Viagra® Dosierung

Ulrike Thieme, MD

Medizinisch geprüft von

Dr. med. Ulrike Thieme

Letzte Änderung: 12 Aug 2022

Seit über 20 Jahren verhilft Viagra® (Preis ab 51.49 €) Männern mit Erektionsstörungen zu einem normalen Sexleben. Die Tabletten mit der charakteristischen Form haben sich vielfach bewährt und sind nach wie vor eines der beliebtesten Potenzmittel. Dabei ist jedoch die richtige Dosierung entscheidend. Bei einer falschen Wahl kann die gewünschte Wirkung ausbleiben oder es treten unangenehme Nebenwirkungen auf, die trotz guter Wirksamkeit einen Abbruch der Behandlung erfordern.

Um eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit für möglichst viele Patienten zu erreichen, sind 3 verschiedene Viagra® Dosierungen erhältlich: 25 mg, 50 mg und 100 mg. Die Mengenangabe bezieht sich auf das in einer Tablette enthaltene Sildenafil. In diesem Artikel beantworten wir Ihnen, für welche Fälle die einzelnen Dosierungen gedacht sind.

Inhalt
Vorderseite einer Packung Viagra 50 mg mit 4 Filmtabletten von Pfizer
 

Wenn Sie ein Rezept für Viagra® oder ein anderes Potenzmittel benötigen, können Sie unseren Service zu Erektionsstörungen nutzen – schnell und diskret.

Mit welcher Dosierung wird eine Behandlung begonnen?

Neupatienten beginnen mit der mittleren Viagra® Dosierung – also 50 mg –, um zu sehen, wie der Körper reagiert. Ein Ausbleiben der Wirkung bei der 1. Anwendung bedeutet jedoch nicht gleich, dass die Dosierung erhöht werden muss. Auch mit medikamentöser Unterstützung ist die Entstehung einer Erektion ein komplexer biologischer Vorgang, der aus vielen Gründen scheitern kann.

Für wen ist Viagra® mit 25mg Sildenafil geeignet?

Die niedrigste erhältliche Dosis sind 25 mg Sildenafil. Der Vorteil liegt in der geringen Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Die Behandlung mit dieser Variante führt bei der Hälfte aller Männer mit Erektionsstörungen zum Erfolg. Sie richtet sich insbesondere an:

  • Männer, die andere Medikamente einnehmen, die in Kombination mit Viagra® zu verstärkten Nebenwirkungen und anderen unerwünschten Resultaten führen, sogenannte Wechselwirkungen (beispielsweise Alpha-Blocker bei der Behandlung von Bluthochdruck).
  • Patienten, die bei der Einnahme der mittleren Dosierung verstärkt unter Nebenwirkungen leiden.

Für wen ist Viagra® mit 50mg Sildenafil geeignet?

Die meisten Männer bevorzugen die 50 mg-Dosierung. Wenn sich bestimmte Erkrankungen und Wechselwirkungen ausschließen lassen, ist diese Dosis gut verträglich und von sehr guter Wirksamkeit. Bei über 70 % aller Männer mit Erektionsstörungen sorgt diese Dosierung für das gewünschte Resultat.

Bei ZAVA haben Sie die Möglichkeit, Viagra® in verschiedenen Dosierungen über das Internet zu anzufragen – und das ganz diskret und von zu Hause aus. Mithilfe eines kurzen medizinischen Fragebogens ermitteln unsere Ärzte, ob eine entsprechende Behandlung medizinisch sinnvoll ist und stellen im Anschluss ein Rezept aus. Viagra® wird Ihnen per Post zugestellt oder Sie können das Rezept in einer Apotheke in Ihrer Nähe einlösen.

Für wen ist Viagra® mit 100mg Sildenafil geeignet?

Die 100 mg-Tablette ist die stärkste erhältliche Variante. Bei dieser Dosis treten die Nebenwirkungen von Viagra® häufiger und stärker auf als bei allen anderen Varianten. Sie richtet sich an:

  • Männer mit schwerer Impotenz.
  • Patienten, bei denen eine niedrigere Sildenafil-Dosierung auch nach wiederholter Einnahme keine ausreichende Wirkung erzielt.

In welchen Dosierungen gibt es Viagra® Generika?

