Evaluna® 20 Pille (20 µg / 100 µg)
Mikropille mit Ethinylestradiol und Levonorgestrel
Preis ab 25.79 € + Behandlungsgebühr 12.90 €
Verfügbar. Einer unserer Ärzte wird Ihre Anfrage auswerten und falls angemessen ein Rezept ausstellen. Wie funktioniert ZAVA?
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Bei Evaluna® 20 handelt es sich um eine Pille zur Empfängnisverhütung, die vom deutschen Unternehmen Exeltis Germany GmbH vertrieben wird. Evaluna® 20 gehört zu den Kombinationspillen und enthält die beiden Hormone Ethinylestradiol (20 µg pro Tablette) und Levonorgestrel (100 µg pro Tablette). Diese Wirkstoffkombination zeigt ein vergleichsweise niedriges Thromboserisiko.
Preise
3 x 21 Tablette(n) - 25.79 €
6 x 21 Tablette(n) - 42.01 €
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+ Behandlungsgebühr 12.90 €
Über Evaluna® 20
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Pille zur hormonellen Verhütung – Evaluna® 20 ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das eine Schwangerschaft verhindern soll. Dazu entfaltet die Pille mehrere Wirkungen:
- Sie unterdrückt den Eisprung.
- Sie macht den Schleim im Gebärmutterhals zäher – und dadurch die Gebärmutter und die Eileiter schwerer zugänglich für Spermien.
- Sie verändert die Struktur der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle kaum einnisten könnte.
Bei Mikropillen dieser Art handelt es sich um eine sehr sichere Verhütungsmethode: Der Pearl-Index beträgt 0,69. Das bedeutet, weniger als 1 von 100 Frauen wird während der Anwendung von Evaluna® 20 innerhalb von einem Jahr schwanger.
Wichtig: Evaluna® 20 schützt nicht vor Geschlechtskrankheiten wie HIV. Dafür ist zusätzlicher Schutz erforderlich, etwa mit Kondomen.
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Für Frauen, die hormonell verhüten möchten – Evaluna® 20 eignet sich vor allem für Frauen, die hormonell verhüten wollen und auf eine Pille mit einem niedrigen Thromboserisiko Wert legen.
Achtung: Bei manchen Frauen kommt es durch die niedrige Hormondosis von 20 µg Ethinylestradiol in Evaluna® 20 zu Zwischen- oder Schmierblutungen. Die verhütende Wirkung besteht in diesem Fall trotzdem. Dennoch ist es sinnvoll, das weitere Vorgehen mit einem Arzt zu besprechen. Eventuell kommt die etwas höher dosierte Evaluna® 30 infrage.
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Täglich 1 Tablette – Jeder Blister enthält 21 Tabletten. Davon nehmen Sie 1-mal täglich 1 Tablette, immer ungefähr zur gleichen Uhrzeit. Bei Bedarf können Sie die Tablette mit etwas Wasser schlucken.
Auf der Verpackung sind Wochentage gekennzeichnet. Entnehmen Sie die Pille aus dem entsprechenden Wochentag und folgen Sie bei der weiteren Einnahme den Pfeilen, bis alle Tabletten aufgebraucht sind.
Danach folgt eine 7-tägige Einnahmepause. In dieser Zeit nehmen Sie Evaluna® 20 nicht ein und es tritt normalerweise am 2. oder 3. Tag eine Blutung ein. Am 8. Tag beginnen Sie mit der 1. Tablette des nächsten Blisters. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Blutung noch anhält: Starten Sie den neuen Einnahmezeitraum immer am 8. Tag.
Gut zu merken: Die Einnahme von Evaluna® 20 beginnt immer am gleichen Wochentag.
Beginn der Einnahme
Am 1. Tag der Monatsblutung – Wenn Sie Evaluna® 20 zum 1. Mal anwenden, beginnt die Einnahme am 1. Tag der Monatsblutung. In diesem Fall besteht ein sofortiger Empfängnisschutz. Es ist auch möglich, am 2.-5. Zyklustag mit der Einnahme zu beginnen. Dann ist allerdings an den ersten 7 Tagen ein zusätzliches Verhütungsmittel notwendig, zum Beispiel Kondome.
Sie wechseln von einer anderen Verhütungsmethode zu Evaluna® 20?
