Neugeborenen sollten Sie grundsätzlich besondere Vorsicht walten lassen. Schwere Verläufe sind zwar sehr selten, allerdings gilt auch bei der Hand-Fuß-Mund-Krankheit: Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Wie oft kann man die Hand-Fuß-Mund-Krankheit bekommen?

Grundsätzlich gibt es kein Limit, wie oft sich jemand mit der Hand-Fuß-Mund-Krankheit anstecken kann. Typischerweise sind Enteroviren für eine Infektion verantwortlich – da es bei ihnen mehrere Virusstämme gibt, sind auch mehrfache Erkrankungen möglich.

Ist die Hand-Fuß-Mund-Krankheit für Erwachsene ansteckend?

Ja, auch Erwachsene können sich mit der HFM-Krankheit anstecken. Zwar sind vor allem Kinder bis etwa 10 Jahre anfällig, allerdings spielt für die Übertragung die Handhygiene eine wichtige Rolle. Wer nicht oder zu wenig darauf achtet, kann sich leicht anstecken – auch als Erwachsener.

Wie lange sollte man bei Hand-Fuß-Mund zuhause bleiben?

Wer an der Hand-Fuß-Mund-Krankheit erkrankt, sollte nicht zur Arbeit oder in die Betreuungseinrichtung gehen. Bleiben Sie mindestens so lange fern, bis die Bläschen ausgetrocknet sind und der Ausschlag abklingt. Das kann 7-10 Tage dauern.

Was tun bei Hand-Fuß-Mund?

Besteht der Verdacht auf die HFM-Krankheit, sollten Sie sich die Diagnose beim Haus- oder Kinderarzt bestätigen lassen. Dann können Sie mit Hausmitteln oder Präparaten gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber gegen die Beschwerden vorgehen.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. Emily Wimmer Ärztin

Dr. Emily Wimmer ist seit 2015 eine unserer deutschen Ärzte bei Zava. 2009 schloss sie ihr Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck ab. Danach arbeitete sie in der Abteilung für Hämatologie und Onkologie an der MedUni Wien sowie als Assistenzärztin in Hamburg bzw. Prüfärztin am Hamburger Institut für Versorgungsforschung in Dermatologie. Seit 2020 arbeitet Sie zudem in Teilzeit in der Praxis von Dr. Jürgen Kolbeck in Hamburg.

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