Psoriasis inversa: Schuppenflechte in den Hautfalten

Dr. Emily Wimmer

Medizinisch geprüft von

Dr. Emily Wimmer

Letzte Änderung: 08 Okt 2021

Bei Hautveränderungen ist die Unsicherheit groß: Handelt es sich um einen temporären Ausschlag oder gar eine chronische Erkrankung? Kommen dann noch Juckreiz und Rötung hinzu, ist schnelles Handeln gefragt – gerade wenn die Symptome im Genital- und Analbereich auftreten. Eine mögliche Ursache für die genannten Beschwerden ist die Psoriasis inversa. Erfahren Sie hier alles über die Variante der Schuppenflechte, die vornehmlich in Hautfalten auftritt.

Inhalt
Psoriasis inversa: Nahaufnahme einer Kniekehle mit dunkelroten Hautstellen.

Kurzübersicht

Definition und Häufigkeit: Es handelt sich bei der Psoriasis inversa um eine seltene Variante der Schuppenflechte, die an beugbaren Körperstellen und in Körperfalten wie Kniekehlen, Achselhöhlen, Leisten, Ellenbeugen, Gesäß- und Intimfalten, Bauch- und Brustfalte auftritt.

Symptome: Die typischen psoriatischen Schuppen fehlen. Stattdessen zeigen sich hell- bis tiefrote, scharf begrenzte Flecken, die mit starkem Juckreiz verbunden sein können. Manchmal entstehen flache Plaques (erhabene, teilweise raue Hautstellen), die nässen.

Ursachen: Eine genetische Veranlagung in Verbindung mit äußeren Auslösern, zum Beispiel Infektionen, Stress oder manchen Medikamenten, kann die Krankheit auslösen.

Behandlung: Zur äußerlichen Behandlung werden pflegende Produkte wie Zinksalbe sowie calcipotriolhaltige Salben (Vitamin-D3-Salben) oder Calcineurin-Inhibitoren angewendet, die die Entzündung der Haut hemmen. Auch Sitzbäder mit synthetischer Gerbsäure tragen zur Abheilung bei.

Was ist Psoriasis inversa?

Bei der Psoriasis inversa zeigt sich die Schuppenflechte an Stellen, die sonst weniger häufig betroffen sind. Im Gegensatz zu anderen Formen der Psoriasis, die meist die Streckseiten des Körpers befallen, kommt die Psoriasis inversa vor allem auf den Beugeseiten der Extremitäten vor (inversa heißt auf Deutsch „umgekehrt“).

Lokalisierung der Schuppenflechte

Die Psoriasis inversa ist eine seltene Form der Schuppenflechte. Die chronisch entzündlichen Hautveränderungen können sich dabei neben den Gelenkbeugen auch bis in die Körperfalten erstrecken. Wenn sich die Symptome nur in den Hautfalten zeigen, sprechen Mediziner auch von Psoriasis intertriginosa. Die Begriffe Psoriasis inversa und Psoriasis intertriginosa werden jedoch häufig synonym verwendet.

Psoriasis inversa befällt vor allem Kniekehlen, Ellenbeugen und Achselhöhlen, aber auch Gesäßfalte, Bauchfalten und Falten unter der Brust. Bei rund 80 % aller Patienten, die an Psoriasis inversa leiden, tritt die Erkrankung außerdem im Intimbereich auf. Psoriasis inversa kann sich bei Frauen an Scheide, Schamlippen, Leisten und Schamhügel zeigen. Männer beobachten dagegen Symptome an Peniswurzel, Eichel sowie Hodensack. Auch im Bereich zwischen Genitalien und After sowie um den After herum ist die Haut oft verändert.

