Grippe (Influenza)

Dr. Nadia Schendzielorz

Medizinisch geprüft von

Dr. Nadia Schendzielorz

Letzte Änderung: 13 Okt 2020

Die Grippe – oft auch Influenza genannt – ist eine akute, schwere Atemwegserkrankung. Die Infektion wird durch Grippeviren ausgelöst. Typische Symptome sind Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, trockener Husten und hohes Fieber. Im folgenden Artikel finden Sie unter anderem einen kurzen Steckbrief der Grippe, Unterschiede zu Coronavirus und Erkältungen sowie typische Symptome, ihren Krankheitsverlauf und die beste Behandlung.

Inhalt
Frau mit Grippe putzt sich die Nase, sitzt mit Decke auf der Couch und hält eine Tasse Tee

Kurzübersicht

Definition: Akute, hochansteckende Infektionskrankheit der Atemwege, welche durch verschiedene Grippeviren (Influenza-Typ A, B und C) ausgelöst wird

Übertragung: Tröpfcheninfektion, Schmierinfektion

Inkubationszeit: 1–4 Tage

Ansteckung: Infizierte sind bereits 1 Tag vor Beginn der Beschwerden ansteckend und danach für circa 1 Woche infektiös

Dauer: Ungefähr 1–2 Wochen bei komplikationslosem Verlauf

Symptome:

  • (Hohes) Fieber
  • Schüttelfrost
  • Halsschmerzen
  • Trockener Husten
  • Abgeschlagenheit, körperliche Schwäche und schweres Krankheitsgefühl
  • Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche

Ursachen: Grippe ist eine Infektionskrankheit und wird durch Influenza-Viren verursacht. Man unterscheidet zwischen 3 verschiedenen Unterarten, nämlich den Influenza-Typen A, B und C

Welche Faktoren können eine Grippe begünstigen?

  • Geschwächtes Immunsystem (z.B. durch Kälte)
  • Enger Kontakt mit anderen Menschen (z.B. Büros, öffentliche Verkehrsmittel)
  • Mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen

Wann zum Arzt:

  • Mit Kindern, älteren Menschen und chronisch Kranken immer zum Arzt
  • Bei starken Symptomen (z.B. hohes Fieber oder Atemnot)
  • Bei lang anhaltenden Symptomen

Diagnostik:

  • Patientengespräch (Arzt fragt nach Beschwerden und Dauer)
  • Körperliche Untersuchung (Untersuchung von Hals, Nasen und Ohren, evtl. Influenza-Schnelltest)

Behandlung: Richtet sich nach Symptomen

  • Abschwellende Nasensprays
  • Paracetamol oder Ibuprofen bei Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen
  • Bei Risikopatienten gegebenenfalls Neuraminidasehemmer wie Oseltamivir oder Zanamivir in den ersten 48 Stunden nach Symptombeginn

Vorbeugen:

  • Jährliche Grippeimpfung
  • Hygiene: Händewaschen, in den Ellenbogen niesen, Händeschütteln und Kontakt zu Erkrankten vermeiden
  • Stärkung der Abwehrkräfte: Gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung
  • Austrocknung der Schleimhäute verhindern

Über Grippe

Bei einer Grippe, oft Influenza oder echte Virusgrippe genannt, handelt es sich um eine akute Krankheit der Atemwege, die von Fieber, Husten und Gliederschmerzen begleitet wird. Sie wird in den meisten Fällen durch Influenza-Typ A und B Viren ausgelöst und kann in schlimmen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen auslösen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung oder eine Herzmuskelentzündung.

Die Influenza ist sehr ansteckend und wird über eine Tröpfchen- oder Schmierinfektion von Mensch zu Mensch übertragen. In Deutschland erkranken jährlich 5–20 % der Bevölkerung, also zwischen 4 und 16 Millionen Menschen an der Grippe.

Verlauf und Symptome

Der Verlauf einer Grippe ist stark vom Patienten abhängig. Meistens treten Symptome jedoch sehr plötzlich und stark innerhalb weniger Stunden auf und klingen nach 7–14 Tagen wieder ab.

