Warzen erkennen & behandeln

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Medizinisch geprüft von

Denise Drechsel

Letzte Änderung: 26 Jan 2022

Sie tauchen an den Fingern, im Gesicht, an den Füßen oder sogar im Genitalbereich auf und können sehr lästig sein: Die Rede ist von Warzen. Während Warzen früher etwas Mystisches und Unerklärliches an sich hatten, sind heutzutage für die meisten Warzenarten die Ursachen bekannt. Die Eigensinnigkeit der Warzen ist jedoch geblieben – denn sie können vom einen auf den anderen Tag ohne erkennbaren Grund wieder verschwinden. Welche Arten von Warzen gibt es und was sind die besten Mittel gegen Warzen? Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Inhalt
Warzen: Hals und Schulter mit mehreren Warzen.
 

Kurzübersicht

Definition & Häufigkeit: Warzen sind vor allem unter Kindern und Jugendlichen, gelegentlich aber auch bei Erwachsenen weit verbreitet. Sie lassen sich je nach Ursache oder Erscheinungsform in unterschiedliche Arten einteilen. Warzen, die von Viren verursacht werden, können auf andere Menschen übertragen werden. Andere Warzenarten sind dagegen nicht ansteckend.

Symptome: Warzen sehen je nach Unterform recht unterschiedlich aus. Von Händen und Füßen über das Gesicht bis zum Genitalbereich können alle Körperregionen davon betroffen sein. Meistens sind Warzen harmlos und bringen keine weiteren Beschwerden wie Schmerzen oder Juckreiz mit sich.

Ursachen: Bei den Viruswarzen sind in der Regel Humane Papillomviren der Auslöser. Dellwarzen dagegen werden durch eine Infektion mit dem Molluscum-contagiosum-Virus verursacht. Bei anderen Warzen wie Stielwarzen und Alterswarzen ist noch nicht genau bekannt, wie es dazu kommt.

Behandlung: Nicht jede Warze muss behandelt werden. Besonders bei störenden und hartnäckigen Warzen gibt es aber einige wirksame Therapieverfahren. Für die Behandlung von Viruswarzen verschreibt der Arzt beispielsweise Tinkturen oder Pflaster mit Salicylsäure. Alternativ kann der Mediziner zu Mitteln wie Vereisen, Laserbehandlung oder Entfernung per Kürettage greifen.

Über Warzen

Warzen sind eine weit verbreitete Hauterkrankung. Experten schätzen, dass bis zu 33 % der Kinder und Jugendlichen Warzen haben. Bei Erwachsenen liegt der Anteil der Betroffenen nur zwischen 3 und 5 %.

Warze ist dabei nicht gleich Warze: Es gibt einige Arten, zwischen denen Mediziner unterscheiden. Grob kann man Warzen in 2 Kategorien einteilen: Es gibt „echte” Warzen, sogenannte Viruswarzen. Sie werden von Humanen Papillomviren verursacht und sind ansteckend. Dazu zählen etwa Dornwarzen, Pinselwarzen oder Feigwarzen.

In der 2. Kategorie befinden sich Hauterscheinungen, die zwar das Wort „Warze” im Namen tragen, aber genau genommen keine echten Warzen sind. Sie werden nämlich nicht von HP-Viren verursacht. Zu dieser 2. Gruppe gehören beispielsweise Alterswarzen, Dellwarzen und Stielwarzen.

Grundsätzlich müssen Sie sich zunächst keine großen Sorgen machen, wenn Sie eine Warze bei sich entdecken. In den meisten Fällen sind die Hautwucherungen harmlos und verschwinden nach einer Zeit von allein. Trotzdem ist es sinnvoll, jegliche Hautveränderungen von einem Arzt abklären zu lassen.

Warzenarten unterscheiden

Welche Arten von Warzen gibt es überhaupt?

Bei den Viruswarzen hat sich folgende Unterteilung durchgesetzt:

