Vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox)

Dr. Nadia Schendzielorz

Medizinisch geprüft von

Dr. Nadia Schendzielorz

Letzte Änderung: 24 Mär 2022

Jeder Mann hat es schon mindestens einmal erlebt: Einen vorzeitigen Samenerguss, medizinisch auch Ejaculatio praecox genannt. Was im jugendlichen Alter eher die Regel denn die Ausnahme ist, kann erwachsene Männer stark belasten. Wenn die Ejakulation regelmäßig vorschnell erfolgt, liegt womöglich sogar eine sogenannte Orgasmusstörung vor. Erfahren Sie hier, wie Mediziner einen vorzeitigen Samenerguss definieren und welche Möglichkeiten Betroffene haben, um den Orgasmus hinauszuzögern.

In vielen Fällen lässt sich ein vorzeitiger Samenerguss zum Beispiel durch eine medikamentöse Therapie verhindern. Bei ZAVA erhalten Sie nach Angemessenheit 2 verschiedene Präparate bei frühzeitiger Ejakulation:


Inhalt
Vorzeitiger Samenerguss: Mann und Frau sitzen auf dem Bett. Die Frau sieht verärgert aus. Der Mann blickt auf den Boden und hält sich mit beiden Händen den Nacken.
 

Kurzübersicht

Definition: Die Ejaculatio praecox beschreibt das Phänomen, dass der Mann seinen Samenerguss nicht hinauszögern oder kontrollieren kann. Mediziner sprechen von einem vorzeitigen Orgasmus, wenn die Ejakulation nach dem Eindringen in die Scheide innerhalb von 1-2 Minuten erfolgt. Man unterscheidet zwischen der angeborenen (primären) Form der Ejaculatio praecox und der erworbenen (sekundären).

Mögliche Ursachen: Die Gründe für den vorzeitigen Samenerguss sind vielfältig. Sie reichen von rein psychischen Ursachen, wie starker Aufregung oder Leistungsdruck, bis hin zu körperlichen Auslösern. Eine überempfindliche Haut am Penis, Diabetes mellitus und Erkrankungen der Schilddrüse können unter anderem die Symptomatik begünstigen.

Dann ist ein Arzttermin nötig: Wenn sich der vorzeitige Samenerguss auf die Psyche des Betroffenen oder die Partnerschaft auswirkt, ist ärztlicher Rat gefragt. Dasselbe gilt, wenn mit der vorschnellen Ejakulation weitere Beschwerden einhergehen, beispielsweise Brennen beim Wasserlassen, Schmerzen im Penis oder ein trockener Orgasmus.

Das tut der Mediziner: Das Arztgespräch ist immer der Ausgangspunkt für weitere Diagnoseverfahren. Bei körperlichen Ursachen sind betäubende Cremes oder Medikamente, die sich auf den Serotoninspiegel und somit den Ejakulationsreflex auswirken, womöglich die richtige Wahl. Psychotherapeutische Ansätze oder eine Sexualtherapie können bei seelischen Auslösern Abhilfe schaffen.

Was ist ein vorzeitiger Samenerguss?

Das Wichtigste zuerst: Mit einem vorzeitigen Samenerguss geht nicht zwingend eine sexuelle Funktionsstörung einher. Was man landläufig als „zu früh kommen“ bezeichnet, ist lediglich der Fakt, dass der Höhepunkt beim Mann schneller als erwünscht eintritt. In stressigen Lebensphasen, bei starker Erregung oder in einer neuen Partnerschaft ist dies völlig normal und kein Grund zur Sorge. Wenn ein vorzeitiger Samenerguss aber regelmäßig oder überwiegend auftritt, kann es sich um ein medizinisches Problem handeln.

Medizinische Definition und Wissenswertes

In der Medizin sind für die Definition der Ejaculatio praecox 2 Parameter von Relevanz: Die Fähigkeit, den Samenerguss kontrollieren zu können, und die sogenannte intravaginale Ejakulationszeit (kurz: IELT). Wenn der Mann nach dem Eindringen unmittelbar oder in weniger als 1-2 Minuten ejakuliert, weil er den Orgasmus nicht verzögern kann, sprechen Ärzte von einer Ejaculatio praecox.