Inkubationszeit

Zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der Symptome liegen meist nur wenige Stunden bis zu 2 Tage. Die Dauer der Inkubationszeit kann von mehreren Faktoren beeinflusst werden (z.B. Stärke des Immunsystems, Stressbelastung, Viruslast). Diese haben auch einen Einfluss darauf, ob die Grippe überhaupt ausbricht. Nur weil man mit Viren in Kontakt kommt, heißt es nämlich nicht unbedingt, dass man daraufhin auch krank wird. Außerdem verläuft rund ein Drittel der Infektionen asymptomatisch.

Symptome

Bei einer viralen Grippe treten Beschwerden zumeist schlagartig auf und gehen nach rund 1 Woche langsam wieder zurück. Bis zur völligen Symptomfreiheit können bis zu 2 Wochen vergehen. Zu typischen Symptomen zählen:

Komplikationen

Eine Grippe schwächt das Immunsystem, wodurch es möglicherweise zu weiteren Infektionen mit Bakterien oder Viren kommen kann. Manchmal breiten sich Influenzaviren zudem weiter im Körper aus und befallen Herz, Lunge und Gehirn. Komplikationen der Grippe müssen unbedingt immer ärztlich abgeklärt werden, um eventuelle schwere Folgeschäden zu verhindern.

Diese Komplikationen sind stark vom allgemeinen Gesundheitszustand des Grippepatienten abhängig. Zu den Risikogruppen, die häufiger schwere oder lebensbedrohliche Erkrankungsverläufe erleiden, gehören vorwiegend ältere Menschen (über 60 Jahre), Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und Patienten mit chronischen Vorerkrankungen wie Herzschwäche, Niereninsuffizienz, Diabetes oder HIV.

Häufige Komplikationen einer Grippe sind:

  • Mittelohrentzündung (Grippeotitis)
  • Akute Verschlimmerung von chronischen Lungenerkrankungen wie COPD oder Asthma
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Lungenentzündung durch Influenzaviren (Influenzapneumonie)
  • Bakterielle Lungenentzündung
  • Eitrige Bronchitis
  • Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung
  • Entzündung der kleinen Blutgefäße (Purpura Schönlein-Henloch)
  • Hirnhaut- und Gehirnentzündung (Meningoenzephalitis)
  • Akute Verengung der Atemwege bei Kleinkindern (Pseudokrupp) mit Atemnot
  • Selten kann ein extrem schneller (perakuter) und tödlicher Verlauf der Grippe bei jungen Erwachsenen vorkommen

Coronavirus oder Grippe?

Fieber, Husten und körperliche Abgeschlagenheit – eine Grippe und das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) werden von ähnlichen Symptomen begleitet. Sie werden jedoch von anderen Virenarten ausgelöst und unterscheiden sich zum Teil im Krankheitsverlauf.

In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick über die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen einer Influenza und dem Coronavirus:

Wichtig: Falls Sie glauben, sich mit SARS-CoV-2 angesteckt zu haben, kontaktieren Sie sofort telefonisch Ihren Arzt oder Ihr zuständiges Gesundheitsamt! Meiden Sie jeglichen Kontakt zu anderen Menschen und gehen Sie nicht von sich aus in eine Arztpraxis.

Grippe Coronavirus
Erreger

Influenza-Typ A, B, C

SARS-CoV-2-Viren

Krankheitsbeginn

Plötzlich

Schleichend bis schnell

Inkubationszeit

Wenige Stunden bis 4 Tage

ca. 2–14 Tage

Krankheitsdauer

Ca. 7–14 Tage

Einfache Verläufe im Schnitt bis 14 Tage, in einigen Fällen Symptome bis zu 21 Tage, schwere Verläufe gewöhnlich länger

