Vardenafil: Wirkstoff von Levitra®

Dr. Nadia Schendzielorz

Medizinisch geprüft von

Dr. Nadia Schendzielorz

Letzte Änderung: 24 Nov 2021

Vardenafil ist der Wirkstoff des Potenzmittels Levitra®, das zur Behandlung von erektiler Dysfunktion eingesetzt wird. Es fördert die Erektionsfähigkeit und erleichtert dadurch den Geschlechtsverkehr. Was müssen Männer wissen, die Vardenafil anwenden? In diesem Beitrag haben wir Ihnen die wichtigsten Infos rund um Einnahme, Effekt und mögliche Nebenwirkungen zusammengestellt.

Inhalt
Vorderseite einer Packung Levitra 10 mg mit 4 Tabletten von Bayer
 

Wenn Sie unter Erektionsstörungen leiden und Levitra® oder eines seiner Generika anfordern möchten, können Sie gerne unseren Service nutzen. Dabei füllen Sie einen einfachen medizinischen Fragebogen aus, den unsere Ärzte im Anschluss überprüfen. Spricht in Ihrem Fall nichts gegen eine Behandlung mit Vardenafil, erhalten Sie ein Rezept für ein passendes Arzneimittel. Auf Wunsch übermitteln wir das Rezept direkt an eine Versandapotheke, die Ihnen das Medikament innerhalb von 24 Stunden in einer neutralen Versandverpackung zuschickt.

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Vardenafil – Überblick über Wirkung und Präparate

Vardenafil fördert die Erektionsfähigkeit beim Mann. Wie viele andere Wirkstoffe in Potenzmitteln gehört es zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Das bedeutet: Wenn Sie Vardenafil kaufen und einnehmen, werden die Gefäße in den Geschlechtsorganen durch die Blockierung des Enzyms Phosphodiesterase Typ 5 (kurz: PDE-5) erweitert und sorgen somit für einen besseren Blutfluss in den Schwellkörper des Penis. Bei gleichzeitiger sexueller Erregung führt dies zu einer länger anhaltenden Erektion und dadurch zu befriedigendem Geschlechtsverkehr.

Medikamente mit Vardenafil sollten 25-60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Ihre Wirkung hält etwa 4 Stunden lang an. Wichtig bei PDE-5-Hemmern: Eine Erektion kann in diesem Zeitraum nur durch Stimulation entstehen. Sie erfolgt nicht alleine durch die Einnahme von Vardenafil.

Levitra®, das Originalpräparat mit Vardenafil, kam im Jahr 2003 auf den Markt. Seit 2018 sind darüber hinaus einige Generika erhältlich. Diese Nachahmerprodukte enthalten denselben Wirkstoff, sind in der Regel aber günstiger als Levitra®.

Über ZAVA können Sie diese Potenzmittel mit Vardenafil anfragen:

Wann sollte ich Vardenafil nicht einnehmen?

In einigen Lebenssituationen raten Mediziner von Potenzmitteln mit Vardenafil ab. Generell müssen Sie auf Levitra® und seine Generika verzichten, wenn eine gleichzeitige Einnahme von Mitteln zur Gefäßerweiterung auf Nitrat-Basis erfolgt, da es zu einem starken Blutdruckabfall kommen kann. Nitrate verordnen Ärzte insbesondere bei Angina pectoris (Brustenge) und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Männer, die kürzlich einen Schlaganfall oder Herzinfarkt überstanden haben, dürfen Vardenafil ebenfalls nicht anwenden.

Eine Therapie mit Vardenafil ist darüber hinaus ungeeignet, wenn Sie Medikamente wie

  • Stickstoffmonoxid-Donatoren (auch in der Partydroge “Poppers” enthalten),
  • Ritonavir oder Indinavir (bei HIV-Infektionen),
  • Ketoconazol oder Itraconazol (gegen Pilzerkrankungen),
  • Erythromycin oder Clarithromycin (Antibiotika),
  • Alphablocker (bei Bluthochdruck und Prostatavergrößerung),
  • Riociguat (gegen Lungenhochdruck) oder
  • andere Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen einnehmen.

Zudem dürfen Sie Vardenafil nicht anwenden, wenn

  • Sie allergisch gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil des jeweiligen Präparats sind.
  • Sie einen niedrigen Blutdruck haben oder hatten.
  • in Ihrer Familie bestimmte erbliche Augenerkrankungen auftreten (wie z.B. Retinitis pigmentosa).
  • Sie unter einer schweren Herz-, Leber- oder Nierenerkrankung leiden.
  • es bei Ihnen aufgrund einer Schädigung der Sehnerven durch eine ungenügende Blutversorgung (nicht-arteriitische ischämische Optikusneuropathie oder NAION) zu einem Sehverlust gekommen ist.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Vardenafil ist bei Patienten geboten, die aufgrund einer Erkrankung oder anatomischen Missbildung des Penis zu schmerzhaften Dauererektionen neigen. Ebenso sollten sich Männer mit Herzrhythmusstörungen oder einer Herzmuskelschwäche von ihrem Arzt beraten lassen, ob eine Behandlung mit Vardenafil für sie infrage kommt.

Alle Einnahme-Beschränkungen finden Sie immer auch in der Packungsbeilage Ihres Präparats. Sollten weiterhin Unsicherheiten über die Eignung der Therapie bestehen, berät Sie Ihr Arzt oder Apotheker.

Frauen, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sollten Potenzmittel grundsätzlich nicht anwenden.

Welche Nebenwirkungen kann Vardenafil verursachen?

Wie bei jedem anderen Wirkstoff kann es auch bei der Einnahme von Vardenafil zu unerwünschten Begleiterscheinungen kommen. So entstehen sehr häufig (bei 1 von 10 Patienten) Kopfschmerzen.

