Schlafstörungen

Ulrike Thieme, MD

Medizinisch geprüft von

Dr. Ulrike Thieme

Letzte Änderung: 15 Apr 2021

Wie viel Schlaf wir genau brauchen, ist von Person zu Person unterschiedlich. In den meisten Fällen pendelt sich die tägliche Schlafenszeit bis zum Erwachsenenalter zwischen 7 und 9 Stunden pro Nacht ein. Die Zeit braucht und nutzt der Organismus, um neue Energie für den kommenden Tag zu schöpfen. Treten allerdings Schlafstörungen auf, ist diese Erholung stark beeinträchtigt. Nicht selten gehen die Probleme in der Nacht auch tagsüber mit körperlichen und psychischen Folgen einher. Woran liegt das? Und fast noch wichtiger: Was kann man dagegen tun?

Inhalt
Frau liegt Nachts mit Schlafstörungen im Bett.

Kurzübersicht

Definition & Häufigkeit: Von Schlafstörungen sprechen Ärzte, wenn jemand über einen längeren Zeitraum hinweg schlecht ein- oder durchschlafen kann und/oder tagsüber sehr erschöpft ist. Das Problem ist weit verbreitet: Schätzungen zufolge könnte bis zu jeder 5. Deutsche von chronischen Schlafstörungen betroffen sein.

Symptome: Schlafstörungen sind von Schwierigkeiten gekennzeichnet, abends einzuschlafen oder nachts durchzuschlafen. Tagsüber leiden Patienten beispielsweise unter starker Erschöpfung, Konzentrationsproblemen, Reizbarkeit und geringerer körperlicher wie geistiger Belastbarkeit.

Ursachen: Die Ursachen sind sehr breit gefächert. Neben psychischen Auslösern und körperlichen Beeinträchtigungen kommen unter anderem die Wechseljahre, Genussmittel, eine falsche Schlafhygiene, Schichtarbeit und verschiedene Erkrankungen des Nervensystems infrage.

Behandlung: Die Therapie von Schlafstörungen orientiert sich stark an der jeweiligen Ursache. Neben deren Behandlung steht es im Vordergrund, dem Patienten die Angst vor den nächtlichen Schlafproblemen zu nehmen und ihm Gewohnheiten an die Hand zu geben, die guten Schlaf fördern. Schlafmittel kommen nur in schweren Fällen und vorübergehend zum Einsatz.

Über Schlafstörungen

In der Medizin werden Schlafstörungen auch als Insomnie bezeichnet. Dieser Begriff leitet sich vom lateinischen Wort “insomnia” für Schlaflosigkeit ab und trifft genau den Kern: Betroffene können abends nur schlecht einschlafen oder schlafen schlecht durch – und sind tagsüber entsprechend stark erschöpft. Dauern diese Schwierigkeiten nur kurzfristig an, besteht meist kein Grund zur Sorge. Dahinter könnte beispielsweise eine akute Erkältungskrankheit oder eine kurzfristige psychische Belastung stecken, wie ein stressiger Tag auf der Arbeit oder eine bevorstehende Prüfung.

Anders sieht es aus, wenn die Schlafstörungen länger anhalten und zur Belastung im Alltag werden: Treten sie länger als 1 Monat lang in mindestens 3 Nächten pro Woche auf, sollten Betroffene mit einem Arzt sprechen. In diesem Fall könnte die Problematik allmählich chronisch werden. Da das auch körperliche und psychische Folgen bedeuten kann, ist eine zügige Therapie zu empfehlen.

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Verschiedene Arten von Schlafstörungen

Schlafstörungen sind nicht gleich Schlafstörungen: Mediziner nehmen hier eine klare Unterscheidung vor, die unter anderem die Grundlage für die weitere Behandlung bildet.

Sie trennen nach Verlauf in:

  • akute Schlafstörungen: Hier halten die Ein- oder Durchschlafprobleme über mindestens 4 Wochen an. Die Ursache ist zeitlich meist ebenso klar begrenzt – ist sie überstanden, legen sich in der Regel auch die akuten Schlafstörungen wieder.
  • chronische Schlafstörungen: Von einer chronischen Problematik ist auszugehen, wenn die Schlafstörungen über mindestens 3 Monate in mindestens 3 Nächten pro Woche auftreten. Der Auslöser gibt sich hier unter Umständen nicht sofort klar zu erkennen.