Doch auch die subjektiv empfundene Zufriedenheit mit dem Geschlechtsverkehr spielt eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Symptomatik: Solange die verkürzte Penetrationsdauer das Sexualleben nicht beeinträchtigt, ist keine medizinische Notwendigkeit gegeben, den vorzeitigen Samenerguss zu behandeln.

Wie lange ist eigentlich normal? Es ranken sich zahlreiche Mythen um die durchschnittliche Penetrationsdauer: Diese hängt nicht nur von den Sexualpartnern, sondern auch von Stellung, Stimmung und vielen weiteren Faktoren ab. In der Fachliteratur sprechen Mediziner gewöhnlich von einer IELT von 5,4 Minuten bei gesunden Männern.

Primäre und sekundäre Form

Mediziner unterscheiden den vorzeitigen Samenerguss in 2 Formen: die primäre und die sekundäre Ejakulationsstörung. Diese Trennung der beiden Varianten ist wichtig, da sich auch die Therapien stark danach richten, durch welche Ursachen der vorzeitige Samenerguss eintritt.

Die primäre Form

Bei der primären Form der vorzeitigen Ejakulation handelt es sich um eine angeborene Symptomatik, von der die Männer meistens ihr Leben lang betroffen sind. Die Orgasmusstörung besteht bereits seit Beginn der sexuellen Aktivität und tritt sowohl bei der Masturbation als auch beim Geschlechtsverkehr auf. Sie hängt somit nicht mit dem Sexualpartner oder der sexuellen Praktik zusammen.

Forscher vermuten als Auslöser dafür eine genetisch bedingte Veränderung des Hormonhaushalts – genauer gesagt einen zu niedrigen Serotoninspiegel. Dieses Hormon hemmt bei gesunden Männern die sexuelle Erregungsfähigkeit und verzögert die Ejakulation. Eine Störung kann daher zu einem frühzeitigen Samenerguss führen.

Die sekundäre Form

Die sekundäre, auch erworbene Form der frühzeitigen Ejakulation genannt, ist meist die Begleiterscheinung einer Grunderkrankung, wie einer Erektionsstörung, oder auf eine psychische Belastung zurückzuführen. Ein charakteristisches Merkmal der sekundären Form ist, dass sie erst im Laufe des Lebens oder in bestimmten Situationen auftritt. Sie entwickelt sich also erst später, nachdem vorher ein völlig normales Ejakulationsverhalten bestand.

Wie kommt es zur Ejaculatio praecox?

Der Irrglaube, dass sich der frühzeitige Orgasmus nur auf psychische Ursachen zurückführen lässt, ist laut Experten längst überholt. Auch körperliche Faktoren spielen beim „schnellen Kommen“ eine Rolle, ebenso eine genetische Veränderung. Bei manchen Männern lösen auch bestimmte Medikamente, der übermäßige Genuss von Alkohol oder Drogenkonsum eine vorzeitige Ejakulation aus. Bislang sind die genauen Auslöser für die Orgasmusstörung aber noch nicht vollständig erforscht.

Körperliche Ursachen

Mediziner folgen weitestgehend der Annahme, dass die angeborene Form der frühzeitigen Ejakulation eine rein körperliche beziehungsweise genetische Ursache hat. Aber auch die erworbene Orgasmusstörung kann in seltenen Fällen durch körperliche Gründe ausgelöst werden. Dies sind unter anderem:

  • erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)
  • Überempfindlichkeit der Penishaut bzw. Eichel
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Prostataentzündung

Leidet der Mann unter einer Erektionsstörung, kann die Angst, dass seine Erektion nicht lange genug anhält, dazu führen, dass er zu früh kommt. In diesen wie auch den anderen Fällen ist es wichtig, zunächst die Grunderkrankung zu therapieren. Oftmals löst sich damit auch das Problem des vorschnellen Kommens. Alternativ bietet sich außerdem eine begleitende medikamentöse Therapie der Orgasmusstörung an. Voraussetzung dafür ist, dass die Behandlung der anderen Erkrankung keine unerwünschten Wechselwirkungen mit den Medikamenten für vorzeitigen Samenerguss erzeugt.

Sie wünschen sich ärztliche Beratung, um Ihre Symptome besser einschätzen zu können? Nutzen Sie den telemedizinischen Service von ZAVA, um mit unseren Partnerärzten in Kontakt zu treten.

