Verhütungsring

Dr. Emily Wimmer

Medizinisch geprüft von

Dr. Emily Wimmer

Letzte Änderung: 06 Mai 2021

Der Verhütungsring – auch Vaginalring oder Hormonring genannt – ist ein hormonelles Verhütungsmittel (Kontrazeptivum), das in die Scheide eingeführt wird. Dort gibt der Ring eine geringe Hormondosis ab, die eine ungewollte Schwangerschaft verhindert. Doch wie sicher sind Vaginalringe zur Empfängnisverhütung? Was sollten Sie bei der Anwendung beachten und welche verschiedenen Verhütungsringe gibt es?

Inhalt
Ein Verhütungsring liegt zur Veranschaulichung auf einem gelben Hintergrund.

Das Wichtigste zu Verhütungsringen auf einen Blick

  • Verhütungsring: Vaginalring aus Kunststoff zum Einführen in die Scheide
  • Anwendungsbereich: zur hormonellen Empfängnisverhütung
  • Einlegen und Wechsel des Rings: je nach Produkt alle 3 Wochen oder alle 3 Monate
  • Sicherheit: sehr sicher (Pearl-Index von 0,4-0,65)
  • Rezeptpflicht: Verhütungsringe sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz rezeptpflichtig
  • HIV-Schutz: Verhütungsringe schützen nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten, wie HIV

Was ist ein Verhütungsring und wie funktioniert er?

Verhütungsringe sind flexible hormonhaltige Kunststoffringe, die ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt werden. Dort setzt der jeweilige Ring kontinuierlich niedrigdosierte, weibliche Sexualhormone (das Östrogen Ethinylestradiol und das Gestagen Etonogestrel) frei. Die Anwenderin nimmt die Hormone über die Schleimhaut in der Scheide auf. Von dort gelangen die Hormone in die Blutbahn und verhindern den weiblichen Eisprung.

Findet kein Eisprung statt, kann die Frau auch nicht schwanger werden. Somit wirkt ein Verhütungsring ähnlich wie die Antibabypille: Die hormonelle Regulation unterdrückt den Eisprung. Dadurch lässt sich eine ungewollte Schwangerschaft vermeiden.

Je nach Anwendungsgebiet werden die Verhütungsringe alle 3 Wochen (z.B. NuvaRing®, GinoRing®, Circlet®, SetLONA® und Cyclelle®) oder alle 3 Monate (z.B. ESTRING®) gewechselt. Vaginalringe sind in Deutschland, der Schweiz und Österreich rezeptpflichtig und können über die Online-Sprechstunde von ZAVA verschrieben werden.

Beliebte Verhütungsringe

ab 48.31 €

ab 38.96 €

ab 40.04 €

ab 36.97 €

Keine Resultate gefunden.

Keine Resultate gefunden.
Bitte überprüfen Sie Ihren Suchbegriff oder versuchen sie einen anderen Medikamentennamen.

Verhütungsring-Kosten: Die Ringe im Preisvergleich

Verhütungsringe sind im Vergleich zur Pille preisintensiver – je nach Hersteller, (Versand-)Apotheke und Packungsgröße variieren die Kosten für einen Verhütungsring. Vaginalringe für den Empfängnisschutz kosten rund 16 bis 25 Euro pro Stück.

Die meisten Verhütungsringe sind in Packungsgrößen mit 1 Stück (1x1), 3 Stück (3x1) oder 6 Stück (6x1) erhältlich. In der Regel sind größere Verpackungseinheiten günstiger als der Einzelkauf.

Interessant: Die Kosten für einen Verhütungsring werden von der Krankenkasse nur bis zum 22. Lebensjahr der Anwenderin übernommen.

Preis (3er-Pack) Packungsgröße
NuvaRing®

ca. 49 Euro

1x1 und 1x3

GinoRing®

ca. 39 Euro

1x1, 1x3 und 1x6

Circlet®

ca. 41 Euro

1x1 und 1x3

SetLona®

ca. 37 Euro

1x1, 1x3 und 1x6

Cyclelle®

ca. 38 Euro

1x1, 1x3 und 1x6

Verhütungsringe und ihre Sicherheit: Schutz vor ungewollter Schwangerschaft

Verhütungsringe setzen die weiblichen Sexualhormone Östrogen und Gestagen frei. Ein Verhütungsring wirkt daher ähnlich wie die bekannte Antibabypille gegen eine ungewollte Schwangerschaft und ermöglicht der Frau eine selbstbestimmte Familienplanung.