- Wenn Sie von einer anderen Kombinationspille zu Evaluna® 20 wechseln, beginnen Sie die Einnahme am besten am Tag nach der letzten wirkstoffhaltigen Tablette Ihrer bisherigen Pille. Spätestens starten Sie an dem Tag, an dem Sie mit dem neuen Blisterstreifen ihrer bisherigen Pille begonnen hätten.
- Beim Wechsel von einem hormonhaltigen Vaginalring oder Verhütungspflaster fangen Sie mit der Einnahme von Evaluna® 20 am selben Tag an, an dem der Ring bzw. das Pflaster entfernt wurde.
- Falls Sie bislang mit einer Minipille (Gestagen-Monopräparat) verhütet haben, können Sie an einem beliebigen Tag zu Evaluna® 20 wechseln. An den ersten 7 Tagen ist zusätzliche Verhütung notwendig, etwa mit Kondomen.
- Der Wechsel von einer Injektion, einem Implantat oder einem Hormon freisetzenden Intrauterinpessar zu Evaluna® 20 erfolgt an dem Tag, an dem die nächste Injektion fällig gewesen wäre oder an dem das Implantat bzw. das Pessar entfernt wird (auch hier ist in der 1. Woche zusätzlicher Verhütungsschutz notwendig).
Zur Einnahme nach einer Geburt oder einer Fehlgeburt lesen Sie die Hinweise in der Packungsbeilage und lassen sich von Ihrem Arzt beraten.
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Pille nachnehmen, evtl. zusätzlich verhüten und Rücksprache mit dem Arzt halten – Wenn Sie den gewohnten Einnahmezeitpunkt 1-malig um weniger als 12 Stunden überschritten haben, ist der Verhütungsschutz trotzdem gewährleistet. Holen Sie die Einnahme so bald wie möglich nach und nehmen Sie die nächste Tablette wieder zum gewohnten Zeitpunkt ein.
Haben Sie die Pille vergessen und es sind bereits mehr als 12 Stunden verstrichen, kann das Risiko einer Schwangerschaft bestehen. Je nachdem, in welcher Einnahmewoche Sie sich befinden, gibt es unterschiedliche Handlungsempfehlungen.
1. Woche (Tag 1-7) Holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach. Das gilt auch, wenn Sie dadurch 2 Tabletten gleichzeitig nehmen müssen. An den nächsten 7 Tagen sollten Sie eine zusätzliche Verhütungsmethode anwenden. Wenn Sie an den 7 Tagen vor der vergessenen Pille Geschlechtsverkehr hatten, besteht das Risiko einer Schwangerschaft.
2. Woche (Tag 8-14) Nehmen Sie die vergessene Tablette so schnell wie möglich ein, selbst wenn das bedeutet, dass Sie 2 gleichzeitig nehmen müssen. Setzen Sie die Tabletteneinnahme anschließend wie gewohnt fort. Der Verhütungsschutz ist nicht herabgesetzt, wenn Sie die Tabletten vor und nach der vergessenen Einnahme zum üblichen Zeitpunkt eingenommen haben.
3. Woche (Tag 15-21) Möglichkeit 1:
Holen Sie die Einnahme so schnell wie möglich nach, auch wenn Sie dadurch 2 Tabletten zum gleichen Zeitpunkt nehmen müssen. Setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort. Machen Sie keine Einnahmepause und beginnen Sie direkt mit dem nächsten Blister. Es kann während des 2. Blisters zu leichten Blutungen kommen. Der Verhütungsschutz besteht weiterhin.
Möglichkeit 2:
Brechen Sie die Einnahme ab und beginnen Sie sofort mit der Einnahmepause von 7 Tagen. Dabei zählt der Tag mit, an dem die Tablette vergessen wurde. Wenn Sie die Einnahme trotzdem wieder am gewohnten Wochentag beginnen möchten, können Sie die Pause auch verkürzen. Der Empfängnisschutz ist nicht herabgesetzt.
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- Die genannten Methoden wirken nur, wenn Sie lediglich 1-mal die Einnahme von Evaluna® 20 vergessen haben. Haben Sie die Pille öfter nicht eingenommen, besteht das Risiko einer Schwangerschaft.
- In der 1. Woche gibt es bei einer vergessenen Einnahme (mehr als 12 Stunden später) keine Möglichkeit, den Schutz nachträglich herzustellen. Hier besteht ebenfalls das Risiko, schwanger zu sein.
- Wenn Sie denken, dass Ihr Verhütungsschutz beeinträchtigt sein könnte, lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten. Er kann eine Empfehlung aussprechen, wie Sie am besten weiter vorgehen.