Psychische Gründe

Oftmals ist die erworbene Orgasmusstörung auf psychische Faktoren wie Versagensängste, Stress oder Beziehungsprobleme zurückzuführen. Auch ein sexuelles Kindheitstrauma oder eine Art Konditionierung in der Jugend können dazu führen, dass der Mann zu früh kommt.

Bei den psychischen Faktoren ist es wichtig herauszufinden, ob das „schnelle Kommen“ nur ein temporäres Problem darstellt, das von selbst wieder verschwindet, oder als Orgasmusstörung eine medikamentöse beziehungsweise psychotherapeutische Behandlung erfordert. Dies richtet sich insbesondere nach dem Leidensdruck des Mannes und seiner Partnerin oder des Partners.

Vorzeitiger Samenerguss: Verhindern oder zulassen?

Es gibt keine genaue Definition, ab wann ein Mann unter der Erektionsstörung eines frühzeitigen Samenergusses leidet. Vereinzeltes vorschnelles Ejakulieren heißt nicht, dass eine Orgasmusstörung vorliegt. Sofern der Mann und seine Partnerin oder sein Partner zufrieden mit ihrem Sexleben sind, bedarf es auch keiner Behandlung.

Tritt der vorzeitige Höhepunkt als Folge einer langen Zeit der Abstinenz oder bei einem neuen Sexualpartner auf, besteht des Weiteren zunächst kein Grund zur Sorge. Hält die Symptomatik hingegen über einen längeren Zeitraum an und die Situation belastet die Partnerschaft, sollte der Betroffene ärztlichen Rat einholen. Für die Diagnose eignet sich zunächst ein Allgemeinmediziner, der weiter an einen Facharzt (Urologen) oder Psychologen überweisen kann.

Um eine Einschätzung zu bekommen, ob auch Sie unter einem vorzeitigen Samenerguss leiden, orientieren Sie sich an diesen Punkten:

  • Wie oft tritt der vorzeitige Samenerguss auf?
  • Kommt es auch bei leichter Stimulation zum vorschnellen Höhepunkt?
  • In welchen Situationen tritt der frühzeitige Orgasmus auf?
  • Belastet das „schnelle Kommen“ die Beziehung?
  • Gibt es Begleiterscheinungen, wie Schmerzen oder einen trockenen Orgasmus?

Das Ärzteteam von ZAVA berät Sie gerne zu dem Thema „vorzeitiger Samenerguss“ und wie Sie beim Sex länger durchhalten können. Wenn Sie Ihren Orgasmus hinauszögern möchten, kann auch eine medikamentöse Therapie sinnvoll sein. Nach ärztlicher Beurteilung erhalten Sie bei ZAVA ein passendes Medikament gegen vorzeitigen Samenerguss:

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Vorzeitiger Samenerguss: Übungen und Hausmittel können helfen

Medikamente finden häufig in Kombination mit weiteren Therapieansätzen Anwendung. Bei der Diagnose vorzeitiger Samenerguss sind Hausmittel und Übungen zusätzlich hilfreich – besonders, wenn das Problem nur ab und zu auftritt.

So haben einige Männer mit der Diagnose Ejaculatio praecox gute Erfahrungen damit gemacht, bereits einige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr zu masturbieren, um später länger zu können. Mediziner empfehlen dieses Vorgehen dennoch eher nicht, denn langfristig lässt sich so keine Besserung der Symptomatik erzielen. Ein regelmäßiger Liebesakt kann sich gegebenenfalls positiv auf die Kontrolle des Höhepunkts des Mannes auswirken, da dieser eine Art „Gewöhnungseffekt“ erlebt. Zudem gibt es dickere oder speziell beschichtete Kondome auf dem Markt, die die Eichel unempfindlicher machen sollen.

Liegt eine Orgasmusstörung vor, bei der der Mann regelmäßig unter einem vorzeitigen Samenerguss leidet, greifen viele auf spezielle Verhaltenstechniken und Methoden zurück. Diese Techniken, um einen Orgasmus zu verzögern, sind besonders beliebt:

Bei der Start-Stopp-Technik handelt es sich um eine Verzögerungsmethodik zur Identifizierung des sogenannten „point of no return". Dabei handelt es sich um den Punkt, an dem der Samenerguss nicht mehr aufzuhalten ist. Durch die Start-Stopp-Technik kann es dem Mann gelingen, ein besseres Gefühl für die Ejakulation zu erhalten und somit den Orgamus zu steuern. Die Squeeze-Methode ist eine Weiterentwicklung dessen, bei der eine besondere Druck-Technik am Penis hinzukommt, durch die sich die Ejakulation verzögern lässt.

