Kelzy® (0,02 mg / 2 mg)
Mikropille mit Ethinylestradiol und Dienogest
Preis ab 46.45 € + Behandlungsgebühr 12.90 €
Verfügbar. Einer unserer Ärzte wird Ihre Anfrage auswerten und falls angemessen ein Rezept ausstellen. Wie funktioniert ZAVA?
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- Mikropille (Kombipille) zur Empfängnisverhütung
- mit den Wirkstoffen Ethinylestradiol und Dienogest
- Besonderheit: Retardtabletten setzen die Wirkstoffe nach und nach frei
- hält den Hormonspiegel gleichmäßiger als andere Pillen
- Vorteil: großes „Sicherheitsfenster“ von 24 Stunden, in dem Sie eine vergessene Tablette nachnehmen können
- Hersteller: Exeltis Germany GmbH
Preise
3 x 28 Tablette(n) - 46.45 €
6 x 28 Tablette(n) - 81.29 €
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+ Behandlungsgebühr 12.90 €
Über Kelzy®
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Kelzy® ist eine kombinierte Antibabypille: Sie enthält ein Östrogen (Ethinylestradiol) und ein Gestagen (Dienogest), die im Zusammenspiel miteinander empfängnisverhütend wirken.
Wie die Kelzy® Pille eine Schwangerschaft verhindert:
- Sie unterdrückt den Eisprung, sodass keine Eizelle zur Befruchtung bereit steht.
- Die Verdickung des Zervixschleims erschwert es Spermien, in die Gebärmutter zu gelangen.
- Sie verändert die Schleimhaut in der Gebärmutter, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten könnte.
Der Pearl-Index liegt laut Hersteller bei 0,2. Das bedeutet, dass von 100 Frauen, die 1 Jahr lang mit Kelzy® verhüten, weniger als 1 Frau schwanger wird (genau: 0,2). Somit zählt sie zu den sichersten Pillen auf dem Markt.
Bei Kelzy® handelt es sich um eine retardierte Pille. Jede Tablette setzt die Wirkstoffe verzögert über den Tag hinweg frei und sorgt dadurch für einen gleichmäßigen Hormonspiegel.
Wichtig: Wie alle Antibabypillen schützt die Kelzy® Pille nicht vor Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Gonorrhoe. Um sich hier abzusichern, verwenden Sie zusätzlich eine Barrieremethode wie Kondome.
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Kelzy® ist eine kombinierte Pille mit 2 Wirkstoffen:
- 2 mg Dienogest (Gestagen)
- 0,02 mg Ethinylestradiol (Östrogen)
Ein Blister umfasst insgesamt 28 Tabletten. 24 weiße Pillen enthalten die beiden Wirkstoffe – die 4 grünen Tabletten sind Placebos ohne Wirkstoff.
Gut zu wissen: Die Tabletten sind bei Laktoseintoleranz möglicherweise nicht geeignet, da eine kleine Menge Milchzucker enthalten ist. Sprechen Sie vor der Einnahme mit Ihrem Arzt.
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Kelzy® unterscheidet sich von anderen Pillen durch die Retardwirkung. Das bedeutet, dass die enthaltenen Hormone nicht auf einmal, sondern gleichmäßig über einen längeren Zeitraum freigesetzt werden. Dadurch entsteht ein stabiler Hormonspiegel im Blut. Stärkere Schwankungen wie bei anderen Pillen gibt es nicht.
Aus dieser Retardwirkung können sich mehrere Vorteile ergeben:
- Gleichmäßige Hormonlevel: Die allmähliche Hormonabgabe kann Schwankungen reduzieren und zu einer besseren Zykluskontrolle beitragen.
- Flexible Einnahme: Im Vergleich zu anderen Pillen hat Kelzy® ein 24-Stunden-Einnahmezeitfenster, statt der meist üblichen 12 Stunden. Sie können also eine vergessene Tablette innerhalb dieser Zeit nachnehmen, ohne die Verhütungssicherheit zu vermindern.
