Länger können

Wie schaffen es Männer, beim Geschlechtsverkehr länger zu können?

Letzte Aktualisierung: 29 Mai 2019

Junger Mann im Skatepark sucht im Internet nach Möglichkeiten, um beim Sex länger zu können.
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Rund 25 Prozent der deutschen Männer leiden unter vorzeitigem Samenerguss und wünschen sich, länger zu können. Für einen Großteil ist es jedoch ein Tabu-Thema, das sie nicht ansprechen wollen. Dabei gibt es zahlreiche Methoden, dieses Problem erfolgreich anzugehen und die Zeit bis zur Ejakulation zu verlängern.

Zunächst hat der Betroffene selber die Möglichkeit seine Ausdauer mittels verschiedener Trainingsmethoden zu verbessern und einem vorzeitigen Samenerguss vorzubeugen. Diese Methoden können auch zusammen mit einer Partnerin/einem Partner praktiziert werden. Zudem gibt es Hilfsmittel wie spezielle Kondome, die unterstützend zum Einsatz kommen können. Liegt eine besondere Überempfindlichkeit, vor allem eine erhöhte Sensibilität der Penisspitze vor, ist auch ein Einsatz von Medikamenten möglich.

Die Ursachen des vorzeitigen Samenergusses sind sehr unterschiedlich. Es ist demnach wichtig, eine für den Betroffenen richtige und individuelle Strategie herauszufinden. Eine persönliche Beratung über vorzeitigen Samenerguss bieten die Ärzte von Zava.

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Ab wann sollte über Maßnahmen nachgedacht werden, um länger zu können?

Es gibt keine genaue Definition, ab wann beim frühzeitigen Samenerguss von einer richtigen Funktionsstörung gesprochen wird, die behandelt werden muss. Allgemein gilt, dass ein Samenerguss nach weniger als ein bis zwei Minuten nach Beginn der Penetration oder Stimulation für eine Fehlfunktion spricht. Wenn das Phänomen vereinzelt während des Geschlechtsverkehrs auftritt, ist dies normal und nicht behandlungswürdig. Erst wenn das Problem über einen längeren Zeitraum anhält und zur Belastung für den Betroffenen oder seiner Partnerin/seinem Partner wird, ist von einer Funktionsstörung zu sprechen.

Ein weiteres Merkmal ist, dass die Betroffenen ihre Ejakulation weder steuern noch kontrollieren können. Diese Fähigkeiten lassen sich durch Methoden wie die Start-Stopp-Technik verbessern. Wenn diese Methoden nicht ansprechen, sollte über weitere Maßnahmen nachgedacht werden. Beratung kann bei einem Urologen oder dem Ärzteteam von Zava durchgeführt werden. Auch eine Therapie mit Medikamenten ist denkbar.

Wenn psychologische Ursachen wie Versagensängste oder Beziehungsstress in Frage kommen, ist es sinnvoll, sich mit diesen zuerst auseinanderzusetzen.

Welche konkreten Techniken gibt es, um länger zu können?

Länger können durch die Stopp-Start-Technik

Die Stopp-Start-Technik ist die bekannteste Technik, um einen Samenerguss hinauszuzögern. Bei dieser Technik ist entscheidend, dass der sogenannte „point of no return“ identifiziert wird. Ab diesem kann die Ejakulation nicht mehr gestoppt werden. Bei der Durchführung der Technik wird die Stimulation des Penis kurz vor dem „point of no return“ abgebrochen. Darauf wird die Stimulation für 30 - 60 Sekunden pausiert, bevor der Penis erneut stimuliert wird. In den Pausen ist es hilfreich tief durchzuatmen, um die Entspannung zu fördern. Erst nach 15 bis 20 Minuten wird die Ejakulation dann zugelassen.

Den richtigen Punkt herauszufinden erfordert einige Übung. Es kann demnach passieren, dass die Technik bei den ersten Versuchen nicht funktioniert. Die Methode kann sowohl mit dem Partner als auch alleine durchgeführt werden. Um Erfolg zu haben, muss die Methode regelmäßig, mehrmals die Woche durchgeführt werden. Die Anwendungsdauer beläuft sich auf mehrere Monate. Mit der Zeit entwickelt sich ein Gefühl dafür, die Ejakulation zu kontrollieren.

Länger können durch Beckenbodentraining

Das Training des Beckenbodens ist ursprünglich eine Methode zur Behandlung der Harninkontinenz. Die Methode kann jedoch auch zur Behandlung eines frühzeitigen Samenergusses eingesetzt werden. Im ersten Schritt wird hierbei durch das mehrmalige Stoppen beim Urinieren und der Stuhlausscheidung die Kontrolle über die Beckenbodenmuskulatur erhöht. Die Schwierigkeit dieser Übung wird von Männern als sehr unterschiedlich empfunden, anfängliche Misserfolge sollten deshalb nicht entmutigen. Im nächsten Schritt wird die Beckenbodenmuskulatur mehrmals aus einer Ruheposition angespannt und wieder entspannt. Hier sollten 40 bis 50 Wiederholungen als Zielwert gelten. Variationen der Übung wie mehrmaliges Anspannen der Beckenbodenmuskulatur über mehrere Sekunden sind ebenfalls hilfreich bei diesem Training. Ist der Betroffene soweit, dass er diese Bewegungen bewusst kontrollieren kann, kann die Methode beim Geschlechtsverkehr zum Einsatz kommen. Kurz vor dem „point of no return“ wird dann der Beckenboden angespannt und wieder entspannt. Der Ejakulationsdrang wird so gesenkt.