Dornwarzen: Raue, weiß-gelbliche Stelle auf der Unterseite des großen Zehs.
  • Dornwarzen: Dornwarzen entstehen ausschließlich an der Fußsohle, der Ferse oder zwischen den Zehen. Sie wachsen wegen des Drucks beim Auftreten dornartig in die Tiefe und können zu Schmerzen beim Gehen führen. Besonders häufig betreffen Dornwarzen Kinder und Jugendliche.
  • Feigwarzen: Feigwarzen werden auch Genitalwarzen genannt und treten hauptsächlich im Genital- und Analbereich auf. Sie sind zunächst klein, braun und spitz, können aber im Lauf der Zeit wachsen und unregelmäßige Formen annehmen. Meistens werden die auslösenden Viren beim Geschlechtsverkehr übertragen.
Flachwarzen: Augenlid eines Kindes mit kleinen, hautfarbenen Erhebungen.
  • Flachwarzen: Weil sich Flachwarzen vor allem bei Kindern und Jugendlichen entwickeln, werden sie auch juvenile Warzen genannt. Häufig befallene Körperregionen sind Gesicht, Hände und Finger sowie Unterarme. Flachwarzen werden bis zu 5 mm groß und haben meist eine bräunliche Farbe.
Pinselwarzen: Weit hinausstehende Erhebung mit brauner Spitze am Hals.
  • Pinselwarzen: Pinselwarzen tauchen bevorzugt an den Augenlidern, den Lippen, der Nase und am Hals auf. Durch ihre charakteristische, stielartige Form sind sie recht einfach von sonstigen Warzen zu unterscheiden.

Zu den anderen Warzenarten, die nicht von Humanen Papillomviren verursacht werden, gehören:

Stielwarzen: Hautfarbene, weiche Wucherung der Haut.
  • Stielwarzen: Bei Stielwarzen handelt es sich um gutartige, weiche Wucherungen des Bindegewebes der Haut. Sie kommen vermehrt in Körperfalten wie unter der Achsel oder an der Leiste vor. Meistens ist aus medizinischer Sicht keine Behandlung oder Entfernung der Stielwarzen erforderlich.
Alterswarzen: Warzenartige, rosa bis bräunliche Wucherung.
  • Alterswarzen: Diese Hauterscheinung betrifft fast ausschließlich Menschen in der 2. Lebenshälfte. Manchmal werden sie auch senile Warzen genannt. Es bilden sich dabei ungefährliche warzenartige Wucherungen, bspw. im Gesicht oder am Oberkörper.
Dellwarzen: Rote Erhebungen mit einer Delle in der Mitte und sichtlich gefüllt mit einer Flüssigkeit.
  • Dellwarzen: Dellwarzen äußern sich als kleine, meist hautfarbene Knötchen mit einer zentralen Delle. Häufig treten sie gleich zu mehreren auf. Der Grund für die Entwicklung von Dellwarzen ist eine Infektion mit dem Molluscum-contagiosum-Virus.

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Ursachen für Warzen

Hinter Warzen können verschiedene Ursachen stecken. Die häufigsten Auslöser sind jedoch Humane Papillomviren (HPV). Diese sind verantwortlich für sogenannte Viruswarzen wie Feigwarzen, Dornwarzen und Pinselwarzen.

Was sind Humane Papillomviren? Bei ihnen handelt es sich um Erreger, die in die Haut oder Schleimhaut eindringen und sich dort vermehren können. Sie werden über direkten Hautkontakt, zum Beispiel beim Sport, Händeschütteln oder Geschlechtsverkehr, übertragen. Von HP-Viren wurden bislang über 200 Unterarten entdeckt. Einige davon können das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen, zum Beispiel für Gebärmutterhalskrebs oder Analkrebs.

Gut zu wissen: Eine HPV-Impfung schützt vor einigen Typen des Humanen Papillomvirus und reduziert das Risiko für bestimmte Krebsarten sowie – je nach Impfstoff – auch für Genitalwarzen. Die Impfung ist für Kinder von 9-14 Jahren empfohlen, da sie möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr verabreicht werden sollte. Aber auch später ist es unter Umständen noch sinnvoll, eine HPV-Impfung zu bekommen.

Die Dellwarzen nehmen unter den Warzen eine Sonderstellung ein. Sie werden nicht von HP-Viren verursacht, sondern vom Molluscum-contagiosum-Virus. Übertragen wird es typischerweise beim Schwimmbadbesuch, wenn Kinder gemeinsam spielen, bei direktem Hautkontakt oder beim Geschlechtsverkehr.

Bei Stielwarzen und Alterswarzen sind die Ursachen noch nicht abschließend geklärt. Das ist bis jetzt bekannt:

  • Stielwarzen entstehen dadurch, dass sich Bindegewebszellen verstärkt vermehren. Wahrscheinlich spielen Faktoren wie höheres Lebensalter und Übergewicht bei der Entwicklung eine Rolle.
  • Alterswarzen bilden sich durch eine Vermehrung von Hornhautzellen. Vermutlich begünstigen erbliche Veranlagung und die verstärkte Aussetzung von UV-Licht die Entstehung der senilen Warzen.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Wenn Sie Hautveränderungen bei sich beobachtet haben, ist es immer sinnvoll, diese von einem Arzt abklären zu lassen. Er kann die genaue Diagnose stellen, die Warzen fachgerecht behandeln und eine bösartige Veränderung ausschließen. Unter Umständen sehen sie nämlich Hautkrebs im Frühstadium ähnlich. Meistens stellt sich die Hautveränderung aber als harmlose Warze heraus.