Die meisten Generika sind ebenfalls in den Dosierungen von 25 mg, 50 mg und 100 mg erhältlich. Seit dem Auslaufen des Patentschutzes für Viagra® im Juni 2013 bieten zahlreiche Anbieter Sildenafil-Generika an. Etwa 20 davon sind in Deutschland zugelassen. Neben der nahezu identischen Wirksamkeit sind auch die Packungsgrößen und die Wirkstoffgehalte gleich. Die Farben und Formen der Tabletten und das Design der Verpackung unterscheiden sich hingegen vom Original. Auch bei der Applikationsform gibt es Unterschiede: Neben den normalen Tabletten sind manche Viagra® Generika auch als Schmelz- und Kautabletten erhältlich.

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Welche Faktoren können die Wirkung von Viagra® verschlechtern?

Wenn es zu keiner ausreichenden sexuellen Stimulation kommt, kann die Erektion trotz der Einnahme von Viagra® ausbleiben. Zudem können externe Einflussfaktoren die cGMP-Produktion und die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern einschränken. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht häufiger Ursachen für das Ausbleiben einer Erektion trotz Viagra®:

  • Vor der Einnahme des Medikaments wurde eine fettreiche und schwer verdauliche Mahlzeit gegessen. Pizza, Fast-Food und vergleichbares Essen erschweren die Aufnahme von Sildenafil und schwächen oder verzögern so die Wirkung. Ähnliches gilt bei allgemein erhöhten Blutfettwerten.
  • Vor dem geplanten Geschlechtsverkehr wurden größere Mengen Alkohol getrunken. Ein erhöhter Alkoholpegel erschwert das Entstehen einer Erektion.
  • Der Patient ist müde, erschöpft oder gestresst. Diese Faktoren erschweren die Entspannung und damit eine sexuelle Stimulation.
  • Das gleiche gilt bei einem psychischen Druckgefühl, durch die Einnahme eines Potenzmittels unbedingt Sex zu haben oder die Partnerin oder den Patrner befriedigen zu müssen.

Die Wirkung von Viagra® scheitert häufiger an den genannten Punkten als an der Sildenafil-Menge. Bei über der Hälfte aller Patienten, die bei der ersten Einnahme von 50 mg keine Erektion bekommen, stellt sich bei wiederholter Anwendung doch noch das gewünschte Ergebnis ein. Erzielt diese Dosis jedoch tatsächlich nicht den gewünschten Erfolg, kann sie nach Rücksprache mit dem Arzt schon bei der nächsten Einnahme erhöht werden. Während eines Zeitraums von 24 Stunden darf allerdings nicht mehr als eine Einnahme erfolgen.

Wie hilft Viagra® bei der Erektionsfähigkeit?

Der Ausgangspunkt jeder Erektion ist eine sexuelle Stimulation. Sie führt zur Bildung des Botenstoffs Cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) im Schwellkörper des Penis. Ab einer bestimmten cGMP-Konzentration im Schwellkörper kommt es zur Erektion. Die Produktion von cGMP ist ein fortlaufender Prozess, bei dem der Stoff kontinuierlich nachgebildet und wieder abgebaut wird. Für den Abbau ist das Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) verantwortlich. Das in Viagra® enthaltene Sildenafil ist ein selektiver Hemmstoff der PDE-5. Das heißt, durch die Einnahme von Viagra® wird die Arbeit von PDE-5 eingeschränkt und weniger cGMP abgebaut. So kann die für eine Erektion notwendige Konzentration des Stoffs leichter erreicht werden.

Wird Sildenafil auch bei anderen Krankheiten eingesetzt?

Anfänglich wurde Sildenafil für Patienten mit Herzkrankheiten entwickelt. Bei den Testpatienten stellten Forscher zufällig die Nebenwirkung in Form einer verlängerten Erektion fest. Aufgrund der gefäßerweiternden Wirkung wurde Sildenafil auch bei Patienten mit Lungenhochdruck getestet. In Deutschland ist es seit Anfang 2006 zur Behandlung des Lungenhochdrucks (Pulmonale Arterielle Hypertonie) zugelassen. Daneben wird Sildenafil bei mehreren anderen Erkrankungen wie dem Raynaud-Syndrom angewendet, wenn Standardtherapien keine ausreichende Wirksamkeit zeigen. Offiziell zugelassen ist Sildenafil hierfür jedoch bislang nicht.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. med. Ulrike Thieme Fachärztin für Neurologie, Medizinische Leiterin ZAVA Deutschland

Dr. med. Ulrike Thieme ist Medizinische Leiterin bei ZAVA Deutschland und seit 2018 Teil des Ärzteteams. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Dr. med. Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.

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