Mit dem Rauchen aufhören
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Mit dem Rauchen aufhören: Ein wichtiger Schritt für Gesundheit und Wohlbefinden – gleichzeitig aber auch eine echte Herausforderung. Die Behandlung bei ZAVA bietet in dieser Zeit wertvolle Unterstützung. Ein passendes Arzneimittel kann unter anderem dazu beitragen, das Verlangen nach Zigaretten einzudämmen.
Ihre Vorteile bei ZAVA:
✓ Schnelle medizinische Hilfe – ohne Wartezeit auf einen Termin vor Ort
✓ Diskrete Behandlung durch einen unserer erfahrenen Ärzte
✓ Zugelassene Medikamente zur Raucherentwöhnung, z.B. CHAMPIX® oder günstigere Generika
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Mit dem Rauchen aufhören: Medikamente
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Zur Raucherentwöhnung stehen in Deutschland 3 Medikamentengruppen zur Verfügung:
- Vareniclin ist ein speziell zur Tabakentwöhnung entwickelter Wirkstoff. Er ist in Deutschland als verschreibungspflichtiges Medikament erhältlich, unter anderem unter dem Handelsnamen CHAMPIX®.
- Ein weiterer, vergleichsweise noch recht neuer Wirkstoff ist das pflanzliche Cytisin. Es ist ebenfalls rezeptpflichtig und als Medikament zum Beispiel unter dem Namen Asmoken® verfügbar.
- Weiterhin können Sie rezeptfreie Nikotinersatzprodukte in Apotheken oder Drogerien kaufen. Sie sind etwa in Form von Nikotinpflastern, Kaugummis, Sprays oder Lutschtabletten erhältlich.
Neben den Originalmedikamenten gibt es zudem Generika, also kostengünstigere Nachahmerpräparate, die Vareniclin oder Cytisin enthalten.
Gut zu wissen: Früher kam das Antidepressivum Bupropion zum Einsatz, um mit dem Rauchen aufzuhören. Ursprünglich als Raucherentwöhnungsmittel unter dem Namen Zyban® vertrieben, ist es zu diesem Zweck mittlerweile nicht mehr auf dem deutschen Markt erhältlich. Arzneimittel mit Bupropion sind inzwischen ausschließlich zur Behandlung von Depressionen zugelassen – nicht zur Raucherentwöhnung.
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Je nach enthaltenem Wirkstoff zeigen Medikamente zur Raucherentwöhnung unterschiedliche Effekte.
Wie hilft Vareniclin dabei, mit dem Rauchen aufzuhören?
Vareniclin ist ein sogenannter partieller Nikotin-Agonist. Das bedeutet, der Wirkstoff besetzt die Andockstellen im Gehirn, an die sonst das Nikotin bindet. Teilweise aktiviert es diese Rezeptoren und sorgt so für eine Ausschüttung von Dopamin. Das kann typische Entzugserscheinungen reduzieren, etwa innere Unruhe oder Konzentrationsstörungen.
Gleichzeitig verliert das Rauchen selbst einen Großteil seines „Belohnungseffekts“, weil Vareniclin die Wirkung des eingeatmetem Nikotins zum Teil blockiert. Beide Effekte machen es leichter, mit dem Rauchen aufzuhören.
Welche Wirkung hat Cytisin?
Cytisin wirkt ähnlich wie Vareniclin an den Nikotin-Rezeptoren im Gehirn. Es verdrängt das Nikotin von den Bindungsstellen und aktiviert einige von ihnen. Es erzeugt dabei eine abgeschwächte Aktivierung des Belohnungssystems. Entzugssymptome werden gemildert, ohne die volle Suchtwirkung von Nikotin auszulösen. Cytisin kann so helfen, Entzugserscheinungen vom Rauchen zu lindern und das Verlangen nach Zigaretten zu mindern.
Das Rauchen abgewöhnen: Welchen Effekt haben Nikotinersatzpräparate?
Nikotinersatzprodukte versorgen den Körper weiterhin mit Nikotin, jedoch ohne die schädlichen Stoffe des Tabakrauchs.
Wie viel Nikotin abgegeben wird, hängt von der Anwendungsform ab. Pflaster geben eine relativ konstante Menge über den Tag ab, während Kaugummis, Lutschtabletten oder Sprays den Körper kurzfristig mit Nikotin versorgen.