- Höchste Sicherheit: Laut Hersteller liegt der Pearl-Index bei 0,2. Das heißt: Von 100 Frauen, die 1 Jahr lang mit Kelzy® verhüten, wird weniger als 1 Frau schwanger. Das ist die höchste Sicherheit unter allen Antibabypillen in Deutschland.
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Kelzy® eignet sich für Frauen, die sicher hormonell verhüten möchten. Außerdem kann die Pille Unregelmäßigkeiten und Zwischenblutungen reduzieren. Dank der Retardwirkung werden die Wirkstoffe gleichmäßig über den Tag hinweg abgegeben, was Hormonschwankungen vermindert.
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Der Preis für die Kelzy® Pille variiert je nach Packungsgröße:
- 3 x 28 Tabletten kosten ca. 47 €
- 6 x 28 Tabletten kosten ca. 81 €
Bei Antibabypillen handelt es sich um verschreibungspflichtige Medikamente. Das heißt, Sie können Kelzy® nicht rezeptfrei in der Apotheke kaufen. Das dient Ihrer Gesundheit und Sicherheit: Der Arzt berücksichtigt unter anderem Vorerkrankungen, individuelles Thromboserisiko und die Verträglichkeit von Östrogen.
In einer Online-Arztpraxis wie ZAVA können Sie ein Rezept für Kelzy® ganz bequem von zu Hause aus anfragen. Füllen Sie dafür einen kurzen medizinischen Fragebogen aus. Unsere Ärzte prüfen Ihre Angaben und stellen Ihnen bei Eignung ein Rezept aus. Anschließend können Sie sich die Pille nach Hause schicken lassen oder in einer Apotheke vor Ort selbst abholen.
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Während der Einnahme der Kelzy® Pille können Nebenwirkungen auftreten. Unerwünschte Begleiterscheinungen zeigen sich aber nicht zwangsläufig bei jeder Anwenderin.
Häufige Nebenwirkungen (bei bis zu 1 von 10 Anwenderinnen):
- Kopfschmerzen
- Infektionen der Scheide und Vulva, z.B. Pilzinfektionen, bakterielle Vaginose
- Akne
- Übelkeit
- veränderte Libido und Stimmungslage
- Brustschmerzen oder -beschwerden
- Periodenschmerzen, Zwischenblutungen
- erhöhte Blutwerte des schilddrüsenstimulierenden Hormons (TSH) und der Triglyceride
- Gewichtszunahme
Gelegentliche Nebenwirkungen (bei bis zu 1 von 100 Anwenderinnen):
- Schilddrüsenunterfunktion
- veränderter Appetit
- erhöhte Blutzuckerwerte
- Bluthochdruck
- Blähungen, Durchfall, Erbrechen
- Gewichtsverlust
- Haarausfall
- Harnwegsinfektion und Bakterien im Urin
- depressive Verstimmung, Angst und weitere psychische Erkrankungen
- Schlafstörungen
- Schwindel und Migräne
- Thrombose in Bein- oder Fußvenen
- aufgeblähter Bauch
- Ausbleiben oder Veränderung der Periode, Scheidenausfluss, Eierstockzysten, Entzündungen im Vulva- und Vaginalbereich
- Schmerzen beim Sex
- Juckreiz, Hautentzündungen oder Hautausschläge
- vermehrtes Schwitzen
- Arm- oder Beinschmerzen
- Schwellungen
- Müdigkeit
- erhöhte Blutwerte von Cholesterin, Leberenzymen oder Kreatinphosphokinase
Eine vollständige Liste aller bekannten Nebenwirkungen, inklusive der seltenen Symptome, finden Sie in der Kelzy® Packungsbeilage.
Bei schwerwiegenden Beschwerden oder Anzeichen einer Thrombose suchen Sie umgehend einen Arzt auf. Dazu gehören zum Beispiel:
- Schwellung eines Beins
- Schmerzen beim Gehen bzw. Auftreten
- Spannungs‑ oder Schweregefühl im betroffenen Bein
- deutlich hervortretende Venen an der Hautoberfläche
Bei plötzlicher Atemnot, Schmerzen in der Brust oder Herzrasen verständigen Sie sofort einen Arzt. Dann besteht der Verdacht auf eine Lungenembolie.