Auch andere Methoden wie Beckenbodentraining und Zeitlupentechnik können Sie dabei unterstützen, länger zu können. Im Zuge des Trainings soll der Mann die Kontrolle über die Beckenbodenmuskulatur erhöhen, um so den Ejakulationsreflex zu unterdrücken und letztlich den Orgasmus zu verzögern. Mit der Zeitlupentechnik legt das Paar den Fokus auf einen besonders ruhigen und langsamen Sex, um so auch den Orgasmus zu kontrollieren.

Wichtig: Die Verhaltenstechniken und Methoden beruhen auf einer dauerhaften Umstellung der Gewohnheiten, weshalb es besonders bei Veränderungen im Sexualleben Rückfälle geben kann.

Mehr Entspannung, weniger Druck

Der vorzeitige Samenerguss kann für den Betroffenen eine echte Belastung darstellen, insbesondere wenn er regelmäßig auftritt. Das Problem: Auch die Beziehung kann unter der Ejakulationsstörung leiden. Das Paar wird vor die schwierige Situation gestellt, wie er es mit dem „schnellen Kommen“ und dem Leidensdruck des Mannes umgehen soll. Hierbei ist eine Sache besonders wichtig: Nehmen Sie sich Zeit und setzen Sie sich nicht unter Druck.

Spannungen in der Beziehung, Ängste und negative Gefühle verschlimmern oftmals die Lage – oder sind sogar der Auslöser für die Ejakulationsstörung. Des Weiteren gilt: Machen Sie die Probleme nicht mit sich allein aus. Sprechen Sie miteinander über die Symptomatik und versetzen Sie sich in die Lage des anderen. Ruhe und Vertrauen sind dabei sehr wichtig.

Eine offene Kommunikation über Vorlieben und das Ausprobieren neuer Sexpraktiken können die Erotik wiederaufleben lassen. Ein längeres Vorspiel erzielt zum Beispiel oft nicht nur eine bessere Befriedigung des Partners, sondern kann auch den Orgasmus des Mannes verzögern.

Vielen Männern und Paaren fällt es allerdings schwer, über Probleme und Empfinden zu sprechen – insbesondere, wenn diese mit dem Sexleben zusammenhängen. In diesen Fällen ist es hilfreich, eine Paar- oder Sexualtherapie zu machen. Im Zuge dieser geben Therapeuten individuelle Lösungsvorschläge, wie das Paar aufeinander zugehen kann, um so wieder ein erfülltes Liebesleben zu haben.

Betroffenen hilft es oft, zunächst mit einem Allgemeinmediziner zu sprechen, bevor sie zu einem Psychologen oder Therapeuten gehen. Über das Patientenkonto von ZAVA erhalten Sie eine kostenlose Beratung zum Thema „vorzeitiger Samenerguss“. Unsere Ärzte behandeln Ihr Anliegen selbstverständlich diskret und beraten Sie kompetent.

Vorzeitiger Samenerguss: Medikamentöse Therapie

Die Therapie des frühzeitigen Samenergusses richtet sich nach der Ursache des Problems. Allerdings erzielen Sexualtherapie und Verzögerungstechniken bei der primären Form nur selten Erfolge – wenn doch, halten diese meist nur kurzzeitig an.

Bleiben die Beschwerden auch nach verschiedenen Behandlungsversuchen bestehen, können sowohl die angeborene als auch die erworbene Ejakulationsstörung mit Medikamenten therapiert werden. Der Arzt verordnet die Präparate häufig begleitend zu einer Sexualtherapie, um so auch Ängste und Leistungsdruck in der Beziehung des Paares adäquat zu behandeln.