Pearl-Index von 0,4 bis 0,65: Verhütungsring sehr sicher

Der Pearl-Index liegt beim Verhütungsring zwischen 0,4 und 0,65. Das bedeutet: Bei 100 Frauen, die 1 Jahr lang mit dem Vaginalring verhüten, wird weniger als 1 Frau (0,4-0,65) schwanger. Zum Vergleich: Der Pearl-Index der Hormonspirale beträgt 0,16 und der der Kombinationspille 0,1-0,9. Der Verhütungsring gilt – wenn er richtig angewendet wird – als sehr sicheres Verhütungsmittel.

Einen Überblick über den Pearl-Index verschiedener Verhütungsmethoden können Sie sich mithilfe unserer Tabelle verschaffen:

Verhütungsmethode Pearl-Index

keine Verhütung

85

Chemische Verhütungsmittel

3 – 21

Depotspritze

0,3 - 0,88

Diaphragma

1 - 20*

Hormonimplantat

0 - 0,08

Hormonspirale

0,16

Kombinationspille

0,1 - 0,9

Kalendermethode

9

Koitus interruptus

4 - 18

Kondom

2 - 12

Kondom für die Frau

5 - 25

Kupferspirale

0,3 - 0,8

Mini-Pille

0,5 - 3

Sterilisation der Frau

0,2 - 0,3

Sterilisation des Mannes

0,1

Vaginalring

0,4 - 0,65

Verhütungspflaster

0,72 - 0,9

Gut zu wissen: Ähnlich wie bei der Pille kann die Einnahme von bestimmten Antibiotika die Verhütungssicherheit einschränken. Wenn Sie Antibiotika einnehmen, sollten Sie daher stets mit einem weiteren Kontrazeptivum (etwa dem Kondom für den Mann) verhüten.

Ringbruch: Rückrufe von Verhütungsringen

Auch die Sicherheit bei der Anwendung ist für viele Frauen eine wichtige Frage. Bislang gab es zahlreiche Rückrufe von Verhütungsringen. Der Grund: Ringbrüche. Betroffen waren unter anderem Chargen von Cyclelle® und GinoRing®. Zu den Ursachen für die brüchigen Verhütungsringe machen die Hersteller Hexal und Exeltis keine Angaben. Auffällig ist jedoch, dass von den Ringbrüchen besonders generische Ringe (Nachahmerprodukte) und nicht die Originalprodukte betroffen waren.

Doch was tun, wenn ein Ring bricht? In einem solchen Fall dürfen Sie den gebrochenen Verhütungsring nicht weiter verwenden. Entfernen Sie den Vaginalring vorsichtig aus der Scheide und setzen Sie einen neuen ein. Um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden, sollten Sie in den darauffolgenden 7 Tagen mit einer zusätzlichen Methode (z.B. Kondom) verhüten.

Wichtig: Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Geschlechtsverkehr hatten und erst danach merken, dass der Ring gebrochen ist. In einem solchen Fall kann es sein, dass der Verhütungsschutz schon beim Sex eingeschränkt war. Ihr Arzt wird entscheiden, ob eine Notfallverhütung wie die Pille danach nachträglichen Empfängnisschutz gewährt.

Verhütungsring einlegen: Wie werden Vaginalringe angewendet?

Vaginalringe haben eine einheitliche Größe und passen sich durch ihre flexible Form individuell der weiblichen Anatomie an. Viele Frauen empfinden die Anwendung als einfach und komfortabel: Die Frau selbst führt den Verhütungsring in die Scheide ein, ähnlich wie einen Tampon.

Um den Verhütungsring einzulegen, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Prüfen Sie das Haltbarkeitsdatum des Rings und waschen Sie sich vor dem Einlegen und dem Entfernen immer sorgfältig die Hände.
  2. Begeben Sie sich in eine Position, die Sie als angenehm empfinden (Bein angewinkelt aufstellen, in die Hocke gehen oder hinlegen).
  3. Nehmen Sie den Verhütungsring aus der Packung und drücken Sie die gegenüberliegenden Seiten des Rings zusammen, sodass er sich in ein Oval verformt.
  4. Schieben Sie den Ring (noch immer zusammengedrückt) in die Scheide. Er sollte sich an ähnlicher Stelle wie ein Tampon befinden und mit dem Zeigefinger noch tastbar sein, damit sie ihn zurückholen können.