Informieren Sie Ihren Arzt über Nebenwirkungen, auch wenn sie möglicherweise nicht in der Packungsbeilage aufgelistet sind. Außerdem können Sie Nebenwirkungen direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte melden.
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Die Kelzy® Pille kann, wie alle Antibabypillen, das Risiko für eine Thrombose erhöhen – das gilt insbesondere im 1. Jahr der Einnahme.
Zum Vergleich: In 1 Jahr erkranken etwa 8-11 von 10.000 Frauen während der Einnahme der Pille an einer Thrombose. Bei Frauen, die nicht hormonell verhüten, entwickeln circa 2 von 10.000 Frauen ein Blutgerinnsel.
Für die Entstehung einer Thrombose spielt aber nicht nur die Einnahme von Hormonen eine Rolle. Zusätzliche Faktoren können das individuelle Thromboserisiko erhöhen, zum Beispiel:
- Rauchen
- Übergewicht
- eine familiäre Neigung zu Thrombosen
- Bettlägerigkeit (z.B. nach einer Operation)
Nennen Sie Ihrem Arzt daher alle Risikofaktoren, die Ihnen bekannt sind. So kann er abschätzen, ob hormonelle Verhütung für Sie infrage kommt und Ihnen ein passendes Präparat verschreiben.
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Bei der Einnahme der Kelzy® Pille halten Sie sich an einen 28-Tage-Rhythmus: Es gibt 24 weiße Pillen mit Wirkstoff und 4 grüne Placebos ohne Wirkstoff. Nehmen Sie jeden Tag 1 Tablette etwa zur gleichen Zeit mit etwas Wasser ein. Anschließend fangen Sie – ohne Pillenpause – einen neuen Blister an.
Beginn der Einnahme
Wann genau Sie mit der Einnahme beginnen, hängt von Ihrer bisherigen Verhütungsmethode ab.
Ohne hormonelle Verhütung
Wenn Sie vorher nicht hormonell verhütet haben, beginnen Sie am 1. Tag Ihrer Regelblutung mit der Einnahme. So besteht der Empfängnisschutz sofort.
Ein Start an Zyklustag 2-5 ist auch möglich. In dem Fall sollten Sie an den folgenden 7 Tagen zusätzlich verhüten, beispielsweise mit Kondomen.
Wechsel von einer anderen kombinierten Pille
Nehmen Sie die Kelzy® Pille am Tag nach der letzten wirkstoffhaltigen Tablette des vorigen Präparats ein. Bei einer Einnahmepause oder bei Placebo-Pillen fangen Sie am Tag nach Ende dieses Intervalls mit Kelzy® an.
Wechsel von einer Minipille
Sie können die Minipille jederzeit absetzen und am Folgetag die 1. Kelzy® Tablette einnehmen. Verhüten Sie an den nächsten 7 Tagen zusätzlich, beispielsweise mit Kondomen.
Im Beipackzettel finden Sie außerdem Angaben zum Wechsel von einem Verhütungsring, einem Pflaster oder einer Spirale.
Kelzy® vergessen
Wenn Sie die Pille vergessen haben, sollten Sie Kelzy® innerhalb von 24 Stunden nachnehmen. In diesem Fall bleibt der Empfängnisschutz erhalten.
Fällt Ihnen die vergessene Tablette mehr als 24 Stunden nach der üblichen Einnahmezeit ein, kann der Schutz beeinträchtigt sein. Je nach Zeitpunkt gehen Sie dann unterschiedlich vor:
Vergessene Tablette am 1.-7. Tag
- Tablette schnellstmöglich nachnehmen, auch wenn Sie dann an einem Tag 2 Pillen nehmen müssen
- Einnahme wie gewohnt fortsetzen
- an den nächsten 7 Tagen zusätzlich verhüten (z.B. mit Kondomen)
- Schwangerschaft möglich bei mehreren vergessenen Tabletten oder bei Sex in der Woche vor der vergessenen Pille
Vergessene Tablette am 8.-14. Tag
- Pille so bald wie möglich nachnehmen, auch wenn Sie dadurch am selben Tag 2 Tabletten schlucken müssen
- Einnahme zur gewohnten Zeit fortsetzen
- Verhütungsschutz ist nicht beeinträchtigt, wenn Sie in der vorherigen Woche die Pille korrekt eingenommen haben
Vergessene Tablette am 15.-24. Tag
Wenn Sie in diesem Zeitraum eine Kelzy® Tablette vergessen haben, gibt es 2 Möglichkeiten.