Außerdem spielt die Frage nach der Ursache eine Rolle:

  • primäre Schlafstörungen: In diesem Fall sind die Schlafstörungen selbst die Erkrankung – eine körperliche Ursache oder Krankheit, die die Probleme auslöst, ist nicht auszumachen. Auch eine psychiatrische Erkrankung liegt nicht vor.
  • sekundäre Schlafstörungen: Sekundäre Schlafstörungen sind die Folge einer körperlichen oder psychiatrischen Erkrankung. Gelingt hier die Behandlung, lindert das meist auch die Probleme in der Nacht.

In Verbindung mit diesen Formen oder als eigenständige Schlafstörungen können zudem Hypersomnien auftreten. Dabei handelt es sich um stark ausgeprägte Tagesschläfrigkeit. Sie führt dazu, dass Betroffene über den Tag hinweg extrem müde und erschöpft sind. Ohne es zu wollen, schlafen die Patienten immer wieder ein – beispielsweise sogar während der Arbeit.

Symptome: Wie Sie Schlafstörungen erkennen

Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, finden nachts wenig oder kaum Erholung. Sie

  • können lange nicht einschlafen,
  • wachen im Verlauf der Nacht häufig auf und/oder
  • werden früh morgens aus dem Schlaf gerissen und können nicht mehr einschlafen.

Manchmal treten die Schlafstörungen auch in Verbindung mit Albträumen oder genereller nächtlicher Unruhe auf. In jedem Fall ist die Erholung massiv gestört. Das kann auch zu Beschwerden führen, die sich tagsüber bemerkbar machen:

  • starke Erschöpfung
  • Schläfrigkeit
  • Unruhe
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsprobleme
  • geringere körperliche und geistige Belastbarkeit

Anfangs versuchen Betroffene oft noch, diese Symptome durch verschiedenste Taktiken auszugleichen. Zum Beispiel trinken sie viel Kaffee, machen tagsüber ein Nickerchen oder erledigen ihre Arbeit in der Nacht.

Über einen begrenzten Zeitraum mag das gut gehen – je länger die Schwierigkeiten anhalten, desto größer ist allerdings auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich daraus ein Teufelskreis ergibt: Aufkommende Schlafstörungen führen zu kompensierenden Verhaltensweisen, die ihrerseits den Tag-Nacht-Rhythmus weiter durcheinander bringen und so bestehende Probleme verstärken. Manchmal entwickelt sich eine regelrechte Angst vor den Schlafstörungen, die ebenfalls verschlimmernd wirken kann.

Halten Schlafstörungen über mehrere Wochen oder noch länger an, entwickelt sich daraus mitunter ein massiver Leidensdruck. Die Beschwerden können psychische Probleme auslösen oder verstärken.

Ursachen und Risikofaktoren

Schlafstörungen können auf eine Vielzahl an Ursachen zurückzuführen sein. Für kurzfristige Probleme sind die Auslöser oft schnell gefunden: Hier stecken meist vergleichsweise offensichtliche Ursachen hinter den Beschwerden, zum Beispiel Lärm, Lichtquellen oder auch ein Jetlag.

Schlafstörungen, die über mehrere Wochen oder noch länger andauern, können unter anderem durch diese Einflüsse entstehen:

  • psychische Erkrankungen, zum Beispiel Depressionen oder Angststörungen
  • Stress und emotionale Belastungen
  • Schmerzen
  • Schichtarbeit
  • zu wenig Bewegung am Tag (der Körper ist nicht ausreichend ausgelastet)
  • häufiger Harndrang in der Nacht
  • Zähneknirschen
  • Schnarchen oder sogar Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf)
  • starker Konsum von Alkohol
  • Entzugserscheinungen von Nikotin in der Nacht
  • Drogen oder Medikamente
  • Restless-Legs-Syndrom (starker Bewegungsdrang in den Beinen, der vor allem in Ruhe auftritt)
  • Schlafwandeln
  • Narkolepsie
  • Parkinson
  • Erkrankungen der Schilddrüse oder der Hormondrüsen im Gehirn

Letztlich nimmt auch die sogenannte Schlafhygiene maßgeblichen Einfluss auf die Schlafqualität. Widrige Umstände wie zu hohe Temperaturen, unregelmäßige Bettgehzeiten, Bildschirme im Schlafzimmer oder auch eine große Mahlzeit direkt vor dem Schlafen können zu Schlafstörungen beitragen.