Wichtig: Wenn Sie bis zu 3-4 Stunden nach der Einnahme erbrechen müssen oder an schwerem Durchfall leiden, kann die Wirkung von Evaluna® 20 ebenfalls beeinträchtigt sein. Der Körper hat die Wirkstoffe dann unter Umständen noch nicht vollständig aufgenommen. Es gelten die gleichen Empfehlungen wie beim Vergessen der Pille.
Evaluna® 20 durchnehmen
Nach Rücksprache mit dem Arzt möglich – Grundsätzlich sieht der Hersteller von Evaluna® 20 zwischen 2 Blistern eine Pause von 7 Tagen vor. Wenn Sie Ihre Periode verschieben möchten, können Sie diese Pause 1-malig auslassen: Sie beginnen nach einem Blister direkt mit dem nächsten – und verschieben die Einnahmepause entweder um so viele Tage wie gewünscht oder bis der 2. Blister aufgebraucht ist. In dieser Zeit kann es häufiger zu Durchbruch-oder Schmierblutungen kommen.
Doppelte Einnahme
Kein großes Risiko – Laut Hersteller gibt es keine bekannten schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden bei einer mehrfachen Einnahme von Evaluna® 20 am selben Tag. Es kann jedoch unter anderem zu Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Brustspannen oder Bauchschmerzen kommen. Suchen Sie am besten einen Arzt auf, wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben.
Einnahme von Evaluna® 20 beenden
Jederzeit möglich – Sie können zu jedem Zeitpunkt die Einnahme von Evaluna® 20 abbrechen. Wenn Sie nicht schwanger werden möchten, ist die Anwendung einer anderen Verhütungsmethode notwendig. Bei einer geplanten Schwangerschaft empfiehlt es sich, nach dem Absetzen eine Monatsblutung abzuwarten. So lässt sich der Geburtstermin später leichter berechnen. Ziehen Sie am besten vor dem Absetzen Ihren Arzt hinzu, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Gut zu wissen: Wenn Sie Evaluna® 20 absetzen, kann die Monatsblutung zunächst unregelmäßig auftreten. Das ist insbesondere dann wahrscheinlich, wenn der Zyklus schon vor der Einnahme von Evaluna® 20 unregelmäßig war.
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Nicht geeignet – Besteht eine Schwangerschaft, dürfen Sie Evaluna® 20 nicht einnehmen. Wenn Sie während der Einnahme schwanger werden, nehmen Sie keine weitere Tablette ein und suchen einen Arzt auf. Auch während der Stillzeit sollte Evaluna® 20 nicht angewendet werden.
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Evaluna® 20 darf nicht eingenommen werden, wenn…
- der Verdacht oder die Gewissheit besteht, dass Sie schwanger sind
- Sie ein Blutgerinnsel in den Beinen (tiefe Beinvenenthrombose), in der Lunge (Lungenembolie) oder in einem anderen Organ haben oder in der Vergangenheit hatten
- bei Ihnen eine Störung der Blutgerinnung bekannt ist (zum Beispiel Protein-C-Mangel)
- bei Ihnen eine Operation ansteht oder Sie längere Zeit bettlägerig sind
- Sie in der Vergangenheit einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hatten
- Sie Angina pectoris haben oder hatten (starke Brustschmerzen, die Vorbote eines Herzinfarkts sein können)
- Sie eine transitorische ischämische Attacke haben oder hatten (TIA; Symptome eines Schlaganfalls, die vorübergehen)
- eine Vorerkrankung besteht, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in den Arterien erhöht (z.B. schwerer Diabetes, Bluthochdruck mit Werten ständig über 140/90 mmHg, sehr hoher Blutfettspiegel, Hyperhomocysteinämie)
- Sie rauchen
- eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse mit einer schweren Fettstoffwechselstörung besteht oder in der Vergangenheit bestand
- Sie an Migräne mit Aura leiden bzw. diese Erkrankung bei Ihnen bereits aufgetreten ist
- sich erste mögliche Anzeichen eines Schlaganfalls zeigen, dazu gehören: ungewohnt häufige oder starke Kopfschmerzen, Seh-, Hör- und Bewegungsstörungen, Lähmungen
- Sie eine Leberkrankheit haben oder hatten (nur, solange sich die Leberwerte nicht wieder normalisiert haben)
- Sie an Gelbsucht leiden (Haut und Augenweiß verfärben sich gelb, Urin braun und Stuhlgang sehr hell)
- in der Vergangenheit bei Ihnen ein Lebertumor diagnostiziert wurde
- eine Brustkrebs-Diagnose oder Krebs anderer Genitalorgane besteht (auch bei Verdacht soll Evaluna® 20 nicht eingenommen werden)
- ungeklärte Blutungen aus der Scheide auftreten
- die Monatsblutung ausbleibt
- Sie allergisch gegen einen oder mehrere Bestandteile des Medikaments sind
- Sie Hepatitis C haben und bestimmte Arzneimittel einnehmen (beispielsweise Ombitasvir und Sofosbuvir)
Es gibt noch weitere Erkrankungen und Medikamente, die vor der Einnahme von Evaluna® 20 zu berücksichtigen sind. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder Sie fragen Ihren Arzt oder Apotheker.