Durch Nikotinersatzpräparate lässt sich der Nikotinspiegel kontrolliert senken, was typische Entzugserscheinungen vom Rauchen abschwächen kann. Das erleichtert vielen Menschen, mit dem Rauchstopp anzufangen und langfristig mit dem Rauchen aufzuhören.
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In Studien zeigt Vareniclin im Durchschnitt die höchste Wirksamkeit bei der Raucherentwöhnung, gefolgt von Cytisin und Nikotinersatzprodukten. Insgesamt steigern alle 3 Medikamentengruppen deutlich die Erfolgschancen für einen Rauchstopp im Vergleich zu Placebo-Präparaten, die keinen Wirkstoff enthalten.
Die Ergebnisse zur Wirksamkeit lassen sich grob zusammenfassen:
- Eine Analyse aus insgesamt 41 Studien ergab, dass nach 6-24 Monaten 23 von 100 Personen, die Vareniclin angewendet hatten, rauchfrei blieben.
- In derselben Auswertung waren es bei 5 Studien 21 von 100 Personen, die mit Cytisin nach 6-24 Monaten nicht mehr rauchten.
- In einer anderen Zusammenfassung von 133 Studien zeigte sich, dass 16 von 100 Personen nach 6-12 Monaten auf Zigaretten verzichteten, wenn sie Nikotinersatzmittel nutzten.
Auch wenn die Untersuchungen nicht direkt vergleichbar sind, lässt sich davon dennoch ableiten, dass Medikamente mit Vareniclin – wie CHAMPIX® – oft einen nachhaltigen Effekt bei der Raucherentwöhnung entfalten.
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Sie wenden Medikamente zur Raucherentwöhnung in der Regel über mehrere Wochen nach einem festen Einnahmeschema an. Stimmen Sie sich hierzu mit Ihrem Arzt ab.
Behandlung mit Vareniclin (z.B. CHAMPIX®)
Vareniclin ist als Medikament zur Raucherentwöhnung in Form von Tabletten einzunehmen: Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit etwas Wasser.
Typisch für die Behandlung mit Vareniclin ist ein langsames Einschleichen und eine schrittweise Erhöhung der Dosierung:
- Tag 1-3: 1-mal täglich 0,5 mg
- Tag 4-7: 2-mal täglich 0,5 mg
- ab Tag 8: 2-mal täglich 1 mg
Wenn ärztlich nicht anders verordnet, beträgt die Einnahmedauer 12 Wochen. Kommt es danach noch zu Entzugserscheinungen durch den Rauchstopp, ist es möglich, die Behandlung um weitere 12 Wochen zu verlängern – und so Beschwerden zu lindern.
Wichtig: Anwender legen idealerweise in der 2. Behandlungswoche ein festes Datum für den Rauchstopp fest. Ab dann hören sie komplett mit dem Rauchen auf. So entfaltet Vareniclin seine volle Wirkung, wenn der Nikotinentzug am stärksten ist.
Behandlung mit Cytisin (z.B. Asmoken®)
Cytisin gibt es in Form von Tabletten mit je 1,5 mg Wirkstoff. Diese schlucken Sie nach dem Einnahmeschema im Ganzen und zusammen mit etwas Wasser.
Anwender starten die Behandlung mit einer relativ hohen Dosierung, die nach und nach abnimmt:
- Tag 1-3: 1 Tablette alle 2 Stunden; maximal 6 Tabletten am Tag
- Tag 4-12: 1 Tablette alle 2,5 Stunden; maximal 5 Tabletten am Tag
- Tag 13-16: 1 Tablette alle 3 Stunden; maximal 4 Tabletten am Tag
- Tag 17-20: 1 Tablette alle 5 Stunden; maximal 3 Tabletten am Tag
- Tag 21-25: maximal 2 Tabletten am Tag
Die Behandlung verläuft deutlich kürzer als bei Vareniclin, meist über 25 Tage hinweg. Im Optimalfall legen Sie innerhalb der 1. Woche einen Tag fest, an dem Sie mit dem Rauchen aufhören. So ist die Dosis zum Zeitpunkt des Rauchstopps am höchsten.
Es ist wichtig, das Rauchen während der Behandlung komplett zu beenden, da sonst verstärkte Nebenwirkungen auftreten können. Klappt der Rauchverzicht nicht, sollten Sie die Behandlung abbrechen. Nach Abstimmung mit Ihrem Arzt ist ein erneuter Versuch nach 2-3 Monaten möglich.