Der Vaginalring liegt dann richtig, wenn er sich angenehm eingepasst anfühlt, nicht drückt und nicht spürbar ist. Sobald der Verhütungsring in der Scheide ist, gibt er Hormone ab. Der Ring wird nun entsprechend der Packungsbeilage über einen bestimmten Zeitraum hinweg ununterbrochen getragen, ohne ihn zwischenzeitlich zu entfernen. Einzige Ausnahme: Wenn Sie den Hormonring beim Sex als störend empfinden, kann er für maximal 3 Stunden entfernt werden.

Wichtig: Das Einlegen des Verhütungsrings sollte immer am gleichen Wochentag zur gleichen Tageszeit geschehen. Wenn zuvor keine hormonellen Verhütungsmittel angewendet wurden, wird der Verhütungsring bei erstmaliger Anwendung am 1. Tag der Regelblutung (1. Tag des Zyklus) eingeführt. Auch der 2. bis 5. Tag des Zyklus eignet sich als Startzeitpunkt. Jedoch sollte in diesem Fall zur Sicherheit in der 1. Anwendungswoche ein weiteres Verhütungsmittel (z.B. Kondom, Spermizide) angewendet werden. Wenn Sie bereits hormonell verhüten, kann Ihr Arzt Ihnen den richtigen Einlegezeitpunkt nennen.

Verhütungsring absetzen – geht das einfach so?

Wenn Sie nicht mehr mit dem Hormonring verhüten möchten, können Sie den Ring jederzeit absetzen. Beachten Sie, dass es dann zu einer Zwischenblutung kommen kann. Zudem ist der Empfängnisschutz ab dem Entfernen des Rings aus der Scheide nicht mehr gegeben.

Verhütungsring zum Empfängnisschutz: Vorteile und Nachteile

Mittlerweile ist eine Vielzahl von Verhütungsmitteln auf dem Markt erhältlich. Kupferspirale, Diaphragma und Kondom gelten als nicht-hormonelle Verhütungsmittel. Verhütungsringe gehören wie die Pille und die Hormonspirale zu den hormonellen Kontrazeptiva und weisen ähnliche Vor- und Nachteile auf.

Was sind die Vorteile von Verhütungsringen?

Vaginalringe sind einfach in der Handhabung und können von der Frau ohne Anpassung eines Frauenarztes eingeführt und entfernt werden. Insbesondere für Frauen, die häufig die Einnahme der Pille vergessen oder im Schichtdienst arbeiten, ist ein Verhütungsring eine gute Alternative. Da der Ring auch während des Geschlechtsverkehrs in der Scheide bleiben kann, muss bis zu 3 Wochen lang nicht mehr an die Anwendung des Verhütungsringes gedacht werden. Eine regelmäßige Kontrolle, ob der Verhütungsring korrekt sitzt, ist trotzdem angebracht.

Dies bietet sich nach dem Duschen oder nach dem Geschlechtsverkehr an sowie immer dann, wenn Sie das Gefühl haben, der Ring sitzt nicht richtig. Um den Sitz zu überprüfen, gehen Sie wie beim Einlegen vor: Waschen Sie Ihre Hände gründlich und führen Sie einen Finger in die Vagina ein. Wenn sich der Ring im hinteren Bereich der Scheide befindet und Sie ihn noch tasten können, sitzt er korrekt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber der Antibabypille ist der zuverlässige Schutz bei Magen-Darm-Problemen, Erbrechen und Durchfall. Besonders für Frauen, die an Lebensmittelunverträglichkeiten, Zöliakie oder chronisch-entzündlichen Darmentzündungen (z.B. Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) leiden, ist der Verhütungsring eine gute Alternative. Anders als bei der Antibabypille ist die Hormonaufnahme nicht durch Erbrechen oder Durchfall beeinträchtigt, sodass ein zuverlässigerer Verhütungsschutz besteht. Bei der Einnahme von bestimmten Antibiotika ist dennoch Vorsicht geboten: Sie können den Empfängnisschutz beeinträchtigen.

Was sind die Nachteile eines Verhütungsrings?

Da Verhütungsringe die gleichen Wirkstoffe wie die Antibabypille enthalten, sind die Nebenwirkungen ähnlich oder etwas geringer, da die Hormonfreisetzung durch die Vaginalringe gleichmäßiger erfolgt als durch die Antibabypille.