Diese Form der Schuppenflechte kann mit einem großen psychischen Leidensdruck einhergehen. Nicht selten entwickeln Betroffene sogar Depressionen oder Angststörungen. Auch das Sexualleben kann stark unter den sichtbaren Hautveränderungen leiden, wenn Psoriasis-Patienten ihre Haut lieber verbergen möchten. Umso wichtiger ist eine umfassende allgemeine Aufklärung rund um das Thema Schuppenflechte – eine Hautkrankheit, die nicht durch Kontakt übertragbar ist.

Verbreitung von Psoriasis inversa

Zwischen 12 und 26 % aller Psoriatiker leiden zusätzlich an der Schuppenflechte in Hautfalten. Neben dieser Variante der Psoriasis gibt es noch weitere Formen der Schuppenflechte:

  • gewöhnliche Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)
  • Schuppenflechte auf der Kopfhaut (Psoriasis capitis)
  • Schuppenflechte mit eitrigen Bläschen (Psoriasis pustulosa)
  • tropfenförmige Schuppenflechte (Psoriasis guttata)

Grundsätzlich können immer auch mehrere Formen der Psoriasis gleichzeitig auftreten, dies muss jedoch nicht der Fall sein.

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Psoriasis inversa: Symptome und Krankheitsverlauf

Die Psoriasis inversa äußert sich durch scharf begrenzte, teilweise juckende, manchmal auch nässende rote Flecken oder flache Plaques auf der Haut, die vor allem in den Gelenkbeugen und in Hautfalten auftreten. Aufgrund der Feuchtigkeit in den Hautfalten (Mazeration) entstehen bei dieser Variante der Psoriasis oftmals nicht die typischen Schuppen. Besonders wenn die Gesäßfalte betroffen ist, kann es dagegen zu einem Einriss der Haut kommen.

Das erstmalige Auftreten von Schuppenflechte ist in jedem Alter möglich. Studien weisen jedoch darauf hin, dass sie in 75 % der Fälle vor dem 46. Lebensjahr ausbricht. Die Forschung kommt ferner zu dem Schluss, dass es 2 Altersgruppen gibt, in denen sich die Psoriasis besonders häufig manifestiert: Der 1. Erkrankungsgipfel liegt im jungen Erwachsenenalter (16-20 Jahre), der zweite liegt bei etwa 60 Jahren. Dementsprechend kann die Schuppenflechte in 2 Typen eingeteilt werden:

  • Beim Frühtyp (Psoriasis-Typ I) zeigt sich die Psoriasis vor dem 40. Lebensjahr. Dies betrifft 60-70 % aller Schuppenflechte-Patienten. Es liegt eine Tendenz zu schweren Krankheitsverläufen vor. In den meisten Fällen ist eine genetische Veranlagung vorhanden.
  • Der Spättyp (Psoriasis-Typ II) bezeichnet das Auftreten der Krankheit bei erwachsenen Patienten nach dem 40. Lebensjahr. Die Erkrankung verläuft meistens leichter.

Wie alle Formen der Schuppenflechte verläuft die Psoriasis inversa in der Regel schubweise. Das bedeutet: Zeiten, in denen die Symptome akut auftreten, wechseln sich mit solchen ab, bei denen Patienten (nahezu) beschwerdefrei sind.

Psoriasis inversa: Ursachen und Risikofaktoren

Die Schuppenflechte – und so auch die Psoriasis inversa – ist eine chronische, nicht ansteckende Erkrankung, bei der das Immunsystem körpereigenes Gewebe angreift. Dadurch entstehen Entzündungsherde. Man spricht auch von einer autoimmun vermittelten Entzündungskrankheit. Psoriasis inversa kann, wie alle anderen Arten der Schuppenflechte, bisher nicht vollständig geheilt werden.

