Tinnitus

Ulrike Thieme, MD

Medizinisch geprüft von

Dr. Ulrike Thieme

Letzte Änderung: 08 Mär 2021

Geräusche hören, die niemand sonst hört? Klingt eigentlich unmöglich, ist beim sogenannten Tinnitus aber tatsächlich der Fall. Betroffene nehmen dann länger anhaltend oder wiederkehrend Ohrgeräusche wahr, die entweder gar nicht existieren oder ihren Ursprung im eigenen Körper haben. Wo liegen die Ursachen für dieses Phänomen und wie muss die Behandlung aussehen?

Inhalt
Tinnitus: Frau mit schwarzen Haaren hält sich mit verzerrtem Gesicht mit beiden Händen die Ohren

Kurzübersicht

Definition & Häufigkeit: Unter dem Begriff „Tinnitus” sind Ohrgeräusche zu verstehen, für die es keine Quelle außerhalb des Körpers gibt und unter denen der Betroffene dauerhaft oder regelmäßig leidet. Knapp 3 Millionen Deutsche haben chronischen Tinnitus.

Symptome: Wie der Tinnitus genau wahrgenommen wird, variiert – Betroffene beschreiben ein Pfeifen, Rauschen, Brummen, Zischen, Klopfen oder auch Knacken. Die Geräusche können gleichmäßig anhalten, sich ständig verändern oder sogar einem Rhythmus folgen.

Ursachen: Die möglichen Auslöser eines Tinnitus sind vielfältig. Sie reichen von Stress und der Wahrnehmung des eigenen Blutstroms über Schäden durch starken Lärm bis hin zu Erkrankungen der Ohren oder umliegenden Muskeln und Knochen. Manchmal lässt sich gar keine Ursache identifizieren.

Behandlung: Die passende Behandlung orientiert sich an der festgestellten Ursache – ein Arztbesuch ist also auf jeden Fall ratsam. Wird der Auslöser therapiert, legt sich oftmals auch der Tinnitus. In schweren, chronischen Fällen erweist sich eine Psychotherapie als nützlich, um die Lebensqualität zu steigern und den langfristigen Umgang mit der Erkrankung zu erlernen.

Über Tinnitus

Unser Gehörsinn trügt uns selten. Normalerweise übersetzt er Geräusche zuverlässig in für unser Gehirn verwertbare Informationen. Dadurch trägt er dazu bei, dass wir uns in unserer Umgebung zurechtfinden und auf Gefahren reagieren können. Die eintreffenden Schallwellen durchlaufen Ohrmuschel, Mittelohr und Innenohr und werden auf diesem Weg von tatsächlichen Schwingungen in mechanische Reize und schließlich in elektrische Signale verwandelt. Diese Signale machen sich auf den Weg ins Gehirn, wo sie interpretiert werden. Falls nötig folgt auf die Wahrnehmung eine Reaktion unsererseits – zum Beispiel trösten wir ein weinendes Kind oder weichen dem Auto aus, das mit quietschenden Reifen versucht, rechtzeitig vor uns zum Stehen zu kommen.

Entwickelt sich ein Tinnitus, kann in diesem System ein Fehler liegen: Der Betroffene nimmt ein Geräusch war, das in seinem Umfeld niemand sonst hört, egal wie scharf die Ohren der anderen Personen auch sein mögen. Nicht immer muss es sich dabei um einen Laut handeln, den der Betroffene aus dem realen Leben kennt.

Schwächere Varianten schränken den Alltag oft gar nicht oder nur leicht ein. Ist der Tinnitus aber chronisch oder sehr stark ausgeprägt, kommen zu den Herausforderungen im täglichen Leben manchmal auch psychische Erkrankungen wie Depressionen hinzu. Eine engmaschige ärztliche Betreuung, gegebenenfalls in Kombination mit psychotherapeutischen Angeboten, ist daher sinnvoll.

Symptome: Wie äußert sich Tinnitus?