Anwenderinnen des Verhütungsrings berichten unter anderem von diesen Nebenwirkungen:

  • Kopfschmerzen
  • vaginale Infektionen
  • Ausfluss

Ähnlich wie bei der Pille kann die Einnahme von Antibiotika und anderen Medikamenten (u.a. zur Behandlung von Epilepsie, HIV-Infektionen und Bluthochdruck) die Verhütungssicherheit einschränken und unerwartete Blutungen auslösen.

Ein weiterer Nachteil: Einige Paare empfinden den Ring als störend beim Geschlechtsverkehr. In einem solchen Fall ist es möglich, den Verhütungsring während des Verkehrs aus der Scheide zu entfernen (maximal 3 Stunden). Reinigen Sie den Ring vor dem erneuten Einführen mit lauwarmem, jedoch nicht heißem Wasser.

Verhütungsring vs. Pille & Spirale: Der Ring im Vergleich zu anderen hormonellen Verhütungsmitteln

Der Verhütungsring bietet im Vergleich zur Pille einen wesentlichen Vorteil: Der Verhütungsschutz der Anwenderin ist nicht an eine tägliche Einnahme gebunden. Ähnlichkeiten zu anderen hormonellen Verhütungsmethoden weist der Vaginalring aber dennoch auf. Diese Übersicht bringt die wichtigsten Fakten auf einen Blick zusammen. Wie unterscheidet sich der Vaginalring von der Hormonspirale und der Pille?

Anwendung

  • Vaginalring: Einführen in die Scheide durch die Anwenderin
  • Pille: tägliche Einnahme
  • Hormonspirale: einmaliges Einsetzen durch den Frauenarzt

Wechsel

  • Vaginalring: alle 3 Wochen bis 3 Monate
  • Pille: keiner, dafür tägliche Einnahme
  • Hormonspirale: bis zu alle 5 Jahre

Wann ist die Verhütung eingeschränkt?

  • Vaginalring: bei zu spätem Einsetzen, bei Einnahme von Antibiotika
  • Pille: bei vergessener Einnahme, bei Einnahme von Antibiotika
  • Hormonspirale: keine externen Faktoren

Pearl-Index

  • Vaginalring: 0,4-0,65
  • Pille: 0,1-0,9
  • Hormonspirale: 0,16

Kosten

  • Vaginalring: 1 Monat: 16-25 €/Monat, 3 Monate: 45-50 €/Monat
  • Pille: zwischen 15 und 30 €/Monat
  • Hormonspirale: einmalig etwa 300-400 €

Detailwissen: Diese Verhütungsringe sind in Deutschland zugelassen

Im deutschsprachigen Raum sind aktuell diese Verhütungsringe auf dem Markt:

  • NuvaRing® 0,120 mg/0,015mg pro 24 Stunden (Deutschland, Österreich, Schweiz)
  • GinoRing® 0,120 mg/0,015 mg pro 24 Stunden von der Exeltis Germany GmbH (Deutschland)
  • Circlet® 0,120 mg/0,015 mg pro 24 Stunden von der Vertriebsgemeinschaft Varipharm/Pfizer (Deutschland, Österreich)
  • SetLona® 0,120 mg/0,015 mg pro 24 Stunden von der Mylan Germany GmbH (Deutschland)
  • Cyclelle® 0,120 mg/0,015 mg pro 24 Stunden von der Hexal AG (Deutschland, Österreich)
  • Mycirq® 0,120 mg/0,015 mg pro 24 Stunden von der Hormosan Pharma GmbH (Deutschland)

Wie die Antibabypille sind Verhütungsringe nicht ohne Rezept erhältlich. Die Ärzte von ZAVA können über die Online-Sprechstunde ein Rezept für Ihren Verhütungsring ausstellen. Möchten Sie mit der Pille verhüten oder nehmen Sie bereits die Pille, können die Ärzte Ihnen ein Erst- oder Folgerezept ausstellen.

Beliebte Verhütungsringe

ab 48.31 €

ab 38.96 €

ab 40.04 €

ab 36.97 €

Keine Resultate gefunden.

Keine Resultate gefunden.
Bitte überprüfen Sie Ihren Suchbegriff oder versuchen sie einen anderen Medikamentennamen.

Fazit: Verhütungsring als Alternative zur Pille

Frauen, die dazu neigen, die Einnahme der Pille zu vergessen oder im Schichtdienst tätig sind, finden im Verhütungsring einen sehr sicheren Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft: Der Pearl-Index des Verhütungsrings liegt bei 0,4-0,65 und ist somit mit der Kombinationspille vergleichbar.