Wo genau die Ursache für Psoriasis inversa liegt, ist nicht vollständig geklärt. Allerdings liegen Hinweise auf eine erbliche Veranlagung vor. Wissenschaftler vermuten, dass Schuppenflechte in Hautfalten und Gelenkbeugen entsteht, wenn die genetische Veranlagung und bestimmte Triggerfaktoren zusammenspielen. Das heißt, die Erkrankung bricht meistens erst aus, wenn zur familiären Vorbelastung spezifische Auslöser hinzukommen, zum Beispiel:

  • Infektionen (vor allem mit Streptokokken)
  • mechanische Reize, z.B. Verletzungen der Haut
  • psychische Belastungen und Stress
  • Einnahme bestimmter Medikamente: Betablocker und ACE-Hemmer (also Blutdrucksenker), Chloroquin (ein Antimalariamittel), Lithium (ein Antipsychotikum), Interferone (also Proteine, die eine Wirkung auf das Immunsystem haben)
  • starker Nikotin- oder Alkoholkonsum
  • Übergewicht (Adipositas)

Wenn Sie Fragen zur Psoriasis inversa oder Ihrer Therapie haben, können Sie sich jederzeit an die Ärzte von ZAVA wenden. Nutzen Sie hierfür ganz einfach Ihr Patientenkonto und schildern Sie Ihr Anliegen.

Psoriasis inversa: Diagnose der Schuppenflechte in Hautfalten

Bei Verdacht auf eine Schuppenflechte sollte der erste Ansprechpartner der Allgemeinmediziner sein. Er kann den Patienten, falls notwendig, an einen Hautarzt (Dermatologen) überweisen. Auch Urologen und Gynäkologen können eingebunden werden, wenn es sich um eine Psoriasis im Genitalbereich handelt.

Tipp: Bilder der Psoriasis inversa helfen, den Krankheitsverlauf zu dokumentieren. Das kann zum Beispiel bei einem Arztwechsel sinnvoll sein.

Grundsätzlich gestaltet sich die Diagnose der Psoriasis inversa schwieriger als bei der Psoriasis vulgaris, weil die typische Schuppung in der Regel fehlt. Zudem gilt es, andere Erkrankungen auszuschließen. Sind vor allem Achseln und Hautfalten betroffen, können auch folgende Krankheiten hinter den Beschwerden stecken:

  • Tinea corporis: Ringelflechte, die durch einen Pilz verursacht wird
  • intertriginöse Candidose: eine Infektionskrankheit, die im Bereich großer Hautfalten auftritt, verursacht durch Pilzbefall
  • Intertrigo: entzündliche Erkrankung, die durch das Aneinanderreiben von Haut bedingt ist, umgangssprachlich auch „Hautwolf“ genannt
  • Pemphigus chronicus benignus familiaris: blasenbildende und erbliche Hauterkrankung

Treten die Symptome vor allem im Genital- und Analbereich auf, sollte der Arzt unter anderem folgende Differenzialdiagnosen berücksichtigen:

  • Analekzem: Entzündung der Haut rund um den After, das durch mechanische Reize entsteht
  • Candidose: Infektion mit einem Hefepilz
  • Morbus Crohn: chronisch entzündliche Darmkrankheit
  • atopisches Analekzem: Entzündung der Haut rund um den After aufgrund einer Überempfindlichkeit der Haut
  • Lichen simplex chronicus Vidal: juckende, chronisch entzündliche Hautkrankheit
  • Lichen sclerosus: juckende, chronisch entzündliche Hautkrankheit, die nach Reibung überwiegend im Genital- und Analbereich auftritt
  • Lichen planus: Knötchenflechte

Um Pilzerkrankungen auszuschließen, führen Mediziner häufig mykologische Untersuchungen durch. Allerdings kann es auch vorkommen, dass Pilzerkrankungen oder bakterielle Infektionen zusätzlich zur Psoriasis inversa auftreten und die Schuppenflechte dadurch überlagern. Mittels einer Hautbiopsie – der Entnahme einer Hautprobe – kann der Arzt die Schuppenflechte ebenfalls diagnostizieren.

Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer Schuppenflechte zu leiden, nutzen Sie doch die Foto-Diagnose von ZAVA. Schicken Sie unseren Ärzten 2 Fotos der betroffenen Hautpartie. Anschließend schätzen die Mediziner die Hautveränderungen ein und sprechen bei Bedarf eine Handlungsempfehlung aus.