Jemandem Tinnitus zu beschreiben, der noch nie selbst darunter gelitten hat, empfinden Betroffene oft als Herausforderung. Das liegt unter anderem daran, dass die auftretenden Ohrgeräusche nicht immer auch real vorkommenden Tönen ähneln.

In vielen Fällen vergleichen Tinnitus-Patienten ihre Beschwerden aber mit:

  • Pfeifen
  • Piepen
  • Zischen
  • Rauschen
  • Brummen
  • Klopfen
  • Klicken
  • Knacken
  • Knarren

Mitunter beschränkt sich der Tinnitus nicht nur auf ein Geräusch. Dann wechseln die Laute oder vermischen sich. Die Bezeichnung der Erkrankung geht auf diese Geräuschkulisse zurück: Der medizinische Fachbegriff „Tinnitus” leitet sich vom lateinischen Wort für „klingeln” ab. Davon abgesehen ist der Tinnitus auch als Tinnitus aurium (Ohrenklingeln), Ohrensausen oder Phantomgeräusch bekannt.

Liegt neben dem Tinnitus eine ausgeprägte Schwerhörigkeit vor, hören Erkrankte manchmal sogar eine Melodie. Tinnitus variiert aber nicht nur bei den Geräuschen, die die Betroffenen wahrnehmen. Das Ohrensausen kann ein Ohr oder beide betreffen, in wechselnden Lautstärken auftreten – und wenn Betroffene beschreiben sollen, wo es herkommt, erhalten Ärzt oft auch dabei unterschiedliche Antworten. Während die einen den eigenen Kopf als Ursprungsort ausmachen, sind andere davon überzeugt, dass sie tatsächlich Geräusche aus ihrer Umgebung hören.

Typischerweise nehmen die Betroffenen den Tinnitus in der Stille der Nacht als besonders störend wahr, da andere, ablenkende Geräusche fehlen. Zusätzlich zu den Beschwerden kann der damit verbundene schlechte Schlaf die psychische Belastung verstärken.

Formen und Schweregrade von Tinnitus

Treten Ohrgeräusche gelegentlich auf und dauern sie nur etwa 1 Minute an, ist das in der Regel völlig normal und kein Grund zur Sorge. Ärzte sprechen erst von Tinnitus, wenn das Ohrensausen dauerhaft besteht oder immer wieder kommt und dabei über längere Zeit anhält.

Um die oft sehr unterschiedlichen Ausprägungen besser einordnen zu können, teilen Fachleute den Tinnitus nach verschiedenen Faktoren ein. Abhängig von der Dauer der Beschwerden unterscheiden sie zwischen

  • akutem Tinnitus in den ersten 3 Monaten und
  • chronischem Tinnitus, wenn die Ohrgeräusche länger als 3 Monate andauern.

Je nach Geräuschquelle wird Tinnitus bezeichnet als:

  • objektiver Tinnitus: Objektiver Tinnitus kann zwar von Außenstehenden nicht einfach so gehört werden, es gibt aber tatsächlich eine Geräuschquelle in der Nähe des Innenohrs. Beispielsweise sind hier Muskelzuckungen oder hoher Blutdruck verantwortlich. Diese Form ist sehr selten – sie macht lediglich 1% der bekannten Fälle aus.
  • subjektiver Tinnitus: Was bei subjektivem Tinnitus organisch genau vor sich geht, ist bis heute noch nicht abschließend erforscht. Klar ist: Anders als bei der objektiven Form gibt es hier kein reales Geräusch. Stattdessen kommt es zu Fehlern im normalen Hörprozess. Forscher diskutieren Schäden an den Strukturen im Innenohr, Nerven, die falsche Informationen weitergeben, oder auch eine gestörte Verarbeitung von Nervenimpulsen im Gehirn. Stress, der Konsum von Alkohol sowie übermäßige körperliche Beanspruchung tragen zu einer Verschlimmerung bei.