Bei Viruswarzen trägt die Therapie dazu bei, die Erreger nicht auf dem eigenen Körper weiterzuverbreiten oder auf andere Personen zu übertragen.

Suchen Sie mit Warzen am besten einen Hautarzt (Dermatologen) auf. Mit Warzen im Genital- oder Analbereich können Sie zu einem Gynäkologen (Frauen) oder Urologen (Männer) gehen. Wenn Sie sich unsicher sind, welchen Facharzt Sie benötigen, oder eine erste Einschätzung der Symptome einholen wollen, ist der Besuch beim Hausarzt sinnvoll.

Warzen: Diagnose

Bei Warzen kann der Arzt typischerweise eine Blickdiagnose durchführen. Das bedeutet, dass er schon durch genaues Betrachten sicher sagen kann, ob es sich um Warzen handelt und von welcher Warzenart Sie betroffen sind.

Je nach Unterart treten die Warzen an typischen Körperstellen auf. Dornwarzen tauchen ausschließlich an den Fußsohlen, der Ferse und zwischen den Zehen auf. Bei Warzen im Genitalbereich handelt es sich höchstwahrscheinlich um Feigwarzen. Zusätzlich kann der Arzt das charakteristische Aussehen wie Farbe oder Form der Warzen beurteilen.

Die Warzenarten im Überblick:

  • Dornwarzen: Sie treten ausschließlich an den Fußsohlen, an der Ferse und zwischen den Zehen auf.
  • Feigwarzen: Feigwarzen kommen hauptsächlich im Genital- und Analbereich vor.
  • Flachwarzen: Häufig sind Gesicht, Hände und Finger sowie Unterarme davon befallen.
  • Pinselwarzen: Pinselwarzen tauchen bevorzugt an den Augenlidern, den Lippen, der Nase und am Hals auf.
  • Stielwarzen: Sie betreffen oft Körperfalten wie die Achsel oder Leiste.
  • Alterswarzen: Diese Hauterscheinung tritt grundsätzlich überall am Körper auf, aber gehäuft im Gesicht oder am Oberkörper.
  • Dellwarzen: Dellwarzen bevorzugen Rumpf, Oberarme, Achselfalten und Gesicht.

Wenn der Arzt die Diagnose absichern möchte, entnimmt er unter Umständen eine kleine Gewebeprobe und gibt diese zur Untersuchung ins Labor. So kann er ausschließen, dass es sich um eine bösartige Wucherung handelt.

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Behandlung von Warzen

Je nach Warzenart gibt es unterschiedliche Verfahren, diese zu behandeln. Bei einigen Warzen besteht auch die Option, einfach abzuwarten, bis sie von allein wieder verschwinden. Das ist beispielsweise bei Dornwarzen, Pinselwarzen, Flachwarzen und Dellwarzen möglich, wenn sie keine weiteren Beschwerden verursachen und nicht stören.

Sollten die Warzen besonders stören oder hartnäckig bleiben, gibt es für Viruswarzen wie Dornwarzen, Pinselwarzen oder Flachwarzen verschiedene Behandlungsmethoden:

  • Salicylsäure: Ein Präparat aus Salicylsäure soll 2-mal täglich auf die Warze aufgetragen werden. Dadurch weicht die Warze auf und kann nach und nach abgetragen werden. Alternativ können Patienten auch ein Salicylsäure-Pflaster verwenden, das meist für 48 Stunden auf der Haut verbleibt.
  • Vereisen: Eine Vereisung führt der Arzt mit flüssigem Stickstoff durch. In der Folge kommt es zu einer Entzündungsreaktion und die Warze stirbt ab.
  • Laserbehandlung: Dabei verödet der Mediziner die Blutgefäße, die die Warze versorgen, mit einem Laser. Anschließend stirbt die Warze allmählich ab. Diese Behandlungsmethode empfinden manche Personen allerdings als recht schmerzhaft.
  • Entfernung mittels Kürettage: Wenn andere Behandlungsmethoden nicht wirken, kann der Arzt eine sogenannte Kürettage durchführen. Dabei schabt er die Warze mit einer Art scharfem Löffel ab. Heutzutage ist das ein recht seltener Eingriff geworden, da es andere gut funktionierende Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Bei der Feigwarzen-Behandlung kommen oft Cremes oder Lösungen mit den Wirkstoffen Podophyllotoxin oder Imiquimod zum Einsatz.