Behandlung mit Nikotinersatzpräparaten
Die Anwendung von Nikotinersatzpräparaten unterscheidet sich je nach Produkt: Pflaster kleben Sie auf die Haut auf und wechseln sie in der Regel alle 24 Stunden. Kaugummis, Lutschtabletten oder Sprays hingegen geben Nikotin kurzfristig ab. Sie können diese je nach Bedarf bei starkem Rauchverlangen nutzen.
Obwohl es Nikotinersatzpräparate rezeptfrei zu kaufen gibt, ist auch hier die korrekte Anwendung wichtig. Lesen Sie daher die Packungsbeilage gründlich durch. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten von einem Arzt oder Apotheker beraten.
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Medikamente zur Raucherentwöhnung können – wie alle wirksamen Arzneimittel – Nebenwirkungen haben. Unerwünschte Begleiterscheinungen müssen jedoch nicht bei jedem Anwender auftreten.
Häufig handelt es sich um eher leichte bis mittelschwere Beschwerden wie Magen-Darm-Probleme oder Schlafstörungen. Schwerwiegende Nebenwirkungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall oder Suizidgedanken) sind grundsätzlich möglich, wenn auch deutlich seltener.
Wichtig: Rufen Sie bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden (wie Schwellungen im Gesicht-, Mund- und Rachenbereich, Herzrasen, starken Brustschmerzen) direkt den Notruf unter 112.
Welche Nebenwirkungen konkret auftreten können, hängt vom Präparat und dem enthaltenen Wirkstoff ab.
Nebenwirkungen von Vareniclin
Bei Medikamenten mit Vareniclin (CHAMPIX®) sind unter anderem folgende Nebenwirkungen möglich:
- Übelkeit, Sodbrennen, Verstopfung, Durchfall
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Mundtrockenheit, Geschmacksveränderungen
- Nebenhöhlenentzündungen
- Schlafprobleme, ungewohnt lebhafte Träume
- erhöhte Müdigkeit
- verminderter oder gesteigerter Appetit
Nebenwirkungen von Cytisin
Arzneimittel, die Cytisin enthalten (z.B. Asmoken®), können beispielsweise zu Nebenwirkungen führen wie:
- Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen
- Muskelschmerzen
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Schlafstörungen
- Konzentrationsprobleme
- Reizbarkeit, Angstgefühle
- erhöhter Blutdruck
- Gewichtszunahme
Nebenwirkungen von Nikotinersatzpräparaten
Bei Nikotinersatzpräparaten sind Nebenwirkungen meist lokal auf bestimmte Körperbereiche begrenzt und eher mild. Pflaster können zum Beispiel Hautreizungen oder Rötungen an der Klebestelle verursachen. Kaugummis, Lutschtabletten oder Sprays führen in manchen Fällen zu Schluckauf, Sodbrennen oder leichten Magenbeschwerden.
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Nehmen Sie Medikamente zur Raucherentwöhnung nicht ein, wenn eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen anderen Inhaltsstoff bekannt ist.
Die Arzneimittel sind ausschließlich für Erwachsene zugelassen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind sie in der Regel nicht geeignet, da Daten zur Verträglichkeit und Wirksamkeit fehlen.
Schwangeren oder stillenden Frauen wird davon abgeraten, auf Medikamente zum Rauchstopp zurückzugreifen. Es ist nicht auszuschließen, dass Inhaltsstoffe auf das ungeborene Kind oder auf die Muttermilch übergehen. Wenn Sie schwanger sind oder eine Schwangerschaft planen, sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt über alternative Hilfsmittel, um mit dem Rauchen aufzuhören.
Bei bestimmten Vorerkrankungen kommen Medikamente zur Raucherentwöhnung ebenfalls nicht infrage. Dazu gehören:
- kürzlich aufgetretener Herzinfarkt oder Schlaganfall
- instabile Angina pectoris (Brustenge, die sich nicht durch Ruhe oder Medikamente lindern lässt)
- relevante Herzrhythmusstörungen
In einigen Fällen kommen solche Medikamente nur bei strenger ärztlicher Überwachung zum Einsatz:
- psychische Krankheiten wie Schizophrenie oder Depressionen
- Krampfanfälle in der Vergangenheit
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz oder Bluthochdruck)
- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
Weitere Hinweise finden Sie in der Packungsbeilage des jeweiligen Medikaments. Lassen Sie sich von einem Arzt beraten und informieren Sie ihn immer über alle bekannten Vorerkrankungen.