Daneben legen Ärzte den Fokus auch auf die Frage nach der Ursache:

  • primärer Tinnitus: Experten können bei dieser Art von Tinnitus keine Ursache feststellen. Sie bezeichnen ihn daher auch als idiopathischen Tinnitus.
  • sekundärer Tinnitus: Sekundärer Tinnitus entwickelt sich als Folge einer anderen Erkrankung, zum Beispiel nach Mittelohrentzündungen oder im Rahmen von Morbus Menière.

Mit Blick auf die Wahrnehmung des Einzelnen erfolgt die Einteilung von Tinnitus zudem in 4 Schweregrade:

  • Grad 1: Betroffene kommen im Alltag gut zurecht und sehen sich selbst keinem Leidensdruck ausgesetzt.
  • Grad 2: Die Ohrgeräusche stören vor allem dann, wenn ansonsten Ruhe herrscht. Der Erkrankte kann sich meist mit dem Tinnitus arrangieren, in stressigen Phasen steigt aber auch die Belastung durch den Tinnitus.
  • Grad 3: Der Tinnitus hat Auswirkungen auf das alltägliche Leben und die Arbeit; die Lebensqualität ist eingeschränkt.
  • Grad 4: Betroffene fühlen sich im Alltag massiv belastet. Oft sind sie in diesem Stadium zumindest teilweise nicht mehr arbeitsfähig.

Ab Grad 3 beobachten Ärzte in vielen Fällen eine verstärkte psychische Belastung, manchmal bis hin zu Depressionen und Angststörungen. Viele Betroffene ziehen sich durch den Tinnitus sozial zurück, was die Problematik weiter zuspitzen kann.

Ursachen eines Tinnitus

Eine Tinnitus-Erkrankung lässt sich auf unterschiedlichste Ursachen zurückführen. Objektiver Tinnitus, bei dem der Betroffene ein real existierendes Geräusch hört, hat seinen Ursprung meist im Ohr selbst und seiner direkten Umgebung oder aber in einer Erkrankung des Herz-Kreislauf-Systems. Infrage kommen beispielsweise:

  • Bluthochdruck
  • Gefäßveränderungen, zum Beispiel Verengungen (Tinnitus tritt dann oft pulssynchron auf)
  • Muskelzuckungen (unter anderem auch am Trommelfell)
  • Blutarmut
  • Erkrankungen am Herzen oder an den Herzklappen

Bei subjektivem Tinnitus dagegen (kein echtes Geräusch) liegen Auslöser vor, die die Strukturen des Ohrs schädigen oder zu einer falschen Signalweiterleitung beitragen, zum Beispiel:

  • starker Lärm (auch durch Kopfhörer)
  • Knalltrauma, etwa bei einer Explosion
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • geplatztes Trommelfell
  • Drucktrauma beim Tauchen
  • Stress
  • Hörsturz (Ohrinfarkt)
  • Mittelohrentzündungen
  • unzureichende Durchblutung des Innenohrs
  • Otosklerose (Verknöcherung der Gehörknöchelchen)
  • Morbus Menière (Erkrankung des Innenohrs, verbunden mit Schwindelanfällen)
  • Blockaden der Halswirbelsäule
  • Kieferfehlstellungen
  • bestimmte Medikamente (unter anderem Psychopharmaka oder Chemotherapeutika)
  • Veränderungen im Hormonhaushalt (wie in den Wechseljahren)

Doch nicht immer kann bei Tinnitus eine konkret fassbare Ursache dingfest gemacht werden. Manchmal entwickelt er sich ohne feststellbaren Auslöser. Typisch ist ein Beginn bei Menschen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren.

Wann Sie bei Tinnitus zum Arzt gehen sollten

Nur kurz auftretende Ohrgeräusche sind in der Regel kein Grund zur Besorgnis. Einen Termin beim Arzt sollten Sie allerdings vereinbaren, wenn

  • das Ohrensausen nicht nur wenige Sekunden oder Minuten, sondern deutlich länger anhält.
  • der Tinnitus von selbst gar nicht nachlässt.
  • der Tinnitus immer wieder auftritt.
  • weitere Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schwindel dazukommen.