Fieber

Häufig – leichtes bis hohes Fieber

Häufig – leichtes bis hohes Fieber

Halsschmerzen

Manchmal

Manchmal

Husten

Häufig – vor allem trockener Husten

Häufig – vor allem trockener Husten

Kopfschmerzen

Manchmal

Manchmal

Schnupfen

Manchmal

Selten

Geruchs- und Geschmackssinn

Eingeschränkt, bedingt durch angeschwollene Schleimhäute

Manchmal gestört bis vollständig ausgefallen (vor allem Geruchssinn), hält z.T. mehrere Wochen / Monate an

Gliederschmerzen

Häufig

Selten

Abgeschlagenheit

Sehr häufig

Häufig

Magen-Darm-Beschwerden

Selten

Häufig

Behandlung

Abhängig von Symptomen, oft reichen Bettruhe und Hausmittel, manchmal sind Medikamente notwendig, bei schweren Verläufen stationäre Behandlung im Krankenhaus 

Strenge Isolierung, Behandlung abhängig von Symptomen, keine ursächliche antivirale Behandlung bekannt, in schweren Fällen stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus

Grippe oder Erkältung?

Eine Grippe und Erkältung unterscheiden sich ursächlich an ihren Erregern: Während eine Grippe von Influenza-Viren ausgelöst wird, kann die Ursache für eine Erkältung eine von mehr als 200 Virenarten (z.B. Rhinoviren) sein.

Auch die Symptome von Grippe und Erkältung unterscheiden sich: Bei einer Grippe ist das plötzliche Einsetzen von starken Beschwerden besonders auffällig; meistens wird sie für 2–3 Tage von Fieber, einem schweren Krankheitsgefühl und Gliederschmerzen begleitet.

Eine Erkältung weist zwar ähnliche Symptome auf, diese fallen jedoch oft weniger stark aus. Typisch ist hier der langsame Beginn der Erkältung, bei dem die Symptome über einige Tage hinweg zunehmen. Auch können Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, erhöhte Temperatur und ein leichtes Krankheitsgefühl hinzu kommen.

In der Regel heilt eine Erkältung innerhalb von 7–10 Tagen wieder aus und man ist rasch wieder leistungsfähig. Im Gegensatz dazu kann eine Grippe bis zu 14 Tage anhalten und man fühlt sich auch danach häufig noch länger schlapp.

Grippe bei älteren Menschen

Ältere Menschen bilden eine der größten Risikogruppen und sind besonders durch Grippeerkrankungen gefährdet.

Das Immunsystem wird bei allen Menschen im höheren Lebensalter schwächer, außerdem sammeln sich im Alter bei vielen Menschen chronische Vorerkrankungen an. Ältere Personen erleiden deshalb häufiger schwere Grippeverläufe und schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündungen.

Aus diesen Gründen wird Personen ab 60 Jahren dringend empfohlen, sich jährlich gegen Grippe impfen zu lassen, idealerweise zwischen Ende September und Ende Oktober kurz vor Beginn der Grippesaison. Außerdem sollten ältere Patienten eine Grippe immer ärztlich abklären lassen, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Grippe bei Kindern & Kleinkindern

Wenn Kinder an einer Grippe erkranken, ähneln ihre Symptome denen von Erwachsenen – auch sie bekommen oft Fieber, Husten und leiden an Gelenk- und Muskelschmerzen. Zusätzlich kommt es bei Kindern häufiger zu Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen).

Kinder können eine Grippe zwar im Regelfall zuhause auskurieren. Da bei ihnen jedoch oft Komplikationen wie Nebenhöhlen-, Mittelohr und Lungenentzündungen, sowie Pseudokrupp (eine Entzündung des Kehlkopfes, die Atemnot hervorruft) entstehen, sollte jede Erkrankung unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden. ippe erkranken, ähneln ihre Symptome denen von Erwachsenen – auch sie bekommen oft Fieber, Husten und leiden an Gelenk- und Muskelschmerzen. Zusätzlich kommt es bei Kindern häufiger zu Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit, Erbrechen).

Kinder können eine Grippe zwar im Regelfall zuhause auskurieren. Da bei ihnen jedoch oft Komplikationen wie Nebenhöhlen-, Mittelohr und Lungenentzündungen, sowie Pseudokrupp (eine Entzündung des Kehlkopfes, die Atemnot hervorruft) entstehen, sollte jede Erkrankung unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden.