Option 1:
- vergessene Pille nachnehmen, auch wenn 2 Tabletten an einem Tag genommen werden
- Einnahme normal fortsetzen
- grüne Placebo-Tabletten nicht einnehmen, sondern direkt einen neuen Blister anfangen
Option 2:
- keine Tablette nachnehmen
- direkt mit den grünen Placebo-Pillen anfangen
- falls Sie beim gewohnten Starttag bleiben möchten, können Sie die Placebo-Tabletten auch weniger als 4 Tage einnehmen
Wichtig: Wenn Sie an den 7 Tagen vor der vergessenen Tablette einen Einnahmefehler gemacht haben, wählen Sie Option 1 und verhüten zusätzlich (z.B. mit Kondomen).
Haben Sie eine Einnahme versäumt und im Placebo-Intervall keine Abbruchblutung, besteht die Möglichkeit einer Schwangerschaft. Wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Kelzy® durchnehmen
Sie können 2 Blisterpackungen der Kelzy® Pille durchnehmen, indem Sie die grünen Placebo-Tabletten auslassen und sofort mit dem nächsten Blister beginnen. Während der Einnahme des 2. Blisters kann es zu Blutungen kommen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Pille durchnehmen.
Doppelte Einnahme
Eine doppelte Einnahme ist in der Regel kein Grund zur Sorge. Nehmen Sie die nächste Tablette zur gewohnten Zeit ein. Es können leichte Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen oder Blutungen auftreten.
Gut zu wissen: Bei Durchfall oder Erbrechen 3-4 Stunden nach der Kelzy® Einnahme, wurden die Wirkstoffe möglicherweise nicht komplett vom Körper aufgenommen. Der Empfängnisschutz kann vermindert sein. Nehmen Sie schnellstmöglich (innerhalb von 24 Stunden) 1 Tablette nach.
Kelzy® absetzen
Sie können die Kelzy® Pille jederzeit absetzen. Nach der letzten Tablette besteht kein Verhütungsschutz mehr. Wenn Sie nicht schwanger werden möchten, verwenden Sie ein anderes Verhütungsmittel.
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Sie sollten die Kelzy® Pille unter bestimmten Bedingungen nicht einnehmen. Falls die Erkrankungen oder Beschwerden während der Einnahme zum 1. Mal auftreten, setzen Sie die Pille ab und wenden sich an Ihren Arzt.
Dazu gehören:
- Allergie oder Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe
- aktuelle oder vergangene Thrombosen und/oder Embolien
- erhöhtes Thromboserisiko (z.B. durch Diabetes mit Schädigung der Blutgefäße)
- ungeklärte Blutungen aus der Scheide
- Migräne mit Aura (aktuell oder in der Vergangenheit)
- Blutgerinnungsstörungen
- Schlaganfall oder Herzinfarkt in der Vorgeschichte
- bestätigte oder vermutete hormonabhängige Krebserkrankungen wie Brustkrebs
- schwere Lebererkrankungen bis zur Normalisierung der Leberwerte
- gut- oder bösartige Lebertumore
Klären Sie mit Ihrem Arzt ab, ob Sie Kelzy® einnehmen können, wenn Sie eine chronische Erkrankung haben.