Der Ring lässt sich mit etwas Übung einfach selbst einführen und entfernen. Ein Besuch beim Frauenarzt ist – anders als bei der Hormonspirale – nicht notwendig. Wer auf einen Empfängnisschutz mit hormonellen Verhütungsmitteln setzen möchte, kann also auch den Verhütungsring in Erwägung ziehen.

Was ist ein Verhütungsring?

Ein Verhütungsring ist ein Kunststoffring, der in der Scheide Hormone freisetzt und so eine ungewollte Schwangerschaft verhindert oder die Beschwerden der Wechseljahre lindert.

Wie wird ein Verhütungsring angewendet?

Ein Verhütungsring wird von der Anwenderin wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und bleibt dort für einen längeren Zeitraum (3 Wochen bis 3 Monate).

Kann ich einen Verhütungsring selbst entfernen?

Ja, der Verhütungsring wird von der Trägerin selbst entfernt.

Wie sicher ist ein Verhütungsring?

Der Verhütungsring hat einen Pearl-Index von 0,4-0,65 und gilt als sehr sicheres Verhütungsmittel.

Wann ist die Verhütungssicherheit bei einem Hormonring nicht gegeben?

Der Verhütungsschutz ist nicht mehr gegeben, wenn (1) der Verhütungsring länger als 3 Stunden aus der Scheide entfernt wird, (2) die Anwenderin Antibiotika einnimmt, (3) den Ring zu spät einsetzt und (4) wenn der Ring bricht.

Ist es gefährlich, wenn ein Verhütungsring bricht?

In der Regel nicht. Bei einem Ringbruch kann allerdings die Verhütungssicherheit eingeschränkt sein.

Kann ich einen Verhütungsring während der Periode anwenden?

Ja, aber stellen Sie sicher, dass der Tampon nicht die Position des Rings verändert.

Kann ich einen Verhütungsring mit anderen Verhütungsmitteln anwenden?

In der Regel lässt sich der Verhütungsring in Kombination mit einem Kondom oder Spermiziden anwenden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Hormonring mit anderen Kontrazeptiva anwenden möchten. Verwenden Sie den Vaginalring nicht zusammen mit anderen hormonellen Verhütungsmitteln.

dr-emily-wimmer.png
Medizinisch geprüft von:
Dr. Emily Wimmer Ärztin

Dr. Emily Wimmer ist seit 2015 eine unserer deutschen Ärzte bei ZAVA. 2009 schloss sie ihr Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck ab. Danach arbeitete sie in der Abteilung für Hämatologie und Onkologie an der MedUni Wien sowie als Assistenzärztin in Hamburg bzw. Prüfärztin am Hamburger Institut für Versorgungsforschung in Dermatologie. Seit 2020 arbeitet Sie zudem in Teilzeit in der Praxis von Dr. Jürgen Kolbeck in Hamburg.

Lernen Sie unsere Ärzte kennen

Letzte Änderung: 06 Mai 2021

Ihr hormonelles Verhütungsmittel online
Rezept anfordern



Kundenrezensionen
trustpilot-ratings-5-star (6961)
trustpilot-ratings-5-star von Angelika Würger, 13 Jun 2021
Super Service, super schnell, gerne wieder
trustpilot-ratings-5-star von Klaus , 17 Mai 2021
Schnelle und unproblematische Lieferung.
trustpilot-ratings-5-star von Daniel, 23 Mai 2021
super gut, u nd schnell
trustpilot-ratings-5-star von Michael, 01 Jun 2021
Schnelle medizinische Beurteilung und tolle Hilfestellung bis zur prompten Medikamentenlieferung! Sehr zu empfehlen! Einfach TOP!
trustpilot-ratings-4-star von MB, 09 Jun 2021
Super! Fragebogen leicht ausfüllbar, innerhalb weniger Minuten die Benachrichtigung. Einziger Minuspunkt: ich wollte mein Medikament in der Apotheke abholen, leider konnte dort kein Rezept gefunden werden... Sie haben mir das Medikament schlussendlich ausgehändigt, da ich die „Behandlung“ auf meinem Smartphone nachweisen konnte. Vielleicht gab es Probleme bei der Übermittlung? Würde es immer wieder machen!


Gütesiegel & Mitgliedschaften