Viagra Preise – so viel kostet das Potenzmittel Viagra

Dr. Nadia Schendzielorz

Medizinisch geprüft von

Dr. Nadia Schendzielorz

Letzte Änderung: 23 Dez 2019

Inhalt

Eine Übersicht zu den Kosten von Viagra und wieso Apotheken das Medikament in Deutschland nicht zu einem günstigeren Preis anbieten können.

Vorderseite einer Packung Viagra 50 mg mit 4 Filmtabletten von Pfizer

Der Preis von Viagra variiert in Deutschland je nach Dosierungsstärke und gewünschter Packungsgröße zwischen 11,67 € und 18,25 € pro Tablette.

Viagra-Generika, die mit Sildenafil den gleichen Wirkstoff wie das Original enthalten, kosten um ein Vielfaches weniger. Abhängig vom Hersteller geht der Preis pro Tablette bei 3,24 € los. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Informationsseite “Was sind Viagra Generika und welche gibt es?

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Preise für Viagra in der Übersicht

In der folgenden Tabelle finden Sie die Preise für Viagra nach Dosierung und Packungsgröße sortiert.

Tablettenanzahl Preis
Viagra 25 mg

4 Filmtabletten

50.04 €

Viagra 25 mg

8 Filmtabletten

103,16 €

Viagra 50 mg

4 Filmtabletten

55.04 €

Viagra 50 mg

12 Filmtabletten

140.04 €

Viagra 100 mg

4 Filmtabletten

73.04 €

Viagra 100 mg

12 Filmtabletten

180.04 €

Können Apotheken Viagra auch preiswerter anbieten?

Nein. Der Endpreis für verschreibungspflichtige Medikamente wie Viagra wird durch die in Deutschland geltende Arzneimittelpreisverordnung vorgeschrieben. Diese Verordnung bestimmt einen festen Preis für verschreibungspflichtige Medikamente, der für deutsche Apotheken bindend ist und nur um maximal 3 % erhöht werden darf. Es ist deutschen Apotheken somit nicht erlaubt Viagra preiswerter als den gesetzlich geregelten Endpreis zu verkaufen.

Der Endpreis setzen sich aus dem Verkaufspreis des Herstellers und den Zuschlägen der Großhändler und Apotheke zusammen.

Gibt es außerhalb von Apotheken günstigere Viagra Preise?

Außerhalb von Apotheken gibt es keine günstigeren Preise für Viagra. In Deutschland unterliegt Viagra der Rezept- und Apothekenpflicht und ist somit nicht außerhalb der Apotheke erhältlich. Zusätzlich unterliegt es, wie alle verschreibungspflichtigen Medikamente, der durch die Arzneimittelpreisverordnung vorgeschriebenen Preisbindung.

Erstattet die Krankenkasse die Kosten für Viagra?

Die Behandlung von Erektionsstörungen mit Viagra oder Viagra Generika ist eine Selbstzahlerleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Die Bestimmungen der privaten Krankenversicherungen zur Kostenübernahme von Behandlungen variieren hingegen. Sollten die genauen Bestimmungen nicht bekannt sein, so sollte am Besten bei der Krankenversicherung nachgefragt werden.

Generell wird eine Therapie mit Medikamenten bei Erektionsstörungen beispielsweise dann von den Krankenkassen getragen, wenn gleichzeitig ein benignes Prostatasyndrom durch den Hausarzt oder Urologen festgestellt wurde.

Die Gesetzeslage in Deutschland ist beim Thema Kostenübernahme uneinheitlich. So entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe zugunsten eines Versicherten, welcher auf die Behandlung mit dem Wirkstoff Sildenafil aufgrund körperlicher Gebrechen in Verbindung mit einer erektilen Dysfunktion, angewiesen war.*

Wieso ist Viagra um ein vielfaches teurer als Viagra-Generika?

Der Preis von Viagra ist aufgrund der hohen Forschungskosten, die Pfizer investieren musste, gerechtfertigt.

Die Erforschung und Zulassung neuer Medikamente ist mit hohen Kosten verbunden. Dies liegt zum einen an dem langen Prozess von Entwicklung bis hin zur Marktreife der mit viel Zeit und Aufwand verbunden ist: durchschnittlich benötigt ein neues Medikament 13,5 Jahre von der Erstentdeckung bis zur Zulassung. Zum anderen schaffen es nicht alle potentiellen Medikamente auf den Markt. Wird ein Präparat in der präklinischen Phase als zu gefährlich für den Menschen eingestuft, bedeutet dies das Aus für die Weiterentwicklung. Von durchschnittlich 5,000 bis 10,000 neuen Präparaten gelangt im Schnitt nur ein einziges auf den Arzneimittelmarkt. Somit kostet ein neues Arzneimittel die Pharmafirmen rund 2,3 Milliarden Euro. Hinzu kommt, das die Patentlaufzeit von 20 Jahren ab dem Zeitpunkt der Anmeldung des Wirkstoffs gilt. In diese Zeit fallen die präklinische Entwicklung und Erprobung, die wie oben angemerkt, bis zu 13,5 Jahren in Anspruch nehmen kann. Den Pharmafirmen bleiben somit oftmals nur 6 bis 7 Jahre innerhalb derer sie die investierten Kosten rück-erwirtschaften können. Der Patentschutz stellt also sicher, dass sich die hohen Forschungskosten für das Unternehmen rentieren. Darüber hinaus genießt Viagra als Original und als Marke das Vertrauen der Patienten.

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Dr. Nadia Schendzielorz

Dr. Nadia Schendzielorz ist seit 2016 Apothekerin bei Zava. Sie schloss ihr Studium der Pharmazie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ab. Im Anschluss arbeitete sie an ihrer Dissertation an der Universität von Helsinki in Finnland und promovierte erfolgreich im Fachbereich Pharmakologie.

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Letzte Änderung: 23 Dez 2019




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