Schon gewusst?

Je älter wir werden, desto wahrscheinlicher treten Schlafstörungen auf. Das liegt beispielsweise daran, dass die Tiefschlafphasen im Alter allmählich kürzer werden und die Empfindlichkeit gegenüber Geräuschen und Co. ansteigt.

Schlafstörungen bei Kindern

Eltern machen sich manchmal Sorgen, dass die Schlafprobleme ihrer Kinder ausgeprägtere oder gar chronische Schlafstörungen sein könnten. Hier ist besonders wichtig zu wissen: Ein “normaler” Schlafrhythmus muss sich erst entwickeln. Gerade im Säuglings- und Babyalter ist ein vergleichsweise unruhiger Schlaf daher völlig normal. Bis zum Grundschulalter pendelt sich das in der Regel ein, bis die hormonellen und körperlichen Veränderungen in der Pubertät erneut zu nächtlicher Unruhe und Schlafproblemen führen können.

Häufiger als bei Erwachsenen kommt es bei Kindern und Jugendlichen zu:

  • Schlafwandeln
  • Nachtschreck (Kind beginnt wenige Stunden, nachdem es eingeschlafen ist, zu weinen und scheint zu erschrecken, lässt sich aber nicht aufwecken)
  • Schlaftrunkenheit (Kind wirkt nach dem Wecken für einige Minuten desorientiert und wie im Trance)

Treten diese sogenannten Parasomnien vermehrt auf oder entstehen Ein- oder Durchschlafstörungen, die Ihr Kind stark beeinträchtigen, ist es sinnvoll, den Arzt aufzusuchen. Er kann Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie die Nachtruhe erholsamer gestalten. In seltenen Fällen sind Faktoren wie Schnarchen oder ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) für die Beschwerden verantwortlich.

Schlafstörungen bei Schwangeren

Entstehen Schlafstörungen in der Schwangerschaft, liegt das meist an den körperlichen Veränderungen in dieser Zeit. Oft tut sich die werdende Mama schwer, eine bequeme Schlafposition zu finden – oder das Ungeborene macht ausgerechnet nachts immer wieder mit Tritten auf sich aufmerksam. Der stetig wachsende Bauch kann zudem den Druck auf die Blase und andere Organe erhöhen und so häufigen Harndrang oder Sodbrennen bescheren.

Rückt die Geburt langsam näher, kann auch die Aufregung für Schlafstörungen sorgen: Die Gedanken an die Geburt und die Kennenlernzeit danach halten gerade gegen Ende der Schwangerschaft so manche Frau wach.

Schlafstörungen in den Wechseljahren

Die Wechseljahre gehen mit einigen hormonellen Veränderungen einher: Insbesondere lässt die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron langsam nach. Dieser Umbruch sorgt für Beschwerden, die sich hin und wieder auch auf die Schlafqualität auswirken. Neben einer generellen Veränderung des Schlafrhythmus können Symptome wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen Schlafstörungen nach sich ziehen.

Da beide Hormone generell die Toleranz von Stress beeinflussen, besteht außerdem die Möglichkeit, dass eine sinkende Hormonkonzentration mit einer angegriffenen Psyche Hand in Hand geht. Wer sich stressige Phasen oder emotionale Belastungen sehr zu Herzen nimmt, hat in den Wechseljahren schnell auch mit Schlafstörungen zu kämpfen.

Diagnose: Wie der Arzt bei Schlafstörungen vorgeht

Halten Ihre Schlafstörungen länger als 3 Wochen an, ist es sinnvoll, sich beim Hausarzt beraten zu lassen. Das kann dabei helfen, der Ursache für die Beschwerden auf die Spur zu kommen und schnell wieder zurück zu einer erholsamen Nachtruhe zu finden.