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Thromboserisiko geringer als bei anderen Pillen – Während der Einnahme von Evaluna® 20 erleiden ungefähr 6 von 10.000 Frauen pro Jahr eine Thrombose. Zum Vergleich: Bei Frauen, die nicht hormonell verhüten, sind es 2 von 10.000. Evaluna® 20 erhöht das Thromboserisiko also ungefähr um das 3-Fache.
Insgesamt ist bei dieser Wirkstoffkombination und Dosierung das Risiko für eine Thrombose gering. Dazu kommt: Es wird von diversen anderen Faktoren wie Übergewicht, Rauchen und Alter stark beeinflusst. Das Thromboserisiko hängt bei Pillen mit weniger als 50 µg Ethinylestradiol hauptsächlich vom enthaltenen Gestagen ab. Das Gestagen Levonorgestrel in Evaluna® 20 zählt zu den Gestagenen mit der geringsten Thrombosegefahr.
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Evaluna® 20 kann, wie alle Arzneimittel, Nebenwirkungen hervorrufen.
Sehr häufig treten Kopfschmerzen als Nebenwirkung auf. Mehr als 1 von 10 Anwenderinnen kann davon betroffen sein.
Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Anwenderinnen betreffen):
- Stimmungsschwankungen (einschließlich Depression)
- veränderte Lust auf Sex (Libido)
- Nervosität, Schwindel, Benommenheit
- Verdauungsprobleme: Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen
- Ödeme (Wassereinlagerung im Gewebe)
- Akne
- Veränderungen im Brustbereich: erhöhte Empfindlichkeit, Schmerzen, Austreten von Flüssigkeit aus den Brustwarzen
- veränderter Ausfluss
- schmerzhafte oder unregelmäßige Monatsblutungen (oder Ausbleiben der Monatsblutung)
- Gewichtszunahme oder -abnahme
- Entzündungen der Scheide oder Pilzbefall
Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Anwenderinnen betreffen):
- Zunahme oder Abnahme des Appetits
- Blähungen, Krämpfe im Bauch, Durchfall
- Hautveränderungen (z.B. Ausschlag, Nesselsucht, Haarausfall oder vermehrte Körper- und Gesichtsbehaarung)
- Vergrößerung der Brust
- erhöhter Blutdruck
- Erhöhung des Blutfettspiegels (auch Hypertriglyceridämie)
- Laktoseintoleranz
Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Anwenderinnen betreffen):
- allergische Reaktionen (bis hin zu Atemnot und Kreislauf-Symptomen)
- Kontaktlinsenunverträglichkeit
- Blutgerinnsel in Venen oder Arterien, z.B. im Bein/Fuß, in der Lunge oder in anderen Organen
- Blutgerinnsel in Herz oder Gehirn, die zu einem Herzinfarkt bzw. Schlaganfall führen können
- cholestatische Gelbsucht (durch einen Gallestau färben sich Haut und Augenweiß gelb)
- Hautveränderungen, beispielsweise Erythema nodosum (rötliche Hautknötchen)
- niedriger Folsäurespiegel
Sehr selten tritt Leberzellkrebs als Nebenwirkung auf. Das kann bis zu 1 von 10.000 Anwenderinnen betreffen. Leberzellkrebs ruft unter Umständen Oberbauchbeschwerden, Gewichtsverlust und Gelbsucht hervor.
Bitte beachten Sie: Das Risiko für Blutgerinnsel kann erhöht sein, wenn Sie unter bestimmten Vorerkrankungen leiden oder Risikofaktoren dafür mitbringen.