Wichtig: Nicht alle Medikamente sind für Kinder geeignet. Aspirin (Acetylsalicylsäure) darf beispielsweise nicht von Kindern unter 12 Jahren eingenommen werden, da es das Reyes-Syndrom (führt zu Leber- und Gehirnschädigung und endet in 50 % der Fälle tödlich) bewirken kann. Außerdem müssen viele Medikamente auch in ihrer Dosierung angepasst werden. Halten Sie sich daher bei der Dosierung unbedingt an die Angaben Ihres Arztes oder Apothekers. Außerdem finden sich Dosierungsangaben im Beipackzettel des jeweiligen Medikaments.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangere liegt auf der Couch und misst Fieber

Sie fühlen sich plötzlich fiebrig und es schmerzen Kopf- und Glieder? Dann könnte eine Grippe im Anmarsch sein! Werdende Mütter sollten bei diesen Symptomen vorsichtig sein, denn während der Schwangerschaft verläuft eine Grippe oftmals schwerer. Der Grund: das Immunsystem ist vollauf mit dem Schutz des Babys beschäftigt – das kostet Kraft und macht schwangere Frauen anfälliger für Erreger . Welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen und ob eine Grippeschutzimpfung auch für Schwangere zu empfehlen ist erfahren Sie hier.

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Wann zum Arzt?

Arbeitnehmer, die an einer Grippe erkranken, müssen normalerweise immer Ihren Hausarzt aufsuchen, um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (“gelber Schein”) für den Arbeitgeber zu erhalten. Aus medizinischer Sicht ist ein Arztbesuch vorrangig bei schweren Verläufen mit Symptomen wie Fieber über 40°C, Verwirrtheit, Atemnot und blutigem Auswurf notwendig. Dieser kann Aufschluss über die beste Behandlungsmöglichkeiten geben – das lindert nicht nur die Beschwerden, sondern minimiert auch die Wahrscheinlichkeit, an schweren Folgeerkrankungen zu erkranken.

Wichtig: Risikogruppen (Babys, Kinder, ältere Menschen, Schwangere, Menschen mit chronischen Krankheiten und Personen mit Immunschwäche) sollten unbedingt zu Beginn der Symptome schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen, um Komplikationen zu vermeiden und gegebenenfalls eine antivirale Behandlung mit Neuraminidasehemmern beginnen zu können.

Ursachen

Eine Grippe wird in den meisten Fällen durch Influenza-Typ A und B Viren ausgelöst – in seltenen Fällen sind auch Influenza-Typ C Viren für Erkrankungen verantwortlich. Diese Viren werden über Tröpfchen- oder Schmierinfektionen übertragen, wobei Erreger entweder direkt eingeatmet oder durch das Berühren von verunreinigten Oberflächen in den Körper gelangen.

Klassische Risikofaktoren, die eine Erkrankung begünstigen, sind beispielsweise ein geschwächtes Immunsystem, enger Kontakt mit anderen Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Büros und trockene Schleimhäute, da diese anfälliger für Erreger sind. Außerdem ist das Ansteckungsrisiko hoch, wenn Sie von infizierten Menschen angehustet oder angeniest werden.

Die Inkubationszeit – also der Zeitpunkt zwischen Ansteckung und Ausbruch der ersten Symptome – beträgt bei einer Grippe meist nur wenige Stunden bis zu 2 Tagen. Schon ungefähr 24 Stunden vor Ausbruch der Symptome sind erkrankte Personen ansteckend. Nach Beginn der ersten Krankheitsanzeichen ist man schließlich noch etwa eine Woche ansteckend.

Diagnose

Um eine Grippe zu diagnostizieren und die bestmögliche Behandlung zu garantieren, führen Ärzte oft mehrere Untersuchungen durch. Ein typischer Arztbesuch besteht im Normalfall aus zwei Teilen:

Behandlung

Grundsätzlich sollte eine Grippe nach Absprache mit einem Arzt behandelt werden. Im Vordergrund der Behandlung stehen das Lindern der Symptome und eine Beschleunigung der Heilung – sie kann sich dadurch je nach Patienten (z.B. Kinder oder Erwachsene) unterscheiden.