Insbesondere wenn die Schlafstörungen zu einer ausgeprägten Tagesmüdigkeit führen, ist eine entsprechende Behandlung unerlässlich: Schlafen Betroffene am Steuer oder bei der Bedienung schwerer Maschinen ein, werden sie für sich und andere Menschen zur Gefahr.

Der Mediziner wird Sie im Detail zu Ihren Beschwerden und Schlafstörungen befragen. Außerdem ist für ihn wichtig, welche Vorerkrankungen bei Ihnen vorliegen. Lässt dieses Gespräch noch keinen eindeutigen Schluss zu, kann ein Schlaftagebuch wichtige Hinweise liefern. Dort tragen Sie beispielsweise ein, wann Sie zu Bett gehen und wieder aufstehen, wann Sie Mahlzeiten zu sich nehmen, ob Sie Albträume hatten und wie fit Sie sich tagsüber fühlen.

Zudem kann der Arzt eine körperliche Untersuchung und eine Nachverfolgung der nächtlichen Bewegungsmuster veranlassen. Dabei trägt der Patient mehrere Wochen lang zum Schlafen einen sogenannten Aktometer. Dieses Gerät ähnelt einer Uhr und zeichnet Bewegungen auf. Dem Arzt bietet das Informationen über die Dauer der Schlafphasen, die Schlaftiefe und Zeiten, in denen der Schlaf unterbrochen ist.

In schwereren Fällen verweist der Mediziner Sie für 1-2 Nächte an ein Schlaflabor. Dort werden weitere Werte gemessen – beispielsweise die Bewegungen der Augen, Hirnströme, der Atemfluss und die Sauerstoffkonzentration im Blut. All diese Daten lassen zusammengenommen meist eine genaue Diagnose zu.

Behandlung von Schlafstörungen

Die Therapie von Schlafstörungen zielt darauf ab, zum einen die ermittelte Ursache zu behandeln und zum anderen bestmögliche Rahmenbedingungen für einen gesunden Schlaf zu schaffen. Das soll die Lebensqualität des Betroffenen steigern und ihn idealerweise vor psychischen oder körperlichen Folgen bewahren.

Schlafstörungen: Was tun?

Guter Schlaf hat viel mit Gewohnheit zu tun. Um in Ihrem Gehirn die entsprechenden Weichen zu stellen, lohnt es sich daher, sich etwas genauer mit der Schlafhygiene auseinanderzusetzen. Achten Sie beispielsweise darauf:

  • täglich möglichst zu den gleichen Zeiten schlafen gehen und wecken lassen
  • alles, was den Schlaf stören könnte, aus dem Schlafzimmer verbannen (u. a. das Handy und andere Bildschirme)
  • regelmäßig lüften
  • für angenehme Temperaturen sorgen (idealerweise zwischen 15 und 19° C)
  • störende Lichtquellen entfernen
  • nur zum Schlafen im Schlafzimmer aufhalten
  • Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke spätestens 8 Stunden vor dem Zubettgehen trinken
  • 3-4 Stunden vor dem Schlafengehen keine größere Mahlzeit mehr essen
  • Mittagsschlaf nicht zu spät und nicht länger als eine halbe Stunde halten

Vielen Betroffenen verschaffen auch Entspannungsmaßnahmen wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung Erleichterung. Wichtig ist, dass die Techniken regelmäßig durchgeführt werden – denn auch hier spielt Übung eine große Rolle.

Gegebenenfalls wird Ihr Arzt Sie auch zu einer Verhaltenstherapie beraten. Therapeuten bieten hier oft Gruppensitzungen an, in denen sich Betroffene untereinander austauschen können und gemeinsam lernen, mit chronischen Schlafstörungen umzugehen. Wichtiger Bestandteil ist es dabei, entstandene Ängste vor dem Schlafengehen abzubauen. Viele Patienten verknüpfen Bett und Schlafzimmer irgendwann so sehr mit unruhigen, belastenden Nächten, dass diese Angst selbst zur Entstehung von Schlafstörungen beiträgt.