Auch wenn Sie bestimmte Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie Kelzy® nicht anwenden. Das gilt für Arzneimittel zur Behandlung von:
- HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen (z.B. Ritonavir)
- Epilepsie (z.B. Primidon)
- Tuberkulose (z.B. Rifampicin)
- bestimmten Herzerkrankungen (z.B. Verapamil)
- Arthritis und Arthrose (Etoricoxib)
- Pilzinfektionen (z.B. Griseofulvin)
- Depressionen (Johanniskraut)
- bakteriellen Infektionen (z.B. Clarithromycin)
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Kelzy® ist bisher die einzige Antibabypille mit retardierter Wirkung. Es gibt jedoch andere Pillen mit der gleichen Wirkstoffzusammensetzung wie Kelzy®. Sie geben die Wirkstoffe nicht verzögert, sondern schneller ab. Deshalb sind sie etwas höher dosiert, um über den gesamten Einnahmezeitraum hinweg eine ausreichende Wirkung sicherzustellen.
Dazu gehören unter anderem:
- BonaDea®, ab 24.28 €
- mayra®, ab 20.78 €
- sibilla®, ab 21.06 €
- Dienovel®, ab 20.98 €
- Aristelle®, ab 19.24 €
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Häufig gestellte Fragen
Führt die Einnahme der Kelzy® Pille zu einer Gewichtszunahme?
Während der Einnahme von Kelzy® kann es zu einer Gewichtszunahme kommen, sie tritt aber nicht bei allen Anwenderinnen auf. Laut Beipackzettel ist eine Zunahme in bis zu 10 % der Fälle möglich.
Wie wirkt sich die Kelzy® Pille auf das Hautbild aus?
Etwa 1 von 10 Anwenderinnen berichtet während der Einnahme der Kelzy® Pille von Akne. Dienogest hemmt jedoch Androgene, was bei einigen Frauen die Talgproduktion reduzieren und so Akne und fettige Haut bessern kann.
Hilft die Kelzy® Pille effektiv gegen Akne?
Kelzy® kann im individuellen Fall Akne lindern, ist aber nicht explizit dafür zugelassen. Es gibt Antibabypillen, die speziell für die Behandlung von mittelschwerer Akne eingesetzt werden. Eine solche Pille mit der gleichen Wirkstoffkombination wie Kelzy® ist die Maxim®.
Kann die Kelzy® Pille bei Endometriose helfen?
Die Kelzy® Pille ist nur als Verhütungsmittel entwickelt und zugelassen. Das enthaltene Gestagen Dienogest wird aber in anderen Präparaten zur Behandlung von Endometriose eingesetzt. Kelzy® kann daher möglicherweise lindernd wirken. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten.
Ist die Kelzy® Pille verschreibungspflichtig?
Ja, Kelzy® ist verschreibungspflichtig und kann nur mit einem gültigen ärztlichen Rezept gekauft werden. Das dient der Patientensicherheit – denn nur ein Arzt kann individuelle Risikofaktoren abschätzen. In einer Online-Arztpraxis wie ZAVA können Sie ein Rezept für die Pille anfragen. Füllen Sie dafür einen medizinischen Fragebogen aus – ganz bequem von zu Hause aus.
Natalia Olaizola-Heil erhielt nach dem Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin 1997 ihre Approbation als Apothekerin. Sie arbeitete sowohl in Krankenhausapotheken als auch in öffentlichen Apotheken und absolvierte Weiterbildungen im Bereich Ernährungsberatung und Palliativmedizin. Natalia Olaizola-Heil unterstützt ZAVA bei der medizinischen Texterstellung und -prüfung.
Lernen Sie unsere Ärzte kennenLetzte Änderung: 08 Apr. 2026
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Kelzy® Gebrauchsinformation, Exeltis Germany GmbH, Stand Mai 2025
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Kelzy® Fachinformation, Exeltis Germany GmbH, Stand August 2024
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Venöse Thromboembolien und kombinierte hormonale Kontrazeptiva, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, online: https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Themendossiers/Kombinierte-hormonale-Kontrazeptiva/KOK.html, abgerufen 11.03.26
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Erste „Retard-Pille“ ist auf dem Markt, Deutsche Apotheker Zeitung, online: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2024/10/30/das-erste-retardierte-orale-kontrazeptivum-ist-auf-dem-markt, abgerufen 11.03.26
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Dienogest, Gelbe Liste, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Dienogest_18867, abgerufen 11.03.26