Betäubungscreme bei Überempfindlichkeit des Penis

Ist eine medikamentöse Therapie angezeigt, empfehlen Mediziner zunächst Lokalanästhetika in Form von betäubenden Cremes wie Emla®. Dieses Präparat trägt der Mann vor dem Geschlechtsverkehr auf seine Eichel auf, um die sexuelle Erregung und Sensibilität des Penis zu reduzieren.

Wichtig ist hierbei, dass die Anwendung 15 Minuten vor dem Sex erfolgt und überschüssiges Produkt vor dem Geschlechtsverkehr entfernt wird. Andernfalls kann es zu Missempfindungen (z.B. Kribbeln oder Schmerzen) beim Partner oder der Partnerin kommen. Die zusätzliche Benutzung eines Kondoms ist deshalb empfehlenswert.

Tabletten zur Veränderung des Serotoninspiegels

Haben Sexualtherapie, Verzögerungstechniken und Cremes zur örtlichen Betäubung keine zufriedenstellende Wirkung, ist der Einsatz von Tabletten oftmals das letzte Mittel der Wahl. Derzeit ist nur ein Wirkstoff für die Behandlung des vorzeitigen Samenergusses zugelassen: Dapoxetin, das unter dem Handelsnamen Priligy® verkauft wird. Dieser Arzneistoff hemmt die Serotoninwiederaufnahme, wodurch sich die Ejakulation hinauszögert.

Es handelt sich bei Priligy® um ein verschreibungspflichtiges Medikament, das mit Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen verbunden sein kann. Daher sollte vor der Einnahme der Tabletten unbedingt eine ausführliche Beratung durch einen Arzt stattfinden.

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Sie haben noch Fragen zu Emla®, Priligy® oder anderen Medikamenten wie Fortacin®? Dann wenden Sie sich ganz einfach an die Ärzte von ZAVA. Nutzen Sie hierfür die Nachrichtenfunktion in Ihrem Patientenkonto. Unsere Mediziner stehen Ihnen gerne zur Seite ­– kompetent, erfahren und vertraulich.

Fazit – Vorzeitiger Samenerguss: So verhindern Sie ihn

Mehr als 20 % der Männer leiden darunter, beim Sex zu früh zu kommen. Doch dabei muss es nicht immer eine Orgasmusstörung sein, die zu der vorzeitigen Ejakulation führt – auch Nervosität, längere Abstinenz und ein neuer Sexualpartner können die Ursache sein.

Passiert das Phänomen allerdings regelmäßig, kann der Leidensdruck bei Mann und Frau groß sein. Um einen vorzeitigen Samenerguss zu behandeln, greifen Betroffene häufig auf Verzögerungstechniken und Sexualtherapie zurück. Erzielen diese Methoden keine Besserung, können Medikamente wie die Betäubungscreme Emla® oder dapoxetinhaltige Priligy® Tabletten die Ejakulation verzögern. Dabei sollten Sie einen wesentlichen Punkt aber nie aus den Augen verlieren: Kommunikation schafft Vertrauen in der Beziehung – ganz ohne Leistungsdruck.

Wann ist ein Samenerguss frühzeitig?

Ein vorzeitiger Samenerguss hängt vom persönlichen Empfinden des Paares ab. Wissenschaftler sprechen von einer frühzeitigen Ejakulation, wenn diese 1-2 Minuten nach dem Eindringen in die Scheide erfolgt.

Warum komme ich zu früh?

Nervosität, Stress und ein neuer Sexualpartner können zu einem vorzeitigen Samenerguss führen. Dieser kann allerdings auch körperliche oder psychische Ursachen haben oder eine angeborene Orgasmusstörung sein.

Wie kann ich länger?

Durch die Start-Stopp-Technik und die Squeeze-Methode kann der Mann lernen, seinen Höhepunkt besser zu kontrollieren. Zudem haben Betroffene die Möglichkeit, auf Betäubungscremes und Tabletten zurückzugreifen, um länger zu können.

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Dr. Nadia Schendzielorz Medizinische Autorin

Dr. Nadia Schendzielorz war von 2016 bis 2020 Apothekerin bei ZAVA und unterstützt das Team nun freiberuflich bei der medizinischen Textprüfung. Sie schloss ihr Studium der Pharmazie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ab. Im Anschluss arbeitete sie an ihrer Dissertation an der Universität von Helsinki in Finnland und promovierte erfolgreich im Fachbereich Pharmakologie.

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