Hausmittel und Homöopathie gegen Schlafstörungen

Darüber hinaus können auch verschiedene Hausmittel dabei helfen, besser ein- und durchzuschlafen:

  • ein Glas warme Milch vor dem Schlafengehen
  • tagsüber körperlich aktiv sein und sich auspowern
  • ein warmes, entspannendes Bad vor der Nachtruhe
  • den Körper mit Lavendelöl einreiben
  • ein Akupressur-Pflaster auf dem Handgelenk
  • eine Tasse Baldriantee
  • eine Banane oder etwas Mandelmus (beide enthalten u. a. Tryptophan, das die Herstellung des Schlafhormons Melatonin fördern soll)

Homöopathische Mittel gegen Schlafstörungen setzen oft auf Chamomilla (Echte Kamille), Arnica (Arnika), Sulphur (Schwefel) oder Natrium muriaticum (Kochsalz). Sie werden zum Beispiel in Form von Globuli, also kleinen Zuckerkügelchen, verabreicht.

Medikamente bei Schlafstörungen

Medikamente kommen gegen Schlafstörungen vor allem dann zum Einsatz, wenn es darum geht, eine ursächliche Erkrankung zu behandeln.

Darüber hinaus bestehen folgende Möglichkeiten:

  • pflanzliche Arzneimittel: Pflanzliche Arzneimittel, zum Beispiel mit Baldrian, Johanniskraut oder Lavendel, sollen zur Beruhigung beitragen und innere Anspannung lindern.
  • Psychopharmaka: Wenn Schlafstörungen mit einer psychischen Erkrankung einhergehen – egal ob als Ursache oder als Folge –, kann es sinnvoll sein, sie mit entsprechenden Medikamenten zu behandeln.
  • Schlafmittel: Wirkstoffe wie Benzodiazepine verschreibt der Arzt nur in schweren Fällen und für so kurze Zeit wie möglich. Hier ist die Gefahr groß, dass die Betroffenen eine Abhängigkeit entwickeln und nicht mehr ohne die Medikamente schlafen können.

Werden Arzneimittel eingenommen, ist in jedem Fall eine engmaschige Kontrolle durch den Arzt sinnvoll.

Was kann man gegen Schlafstörungen tun?

Wer unter Schlafstörungen leidet, die über Wochen oder sogar Monate hinweg anhalten, sollte einen Termin beim Arzt vereinbaren. Der Mediziner kann ermitteln, was die Beschwerden auslöst und eine passende Behandlung empfehlen. In vielen Fällen hilft es bereits, die Gewohnheiten rund um das Zubettgehen zu verändern.

Was tun, wenn man trotz Müdigkeit nicht schlafen kann?

Wenn sich der Schlaf trotz Müdigkeit nicht einstellen will, können Sie Hausmittel wie einen Baldriantee oder ein entspannendes Bad ausprobieren. Manchmal ist es auch sinnvoll, kurz aufzustehen und zur Ablenkung ein paar Seiten in einem nicht zu aufregenden Buch zu lesen.

Welche Krankheiten verursachen Schlafstörungen?

Schlafstörungen treten im Zusammenhang mit vielen Erkrankungen auf – sowohl psychischen als auch körperlichen. Infrage kommen beispielsweise Depressionen, Angststörungen, Erkrankungen der Schilddrüse oder auch die Schlafapnoe (Atemaussetzer in der Nacht).

Wie macht sich Übermüdung bemerkbar?

Dass Sie übermüdet sind, erkennen Sie an mehreren Zeichen. Der mangelnde Schlaf schlägt sich häufig in innerer Unruhe und Gereiztheit nieder; außerdem fällt es Betroffenen zunehmend schwer, wach zu bleiben. Hält der Zustand länger an, kommt häufig auch fahle Haut mit Rötungen und Unreinheiten hinzu.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. Ulrike Thieme Fachärztin für Neurologie, Stellv. Ärztliche Leiterin Deutschland

Dr. Ulrike Thieme ist seit 2018 Teil des deutschen Ärzteteams bei ZAVA und vertritt zur Zeit Beverley Kugler als ärztliche Leiterin. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.

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Letzte Änderung: 15 Apr 2021

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