Medikamentöse Behandlung

Da eine Grippe durch Viren ausgelöst wird, ist eine Behandlung mit Antibiotika wirkungslos (diese helfen nur gegen Bakterien). Im folgenden Abschnitt finden Sie einen Überblick über die häufigsten Symptome und mit welchen Medikamenten diese Beschwerden gelindert werden können.

Wichtig: Kinder, Schwangere und stillende Mütter sollten Medikamente nur nach Absprache mit ihrem Arzt einnehmen, da manche Mittel schädlich sein können. Bei Kindern muss außerdem oft die Dosis angepasst werden und bestimmte Medikamente (z.B. Aspirin) sind für Kinder von Grund auf ungeeignet.

Die besten Mittel bei Grippe (Influenza)

Die antiviralen Arzneimittel Oseltamivir und Zanamivir hemmen die Freisetzung von Influenzaviren und verhindern so ein Fortschreiten der Erkrankung. Sie werden bei besonders starken, bestätigten Grippeerkrankungen und an Risikogruppen verabreicht. Wichtig ist hierbei, dass die Therapie so früh wie möglich (spätestens 48 Stunden nach den ersten Symptomen) begonnen werden muss, um überhaupt eine Wirkung zu erzielen.

Die besten Mittel bei Fieber

  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • Diclofenac
  • Metamizol/Novaminsulfon

Die besten Mittel bei trockenem Husten

  • Lutschtabletten
  • Hustenblocker (z.B. Codein)nur bei schweren Hustenattacken oder zur Nacht, um einschlafen zu können

Die besten Mittel bei Schnupfen

  • Abschwellende Nasensprays
  • Salinische Spülungen/Nasendusche

Wichtig: Nasensprays und -Tropfen dürfen nicht länger als 1 Woche verwendet werden, da sie ansonsten die Nasenschleimhaut schädigen beziehungsweise zu einer Abhängigkeit führen können.

Die besten Mittel bei Halsschmerzen

  • Entzündungshemmende und schmerzstillende Lutschtabletten
  • Rachensprays, desinfizierende Mundspüllösungen
  • Ibuprofen, Paracetamol

Die besten Mittel bei Kopfschmerzen

  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • Aspirin (Kinder erst ab 12 Jahren!)

Hausmittel gegen Grippe

Neben einer medikamentösen Behandlung können auch bestimmte Hausmittel und nicht-medikamentöse Möglichkeiten die Beschwerden bei Grippe lindern.

Vorbeugung

Obwohl eine Grippe nicht vollständig verhindert werden kann, gibt es mehrere Maßnahmen, die einer Erkrankung und schweren Verläufen vorbeugen können. Am wichtigsten sind dabei die folgenden Maßnahmen.

Jährliche Grippeschutzimpfung

Arzt impft ältere Frau gegen Grippe

Der beste Schutz vor Grippe? Das Einhalten strikter Hygieniemaßnahmen. Doch die sind im Alltag oft nur schwer umsetzbar oder aber schnell mal vergessen. Einfach schützen können Sie sich hingegen mit der jährlichen Grippeschutzimpfung. Sie bereitet unser Immunsystem auf Grippe-Erreger vor, so dass wir bei Eintritt der Grippe-Saison bereits einen ausreichenden Schutz gebildet haben. Für wen die Impfung geeignet ist, für welche Personengruppen sie zudem empfohlen wird und weshalb ein jährliches auffrischen des Impfschutzes notwendig ist erfahren Sie hier.

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Häufig gestellte Fragen

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Dr. Nadia Schendzielorz

Dr. Nadia Schendzielorz ist seit 2016 Apothekerin bei Zava. Sie schloss ihr Studium der Pharmazie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ab. Im Anschluss arbeitete sie an ihrer Dissertation an der Universität von Helsinki in Finnland und promovierte erfolgreich im Fachbereich Pharmakologie.

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