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Neben Medikamenten und Nikotinersatzpräparaten gibt es weitere Methoden, die dabei unterstützen können, mit dem Rauchen aufzuhören:
- Kognitive Verhaltenstherapie gilt als besonders wirksam. Sie hilft, Rauchgewohnheiten zu erkennen, Auslöser zu verstehen und neue Routinen zu entwickeln, um Rückfälle zu vermeiden. Oft gibt es spezielle Angebote mit Gruppen- oder Online-Kursen.
- Telefonische Beratungsangebote, Online-Programme und persönliche Beratungen in Praxen oder Suchtberatungsstellen unterstützen ebenfalls. Eine strukturierte Beratung erhöht die Erfolgschancen beim Rauchausstieg.
- Manche Menschen nutzen alternative Methoden wie Hypnose oder Akupunktur. Diese sind jedoch meist kaum oder gar nicht wissenschaftlich belegt. Sie gelten im Vergleich als weniger effektiv.
Einige dieser Methoden lassen sich gut miteinander kombinieren. Manche Menschen schaffen es auch, ganz ohne professionelle Unterstützung oder Hilfsmittel mit dem Rauchen aufzuhören. Allerdings fällt das vielen Betroffenen deutlich schwerer, vor allem auf lange Sicht.
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Besonders in den ersten Wochen kann es schwer sein, sich das Rauchen abzugewöhnen. In dieser Zeit ist das Rauchverlangen am stärksten.
Einige Tipps können bei der Raucherentwöhnung helfen:
- Beim Verlangen nach einer Zigarette lenken Sie sich bewusst ab, zum Beispiel mit einem Telefonat oder Ihrer Lieblingsmusik.
- Regelmäßige Bewegung oder Sport hilft, Stress abzubauen, das Rauchverlangen zu dämpfen und einer Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp vorzubeugen. Gehen Sie häufiger spazieren, mal wieder Radfahren oder probieren Sie eine neue Sportart aus.
- Verknüpfen Sie typische „Rauchmomente“ (wie Kaffee trinken, Pausen) mit neuen Gewohnheiten. Sie können sich beispielsweise kurz dehnen oder bewusst tief durchatmen.
- Kauen Sie zuckerfreien Kaugummi oder putzen Sie zwischendurch Ihre Zähne. Bei manchen Menschen verringert sich das Verlangen nach Zigaretten außerdem, wenn Sie auf einem Stück Ingwer oder Nelke kauen.
- Sprechen Sie mit Familie, Freunden oder Kollegen über Ihren Rauchstopp. Bitten Sie sie um Unterstützung und darum, in Ihrer Nähe nicht zu rauchen.
- Vermeiden Sie möglichst Situationen, in denen Sie bisher oft geraucht haben (z.B. bestimmte Bars, Pausenplätze).
Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, können zunächst Beschwerden auftreten – mit oder ohne Medikamente. Dazu gehören zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen oder Konzentrationsprobleme. Ein individueller Plan und Strategien für solche Phasen helfen, dranzubleiben. Sind Entzugserscheinungen vom Rauchen sehr stark oder halten sie länger an, sollten Sie mit einem Arzt darüber sprechen.
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Rückfälle gehören häufig zum Prozess der Raucherentwöhnung. Das Rauchen ist über viele Jahre fest mit Gewohnheiten, Gefühlen und Situationen verknüpft. Das Gehirn „erwartet“ Nikotin in bestimmten Momenten, etwa bei Stress oder in Gesellschaft. Machen Sie sich bewusst: Ein Rückfall beim Rauchen ist kein Zeichen von Schwäche. Vielmehr ist es ein Hinweis, dass Sie an bestimmten Situationen ansetzen und sich Strategien zurechtlegen können.
Wichtig ist, nach einem Ausrutscher möglichst schnell in den Rauchstopp zurückzufinden, statt aufzugeben. Was Ihnen helfen kann, wieder auf Kurs zu kommen:
- Fragen Sie sich sachlich und ohne Selbstvorwürfe: Was war der Auslöser? Wie war meine Stimmung? Wer war dabei?
- Passen Sie Ihren Rauchstopp-Plan an das Erlebte an. Wenn zum Beispiel Stress am Arbeitsplatz der Auslöser war, könnten etwa eine Atemübung oder ein kurzer Gang an die frische Luft neue Alternativreaktionen werden.