Länger können durch Zeitlupentechnik

Des Weiteren kann der Geschlechtsverkehr besonders ruhig und langsam angegangen werden. Diese Zeitlupentechnik hilft dem Betroffenen die Kontrolle zu behalten und zusätzlich wird das Glied im erregten Zustand an das Gefühl in der Scheide gewöhnt. Im Internet findet man viele weitere Tipps von Betroffenen, z.B. vor dem Geschlechtsakt zu masturbieren. Diese Tipps können momentan eine Ejakulation verzögern, bewirken jedoch keine langfristige Verbesserung.

Was kann die Partnerin/der Partner tun, damit "er" länger kann?

Der Sexualpartner spielt eine sehr entscheidende Rolle. Es ist vorteilhaft die Problematik offen anzusprechen und einen gemeinsamen Lösungsweg zu finden. Dies steigert die Akzeptanz und festigt die Beziehung. Für den Betroffenen ist es entlastend, wenn das Problem gemeinsam angegangen wird.

Insbesondere in manchen Männerfreundeskreisen wird in Bezug auf die Dauer des Geschlechtsverkehrs gerne geprahlt, was einen von vorzeitigem Samenerguss Betroffenen zusätzlich unter Druck setzt.

Die Partnerin/der Partner kann dabei helfen, den Druck zu nehmen und durch Zuneigung die nötige Sicherheit zu verschaffen. Zudem ist es bei vielen Übungen sinnvoll, sie zusammen mit der Partnerin/dem Partner durchzuführen. Zeigen sich Erfolge, profitieren am Ende beide davon.

Auf welche weiteren Hilfsmittel kann zurückgegriffen werden?

Ein mögliches Hilfsmittel sind speziell angefertigte Kondome, die die Stimulation des Penis während des Geschlechtsverkehrs verringern. Diese können auf zwei Arten wirken. Entweder besitzen sie eine besondere Dicke, was die Reibung senkt, oder sie haben an ihrer Innenseite eine Beschichtung mit einem leicht betäubenden meist Lidocain-haltigen Gel.

Durch die Verwendung von Gleitmitteln kann die Reibung und damit die Stimulation ebenfalls verringert werden. Dies kann gerade in Kombination mit Techniken wie der Start-Stopp-Technik besonders effizient sein.

Auch gibt es extra Salben und Sprays, die die Empfindlichkeit des Penis herabsetzen. Sie besitzen ebenfalls eine betäubende Wirkung. Die Salbe muss frühzeitig aufgetragen und sollte vor dem Geschlechtsverkehr abgewaschen werden, da sie sonst ebenfalls die Empfindlichkeit der Partnerin/des Partners herabsetzt. Die Benutzung eines Kondoms im Anschluss ist deshalb zum Schutz empfehlenswert.

Zava bietet für diese Therapiemöglichkeit die Salbe Emla an. Hierbei handelt es sich um ein örtliches Betäubungsmittel, das auf den Penis aufgetragen wird und so die Sensibilität herabsetzt. Die Anwendung erfolgt 15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr. Die Wirkstoffe Prilocain und Lidocain hemmen die Signalweiterleitung am Nerven und verringern so die Empfindlichkeit. In einer Beratung bei einem Arzt oder in der Sprechstunde bei Zava kann die genaue Dosierung und Anwendungsdauer festgelegt werden.

Welche Tabletten gibt es um länger zu können?

Es gibt zur Zeit einen Wirkstoff, der speziell zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses genutzt wird. Dapoxetin wirkt über eine Veränderung des Serotoninspiegels, indem es die Serotoninwiederaufnahme hemmt. Serotonin, ein Neurotransmitter im Gehirn, wird im Verlauf einer Erektion ausgeschüttet und wirkt hemmend auf die Ejakulation. Durch das Medikament Dapoxetin wird die Wirkungsdauer des Serotonins verlängert und so die Ejakulation hinausgezögert. Mehrere Studien belegen dem Wirkstoff eine deutliche Erhöhung des Durchhaltevermögens über mehrere Minuten. Auch der persönliche Leidensdruck der Patienten konnte nachweislich gesenkt werden.

Der Wirkstoff Dapoxetin wird unter dem Handelsnamen Priligy verkauft. Es wird ein bis drei Stunden vor dem Geschlechtsakt in Tablettenform eingenommen. Es handelt sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament, bei dessen Einnahme Nebenwirkungen auftreten können. Beispiele hierfür sind Übelkeit, Durchfälle, Kopfschmerzen und Schwindel. Vor der Einnahme des Medikamentes sollte deshalb eine ausführliche Beratung mit einem Arzt durchgeführt werden.

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Ulrike Thieme ist seit 2018 Teil des deutschen Ärzteteams bei Zava. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab und begann anschließend ihre klinische Forschung am National Hospital for Neurology and Neurosurgery London.

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Letzte Aktualisierung: 29 Mai 2019



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