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Begleiterkrankungen der Psoriasis inversa

Schuppenflechte ist nicht nur eine Hautkrankheit. Es handelt sich stattdessen um eine systemische, chronische Erkrankung, bei der das Immunsystem eine große Rolle spielt. Sie kann sich also auf das ganze Organsystem auswirken. Psoriasis inversa kann deshalb mit Begleiterkrankungen einhergehen.

Es zeigte sich, dass Psoriasis-Patienten häufiger auch folgende Erkrankungen aufweisen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn)
  • metabolisches Syndrom (gleichzeitiges Auftreten von Zucker- und Fettstoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck)
  • Krebs

Psoriasis stellt außerdem einen Risikofaktor für folgende Erkrankungen dar:

  • koronare Herzkrankheit (verengte Herzkranzgefäße)
  • koronare Atherosklerose (krankhafte Verhärtung der Herzkranzgefäße)
  • kardiovaskuläre Ereignisse (z.B. Herzinfarkt) und zerebrovaskuläre Ereignisse (z.B. Schlaganfall)
  • periphere arterielle Verschlusskrankheit (Verengung der Adern, die Arme und Beine mit Blut versorgen)
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn)
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Bluthochdruck
  • venöse Thromboembolien (Blutgerinnsel in der Vene)
  • Depressionen

Bei höchstens einem Drittel der Psoriasis-Patienten ist die Schuppenflechte außerdem mit einer entzündlichen Arthritis verbunden, die die Gelenke befällt und Gelenkschmerzen verursachen kann. In diesem Fall spricht man von Psoriasis-Arthritis.

Behandlung der Psoriasis inversa

Für die Schuppenflechte gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten, die die Erkrankung vollständig heilen. Die Krankheitsanzeichen können jedoch abgemildert werden, es ist sogar Symptomfreiheit möglich.

Liegt eine Psoriasis inversa vor, muss die Behandlung nicht nur an den Schweregrad angepasst werden, sondern auch an die Bereiche, wo die Beschwerden auftreten. Grundsätzlich kann eine Schuppenflechte äußerlich (topisch) mit speziellen Salben oder Cremes behandelt werden.

Im Allgemeinen enthalten Salben und Cremes bei Psoriasis inversa meist folgende Wirkstoffe:

  • Vitamin D3 und seine Abkömmlinge, wie Calcipotriol und Tacalcitol (mindern Entzündungen und die Zellneubildung)
  • Calcineurin-Inhibitoren (Calcineurin-Hemmer, also Arzneistoffe mit immunsuppressiver Wirkung)
  • Dithranol (Arzneistoff zur Hemmung des Zellwachstums mit einer immunsuppressiven Wirkung)
  • Zinksalbe und Zinkpaste (ebenfalls entzündungshemmend)
  • Glukokortikosteroide (Cortisonpräparate zur Entzündungshemmung)

Bei der Form der Psoriasis inversa, die im Genital- und Analbereich auftritt, sollten Cortisonpräparate allerdings nicht langfristig angewendet werden. Bedingt durch die menschliche Anatomie gelangt kaum Luft in den Genital- und Analbereich, gleichzeitig staut sich dort Feuchtigkeit (Okklusiveffekt). Deshalb kann es bei einer längerfristigen Anwendung von Cortison in diesem Bereich schnell zu einer Steroidatrophie kommen – also zu einer Hautschädigung aufgrund der enthaltenen Kortikoide.

Eine weitere Möglichkeit zur Behandlung sind Sitzbäder mit synthetischer Gerbsäure. Ihre zusammenziehende (adstringierende) Wirkung trägt bei bei nässenden und wunden Hautstellen zu einer Trocknung bei. Auch kann versucht werden, die betroffenen Stellen mit Oliven-, Rizinus- oder Erdnussöl zu reinigen. Wenden Sie frei verkäufliche und Hausmittel aber nie ohne Rücksprache mit einem Arzt an. Lassen Sie sich zur korrekten Anwendung stets medizinisch beraten.