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Diagnose: So ordnet der Arzt den Tinnitus ein

Der Arzt kann relativ leicht feststellen, ob Tinnitus vorliegt oder nicht. Die größere Herausforderung ist es in diesem Fall, die genaue Form zu diagnostizieren und möglichen Ursachen der Erkrankung auf die Spur zu kommen. Deswegen wird der Hausarzt Sie nicht nur intensiv zu den Beschwerden befragen, sondern auch zu Ihrer bisherigen Krankengeschichte – inklusive Unfällen und Ohrerkrankungen in der Vergangenheit.

Außerdem kann er unter anderem auf diese Untersuchungsmethoden zurückgreifen:

  • Ohrmikroskopie (Blick ins Ohr)
  • Untersuchung der Nasennebenhöhlen und des Rachenraums
  • Abhören des Ohrs und umliegender Blutgefäße
  • Hörtests
  • Messung der Hörnervleitgeschwindigkeit
  • Überprüfung der Gehörknöchelchen
  • bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT
  • genereller Gesundheitscheck (um andere, ursächliche Erkrankungen auszuschließen)

Zusätzlich wird der Arzt prüfen, wie laut der Tinnitus wahrgenommen wird und ob und wie er sich durch andere Geräusche übertönen („maskieren”) lässt. Wichtig kann es mitunter auch sein, die Diagnose Tinnitus von eventuell vorliegenden Halluzinationen abzugrenzen.

Kommt der Hausarzt zu keinem eindeutigen Ergebnis, kann er Sie an einen Hals-Nasen-Ohren-Spezialisten überweisen. Gegebenenfalls sind auch Untersuchungen und Therapie bei einem Zahnarzt oder Kieferorthopäden angezeigt.

Behandlung von Tinnitus

Den Grundstein der Therapie bildet das Tinnitus-Counseling. Dabei haben Betroffene die Möglichkeit, sich von ihrem Arzt eingehend zum Tinnitus, seinen Ursachen und den vorliegenden Befunden beraten zu lassen. Oft ist dieses Gespräch in die Diagnostik integriert. Auf seiner Basis werden alle weiteren Schritte geplant und umgesetzt.

Folgende Möglichkeiten ergeben sich im Rahmen der sogenannten Tinnitus-Bewältigungstherapie:

  • Behandlung der ermittelten Ursache
  • Behandlung von Schwerhörigkeit oder Hörverlust (sollten sie gleichzeitig mit dem Tinnitus auftreten)
  • Tinnitus-spezifische kognitive Verhaltenstherapie, um mit den Ohrgeräuschen umgehen zu lernen
  • Tinnitus-Masker, also Apparate, die ähnlich wie Hörgeräte getragen werden und den Tinnitus durch ein gleichmäßiges Rauschen überlagern
  • falls notwendig Psychopharmaka, um begleitend oder in der Folge auftretende Depressionen zu behandeln

Medikamente und weitere Optionen

Medikamente, die gegen den Tinnitus an sich vorgehen, gibt es heutzutage noch nicht. Kann die zugrundeliegende Ursache richtig behandelt werden, verschwindet aber oft auch der Tinnitus. Bleibt sein Auslöser unbekannt, ist die Behandlung vergleichsweise schwierig. Im Vordergrund steht es dann, dem Betroffenen die verschiedensten Methoden an die Hand zu geben, mit denen er im Alltag zurecht kommt und seine Lebensqualität steigern kann. Das können zum Beispiel sein:

  • Stressabbau durch Sport und Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga
  • Musiktherapie mit speziell frequenzgefilterter Musik
  • Austausch in Selbsthilfegruppen

Zudem gibt es einige Kliniken, die sich auf die Behandlung von Tinnitus spezialisiert haben und all diese Ansätze in einer Reha-Behandlung vereinen.

Was passiert, wenn man Tinnitus nicht behandelt?