Mögliche häufige Nebenwirkungen von Vardenafil (bei bis zu 1 von 10 Anwendern) sind:

  • Schwindel
  • verstopfte Nase (weil die Nasenschleimhäute anschwellen)
  • Rötungen im Gesicht oder allgemein auf der Haut
  • Verdauungsstörungen

Gelegentlich auftretende Nebenwirkungen entwickeln sich bei 1 von 100 Behandelten:

  • Schwellungen der Haut und/oder der Schleimhäute (einschließlich Gesichts-, Lippen- oder Rachenschwellungen)
  • Schlafstörungen
  • taube Bereiche auf der Haut oder anderweitig reduzierte Berührungsempfindlichkeit
  • Müdigkeit
  • Auswirkungen auf die Sehfähigkeit
  • Augenschmerzen und -unbehagen
  • Störung des Farbsehens
  • Augenrötung
  • höhere Lichtempfindlichkeit
  • Ohrgeräusche, Schwindel
  • Luftnot
  • verstopfte Nase
  • Säurerückfluss, Magenschleimhautentzündung, Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit
  • Mundtrockenheit
  • Hautausschlag, gerötete Haut
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen, Muskelsteifheit, Kreatininphosphokinase (Anstieg eines Muskelenzyms im Blut)
  • anhaltende Erektion (Priapismus)
  • Unwohlsein

Die aufgeführten Nebenwirkungen basieren auf Erfahrungen mit Levitra® 5 mg, 10 mg und 20 mg und können für andere Präparate leicht abweichen. Eine vollständige Übersicht aller bekannten Nebenwirkungen – einschließlich seltener und sehr seltener Nebenwirkungen – finden Sie in der Packungsbeilage Ihres Arzneimittels.

Wichtige Besonderheiten:

Die Einnahme des Wirkstoffs hat in sehr seltenen Fällen zu einer einseitigen Erblindung geführt, da wahrscheinlich versorgende Blutgefäße der Netzhaut blockiert wurden. Sollten Sie einen Verlust an Sehkraft bemerken, beenden Sie bitte sofort die Einnahme von Vardenafil.

Gelegentlich treten außerdem Herzrasen oder Herzklopfen auf, wenn Männer ihre Erektionsstörungen mit Vardenafil behandeln. In bisherigen Untersuchungen litten betroffene Männer bereits im Vorfeld an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – das erschwert die Ursachenfindung. Unklar bleibt, ob die Beschwerden auf die Anwendung von Vardenafil oder auf die Vorerkrankung zurückzuführen sind.

Bei länger anhaltenden Nebenwirkungen sollten Sie Ihren Hausarzt oder einen der Ärzte bei ZAVA kontaktieren. Informieren Sie sich immer auch im Beipackzettel Ihres Medikaments über unerwünschte Begleiterscheinungen.

Wie kann man Vardenafil kaufen?

Sie leiden unter Erektionsstörungen und interessieren sich für ein Potenzmittel mit Vardenafil? In der Online-Arztpraxis ZAVA können Sie entsprechende Präparate anfragen – ganz einfach und diskret. Nutzen Sie daher gerne unseren Online-Service und füllen Sie einen kurzen medizinischen Fragebogen aus. Die Ärzte überprüfen Ihre Antworten und stellen Ihnen anschließend bei Eignung ein Rezept aus. Daraufhin können Sie sich entweder das Rezept oder direkt das Arzneimittel zuschicken lassen.

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Wie verläuft die Vardenafil-Behandlung bei Impotenz?

Wie bei allen Medikamenten gilt auch hier: Bevor Sie ein Potenzmittel einnehmen, sollten Sie sorgfältig die Packungsbeilage lesen. Diese enthält wichtige Anwendungshinweise sowie Informationen über Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen.

Viele Probleme mit dem Wirkstoff Vardenafil entstehen durch die Missachtung der Einnahmeregeln oder wenn Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. Orientieren Sie sich daher immer an den Angaben im Beipackzettel – und vermeiden Sie eine Überdosierung. Sie kann unter anderem zu einer schmerzhaften Dauererektion führen, die umgehend von einem Arzt behandelt werden muss.

Verläuft die Anwendung von Levitra® oder einem seiner Generika nach Plan, eignet sich die Einnahme sowohl zur Bedarfsmedikation als auch zur längerfristigen Therapie von Erektionsstörungen. Vardenafil darf höchstens 1-mal täglich eingenommen werden.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. Nadia Schendzielorz Medizinische Autorin

Dr. Nadia Schendzielorz war von 2016 bis 2020 Apothekerin bei ZAVA und unterstützt das Team nun freiberuflich bei der medizinischen Textprüfung. Sie schloss ihr Studium der Pharmazie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ab. Im Anschluss arbeitete sie an ihrer Dissertation an der Universität von Helsinki in Finnland und promovierte erfolgreich im Fachbereich Pharmakologie.

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trustpilot-ratings-5-star von Fanta Schöpf, 10 Mai 2022
Ich bin sehr zufrieden und würde immer wieder gerne meine Medikamente und Rezept bestellen ! Sind zwar viele Nachfragen gekommen ,aber diese waren verständlich und konnten auch einfach beantwortet werden
trustpilot-ratings-5-star von Wilhelm, 15 Apr 2022
Super Leistung. Immer wieder gerne.
trustpilot-ratings-5-star von Christine Schmucker, 25 Apr 2022
Schnell und zuverlässig alles super!!
trustpilot-ratings-5-star von Yvonne “BloodyChucky”, 21 Apr 2022
Hervorragendes Ärzte Team :) Schnell und unkompliziert! Immer wieder gerne :)
trustpilot-ratings-5-star von Anton, 23 Apr 2022
Alles bestens



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