Neben der äußerlichen Therapie gibt es auch Möglichkeiten zu einer ganzheitlichen und inneren (systemischen) Therapie. Dabei kommen häufig Fumarate (Abkömmlinge der Fumarsäure) zum Einsatz. Aufgrund ihrer Nebenwirkungen (bspw. Bauchschmerzen und Übelkeit) haben manche Mediziner jedoch eine kritische Haltung dazu. Zur Behandlung von Psoriasis intertriginosa (Schuppenflechte in den Hautfalten) scheint auch eine Therapie mit dem Antikörper Ixekizumab vielversprechende Ergebnisse zu liefern.

Wichtig: Weil an die Bereiche in Hautfalten kaum Luft herankommt, treten häufig zusätzliche Infektionen mit Hefepilzen oder Corynebakterien auf. Diese müssen ebenfalls mitbehandelt werden.

Essenziell ist, dass Betroffene trotz möglicher Schamgefühle einen Arzt kontaktieren – zum Beispiel über die ZAVA Foto-Diagnose, in der unsere Mediziner anhand von 2 Fotos den Zustand der betroffenen Hautstellen einschätzen können. Mithilfe einer geeigneten Therapie lässt sich die Schuppenflechte deutlich verbessern.

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Wo tritt Psoriasis inversa auf?

Psoriasis inversa kann an den Gelenkbeugen, in Hautfalten und im Genital- und Analbereich auftreten.

Wie sieht Psoriasis inversa aus?

Bei dieser Form der Schuppenflechte zeigen sich große, rote, stark begrenzte Flecken oder flache Plaques, die nässen können. Oft gehen sie mit einem Juckreiz einher. Im Gegensatz zu den meisten anderen Psoriasis-Varianten treten jedoch keine Schuppungen auf.

Was ist eine geeignete Psoriasis inversa-Creme?

Es gibt verschiedene Cremes und Salben, die bei Schuppenflechte helfen können. Der Arzt entscheidet im individuellen Fall, welcher Wirkstoff den besten Behandlungserfolg verspricht – vor allem hinsichtlich des Schweregrades der Schuppenflechte. Bei leichteren Formen hat sich entzündungshemmende Zinksalbe ebenso bewährt wie calcipotriolhaltige Salben, Tacalcitol und Dithranol. Ebenfalls möglich sind topische Calcineurininhibitoren. Auch eine Behandlung mit Cortisonpräparaten ist in Erwägung zu ziehen.

Ist die Psoriasis inversa heilbar?

Nein, Psoriasis inversa ist bislang nicht heilbar. Eine entsprechende Therapie kann Schübe jedoch verzögern oder unterdrücken und somit eine Besserung herbeiführen.

Kann Psoriasis inversa Scheide und Penis befallen?

Ja, die Psoriasis inversa verursacht unter Umständen auch Beschwerden im Bereich der Geschlechtsorgane. Bei Frauen kann diese Variante der Schuppenflechte Vulva, Schamlippen, Leisten und Schamhügel betreffen. Bei Männern kann sie an Peniswurzel, Eichel sowie Hodensack auftreten.

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Dr. Emily Wimmer Ärztin

Dr. Emily Wimmer ist seit 2015 eine unserer deutschen Ärzte bei ZAVA. 2009 schloss sie ihr Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck ab. Danach arbeitete sie in der Abteilung für Hämatologie und Onkologie an der MedUni Wien sowie als Assistenzärztin in Hamburg bzw. Prüfärztin am Hamburger Institut für Versorgungsforschung in Dermatologie. Seit 2020 arbeitet Sie zudem in Teilzeit in der Praxis von Dr. Jürgen Kolbeck in Hamburg.

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