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Wenn Dellwarzen nicht von alleine wieder verschwinden oder besonders stören, kann der Arzt sie durch eine Kürettage (Ausschabung mit einem scharfen Löffel) entfernen. Alternativ führt er eine Vereisung oder Laserbehandlung durch. Medikamentöse Therapien sind mit Kaliumhydroxid oder Vitamin-A-Säure-Creme möglich.

Bei Alterswarzen und Stielwarzen ist nur in Ausnahmefällen eine ärztliche Behandlung notwendig. Liegen sie zum Beispiel an sehr ungünstigen Stellen oder empfinden die Betroffenen sie als ausgesprochen störend, kommen die üblichen Entfernungsmethoden zum Einsatz. Der Arzt kann Alterswarzen oder Stielwarzen per Kürettage, Vereisung oder Laserbehandlung entfernen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten allerdings nur bei medizinischer Notwendigkeit.

Hausmittel gegen Warzen

Ob die Anwendung von Hausmitteln sinnvoll ist, hängt nicht nur von der Warzenart ab, sondern ist vor allem eine ganz individuelle Angelegenheit.

Mediziner raten vom Einsatz von Hausmitteln bei Stielwarzen, Alterswarzen, Pinselwarzen und Flachwarzen eher ab. Alterswarzen und Stielwarzen werden nicht von Viren verursacht. Deshalb sind Hausmittel, denen ein antiviraler Effekt nachgesagt wird, nicht wirksam. Pinselwarzen werden zwar von Viren verursacht, bilden sich aber meist an empfindlichen Stellen wie an den Augenlidern oder Lippen. Daher sollten Sie keine Hausmittel verwenden, ohne vorher medizinischen Rat einzuholen. Gleiches gilt für Flachwarzen.

Da Viruswarzen sehr tief in der Haut entstehen und häufig an Schleimhäuten zu finden sind, ist der Einsatz von Teebaumöl ungeeignet. Ätherische Öle können besonders Schleimhäute stark reizen. Ihre antiviralen Eigenschaften sind für die tiefliegenden Feigwarzen nicht ausreichend wirksam. Fragen Sie am besten vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker, ob Sie das Mittel verwenden können.

In der Homöopathie kommen als Warzentherapeutika Thuja-Extrakte in Form von Globuli und als Urtinktur zum Einsatz. Thuja-Extrakt erhalten Sie in der Apotheke.

Häufig gestellte Fragen

Wie erkenne ich, ob es eine Warze ist?

Je nach Unterart können Warzen sehr unterschiedlich aussehen. Eine sichere und eindeutige Diagnose kann nur der Arzt stellen. Durch charakteristisches Aussehen und Lokalisation können Sie jedoch eine erste Vermutung anstellen, ob es sich um eine Warze handelt. Dornwarzen beispielsweise treten ausschließlich an der Fußsohle auf.

Wann stirbt eine Warze ab?

Das ist sehr individuell. Eine Warze kann ohne erkennbaren Auslöser plötzlich wieder verschwinden. Bis dahin können Wochen oder sogar Monate vergehen. Alternativ verschreibt der Arzt Lösungen oder Cremes sowie Entfernungsmethoden, die zum Absterben der Warze führen.

Welche Arten von Warzen gibt es und was ist die Ursache?

Grundsätzlich gibt es Viruswarzen und andere, „unechte” Warzenarten. Bei Viruswarzen sind Humane Papillomviren der Auslöser. Bei Dellwarzen liegt ein anderes Virus zugrunde, das Molluscum-contagiosum-Virus. Für sonstige Warzenarten wie Alterswarzen und Stielwarzen ist noch nicht abschließend geklärt, wie genau sie entstehen.

Ist es schlimm, Warzen zu haben?

Keine Frage: Warzen können für Betroffene höchst unangenehm sein. Die meisten Warzenarten sind jedoch ungefährlich und bringen keine weiteren Beschwerden mit sich. Trotzdem sollten Warzen immer ärztlich abgeklärt werden. Gehen sie auf Viren zurück, sollten Patienten darauf achten, die Erreger möglichst wenig weiterzuverbreiten.

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Denise Drechsel Medizinische Autorin

Denise Drechsel unterstützt ZAVA bei der medizinischen Texterstellung und -prüfung. Sie ist Apothekerin und hat ihr Pharmaziestudium an der Freien Universität in Berlin 2017 abgeschlossen. Seit Erhalt der Approbation war Sie als Filialleiterin und angestellte Apothekerin in verschiedenen Apotheken tätig. Zurzeit befindet Sie sich in der Weiterbildung zur Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie.

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