Betroffene haben oft Angst, dass sich Tinnitus auch anderweitig negativ auf das Ohr auswirken und zum Beispiel eine Schwerhörigkeit nach sich ziehen könnte. Diese Sorge ist meist unbegründet. Die Ohrgeräusche selbst haben organisch betrachtet keinen weiteren Effekt. Die verantwortliche Ursache kann, wenn sie unbehandelt bleibt, mitunter aber Folgen für den Gehörsinn haben – zum Beispiel wenn die Gehörknöchelchen verknöchern und dadurch ihre Bewegungsfähigkeit verlieren.

Daher ist eine Behandlung beim Arzt dringend zu empfehlen. Das ist nicht zuletzt auch der Fall, weil Tinnitus häufig mit psychischen Erkrankungen einhergeht. Die Betroffenen leiden unter den Einschränkungen im Alltag und ziehen sich manchmal stark zurück. Ohne psychotherapeutische Unterstützung können sich diese Belastungen stetig verschlimmern.

Welche Hausmittel helfen bei Tinnitus?

Es halten sich hartnäckig Gerüchte, dass bei Tinnitus auch Ingwer oder Knoblauch helfen können, um das Ohrensausen zu lindern. Ärzte stehen diesen Hausmitteln sehr skeptisch gegenüber – eine tatsächliche Wirkung auf den Tinnitus ist wissenschaftlich nicht erwiesen. Deswegen sollten Sie sich besser an die Tipps und Methoden halten, die der Arzt mit Ihnen bespricht.

Kann man Tinnitus vorbeugen?

Einem Tinnitus von vornherein aus dem Weg zu gehen, ist schwierig. Die Entwicklung von Ohrgeräuschen steht im Zusammenhang mit sehr vielen verschiedenen Faktoren und Krankheitsbildern. Generell kann es aber sinnvoll sein,

  • starken Lärm zu vermeiden, zum Beispiel durch das Tragen von Gehörschutz bei der Arbeit oder Ohrstöpseln bei Konzerten.
  • Stress zu vermeiden beziehungsweise abzubauen.
  • auf eine gesunde Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und abwechslungsreicher Ernährung zu achten.

Das gilt insbesondere, wenn bereits ein leichter Tinnitus besteht. Kurzfristig auftretendes Ohrensausen sollten Sie als Warnsignal ernst nehmen und im Zweifel lieber einen Gang zurückschalten.

Wie geht ein Tinnitus wieder weg?

Stellt der Arzt eine Ursache fest, die sich behandeln lässt, kann der Tinnitus im Zuge dieser Therapie wieder verschwinden. Manchmal legt er sich auch von selbst. In einigen Fällen, besonders wenn er sich zu einer chronischen Form entwickelt, bleibt der Tinnitus ein Leben lang bestehen.

Wird Tinnitus als Behinderung anerkannt?

Ob Tinnitus als Behinderung anerkannt wird, hängt davon ab, wie stark der Betroffene in seinem Alltag davon beeinträchtigt ist. In schweren Fällen, wenn beispielsweise auch die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt ist, kann eine Schwerbehinderung bescheinigt werden.

Wie gefährlich ist ein Tinnitus?

In den meisten Fällen ist weder der Tinnitus noch die ihm zugrundeliegende Ursache gefährlich. Nur selten stecken schwere Erkrankungen, zum Beispiel des Herzens, hinter dem Ohrensausen.

Was kann ich selbst bei Tinnitus tun?

Hat sich ein Tinnitus entwickelt, sollten Sie sich von einem Arzt untersuchen und zur Behandlung beraten lassen. Achten Sie darauf, Stress zu reduzieren und Ihre Ohren nicht zu großem Lärm auszusetzen. Wichtig ist es zudem, sich sozial nicht zu isolieren – unternehmen Sie weiterhin etwas und versuchen Sie, sich so von der Belastung durch die Ohrgeräusche abzulenken.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. Ulrike Thieme Fachärztin für Neurologie, Stellv. Ärztliche Leiterin Deutschland

Dr. Ulrike Thieme ist seit 2018 Teil des deutschen Ärzteteams bei ZAVA und vertritt zur Zeit Beverley Kugler als ärztliche Leiterin. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.

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