- Sprechen Sie mit vertrauten Menschen oder nutzen Sie Programme zur Raucherentwöhnung, um motiviert zu bleiben. Auch der (erneute) Einsatz von Medikamenten kann sinnvoll sein.
- Führen Sie sich vor Augen, wie viele Tage oder Wochen Sie vor dem Rückfall schon rauchfrei waren. Hatten sich Atmung, Geruchssinn oder Leistungsfähigkeit vielleicht bereits verbessert? Das stärkt die Motivation, erneut mit dem Rauchen aufzuhören.
Viele Menschen brauchen mehrere Anläufe, um mit dem Rauchen vollständig aufzuhören – das ist vollkommen normal. Idealerweise bleibt es bei einzelnen Zigaretten oder einem sehr kurzen Rückfall. Je schneller Sie wieder aufhören, desto eher schaffen Sie es, langfristig auf Zigaretten zu verzichten.
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Häufig gestellte Fragen
Benötige ich ein Rezept für Medikamente zum Rauchstopp?
Ja, für Medikamente mit den Wirkstoffen Vareniclin (z.B. CHAMPIX®) oder Cytisin (z.B. Asmoken®) brauchen Sie ein ärztliches Rezept. Nikotinersatzpräparate gibt es rezeptfrei zu kaufen.
Wie lange sollte man Medikamente gegen das Rauchen einnehmen?
Die Einnahmedauer hängt vom jeweiligen Präparat und der empfohlenen Anwendungsdauer des Arztes ab. Oft liegt die Behandlungszeit bei der Raucherentwöhnung zwischen 3,5 und 12 Wochen.
Muss ich direkt mit dem Rauchen aufhören, wenn ich Rauchstopp-Medikamente einnehme?
Nein, bei den meisten Rauchstopp-Medikamenten nehmen Sie die Tabletten zunächst 1–2 Wochen lang ein, um den Wirkstoffspiegel aufzubauen. Danach legen Sie ein Datum fest, ab dem Sie mit dem Rauchen aufhören.
Kann ich Medikamente und Nikotinersatztherapie kombinieren?
Nein, die Kombination von verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Raucherentwöhnung und Nikotinersatzpräparaten wird nicht empfohlen: Es könnte zu einer Nikotinüberdosierung und zu vermehrten Nebenwirkungen kommen. Sprechen Sie hierzu im Zweifel mit Ihrem Arzt. Er prüft Nutzen und Risiken einer solchen Behandlung individuell.
Was mache ich, wenn das Verlangen nach Zigaretten trotz Medikamenten bleibt?
Reden Sie mit Ihrem Arzt. Eventuell kommt eine Dosisanpassung oder eine Therapieverlängerung infrage. Eventuell macht eine ergänzende Verhaltenstherapie Sinn.
Zahlt die Krankenkasse Medikamente zur Raucherentwöhnung?
Bei schwerer Tabakabhängigkeit übernehmen gesetzliche Krankenkassen in manchen Fällen die Kosten für Medikamente mit Vareniclin oder für Nikotinersatzpräparate. Patienten müssen parallel an einem Rauchstopp-Programm teilnehmen. Häufiger tragen Anwender die Kosten für Medikamente jedoch selbst.
Dr. med. Ulrike Thieme ist Medizinische Leiterin bei ZAVA und seit 2018 Teil des Ärzteteams. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Dr. med. Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.
Lernen Sie unsere Ärzte kennenLetzte Änderung: 14 Jan. 2026
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Cytisin, Gelbe Liste Pharmaindex, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Cytisin_56298, abgerufen 14.12.25
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Vareniclin, Gelbe Liste Pharmaindex, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Vareniclin_49371, abgerufen 14.12.25
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Bupropion, Gelbe Liste Pharmaindex, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Bupropion_47308, abgerufen 14.12.25
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Mit dem Rauchen aufhören: Medikamente und ihre Wirkweise, Deutsche Herzstiftung, online: https://herzstiftung.de/ihre-herzgesundheit/gesund-bleiben/rauchen-aufhoeren/medikamente, abgerufen 14.12.25
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Medikamente zur Raucherentwöhnung, Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, online: https://www.gesundheitsinformation.de/medikamente-zur-raucherentwoehnung.html, abgerufen 14.12.25
Ihre Behandlung zur Rauchentwöhnung