Treten bei Ihnen Nebenwirkungen auf, die Sie auf die Einnahme von Evaluna® 20 zurückführen, halten Sie Rücksprache mit einem Arzt. Das gilt insbesondere, wenn sich Ihr Gesundheitszustand verändert oder wenn Symptome anhalten.
Gut zu wissen: Es ist möglich, Nebenwirkungen direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu melden. Dort werden Risiken im Zusammenhang mit Arzneimitteln erfasst, um Patienten besser zu schützen.
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Möglich – Zwischen Evaluna® 20 und anderen (auch pflanzlichen) Arzneimitteln können Wechselwirkungen entstehen. Das bedeutet, dass sich die Medikamente gegenseitig beeinflussen. Es ist dementsprechend möglich, dass Wirkungen und Nebenwirkungen stärker oder schwächer werden.
Deshalb ist es wichtig, dass Sie Ihren Arzt vor der Einnahme von Evaluna® 20 über alle anderen Medikamente informieren, die Sie einnehmen oder anwenden.
Sie dürfen Evaluna® 20 nicht einnehmen, wenn Sie an Hepatitis C leiden und eines der folgenden Medikamente einnehmen:
- Ombitasvir
- Paritaprevir
- Ritonavir
- Dasabuvir
- Glecaprevir
- Pibrentasvir
- Sofosbuvir
- Velpatasvir
- Voxilaprevir
Andere Medikamente können die empfängnisverhütende Wirkung von Evaluna® 20 verringern. Außerdem kann es bei der Einnahme zu unerwarteten Blutungen kommen.
Dazu gehören Arzneimittel zur Behandlung von:
- Bewegungsstörungen des Magen-Darm-Trakts (z.B. Metoclopramid)
- Epilepsie (etwa Primidon und Phenytoin)
- Tuberkulose (z.B. Rifampicin)
- HIV-Infektionen
- Pilzinfektionen (z.B. Itraconazol)
- bakteriellen Infektionen (Makrolidantibiotika)
- bestimmten Herzerkrankungen und hohem Blutdruck (etwa Atorvastatin und Kalziumkanalblocker)
- Arthritis oder Arthrose (Gelenkerkrankungen), Etoricoxib
- Narkolepsie, einer Schlafstörung mit neurologischen Ursachen (Modafinil)
- Schmerzen und Fieber (Paracetamol)
- hohem Lungen-Blutdruck (Bosentan)
Außerdem können Ascorbinsäure (Vitamin C) und das pflanzliche Mittel Johanniskraut Wechselwirkungen mit Evaluna® 20 hervorrufen.
Auch umgekehrt kann Evaluna® 20 die Wirksamkeit von anderen Arzneimitteln beeinflussen. Dazu zählen:
- Medikamente, die Ciclosporin enthalten
- Lamotrigin (ein Antiepileptikum)
- Melatonin
- Tizanidin (zur Entspannung der Muskulatur)
- manche Benzodiazepine (z.B. Lorazepam und Diazepam)
- Theophyllin (bei Atemwegserkrankungen)
- Glukokortikoide (z.B. Cortison)
- Clofibrat (Mittel zur Senkung der Blutfette, in Deutschland nicht mehr auf dem Markt)
- Paracetamol (bei Schmerzen und Fieber)
- Morphin (bei sehr starken Schmerzen)
Wichtig: Sind Frauen an Diabetes erkrankt und nehmen sie Evaluna® 20 ein, kann sich die benötigte Insulinmenge ändern.
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Grapefruitsaft – Evaluna® 20 sollte nicht zusammen mit Grapefruitsaft eingenommen werden. Das ist ein gut bekanntes Phänomen: Inhaltsstoffe der Grapefruit hemmen eine bestimmte Enzymgruppe, die auch für den Abbau von vielen Arzneimitteln im Körper zuständig ist. So kann die Konzentration der Wirkstoffe im Blut höher sein als beabsichtigt. Das hat unter Umständen zur Folge, dass Neben- oder Wechselwirkungen stärker ausfallen.
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Ethinylestradiol und Levonorgestrel – Evaluna® 20 enthält pro Tablette 0,02 mg Ethinylestradiol und 0,10 mg Levonorgestrel.
Der Tablettenkern hat folgende Bestandteile:
- Lactose-Monohydrat
- Maisstärke
- Povidon K30
- Talkum
- Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]
Inhaltsstoffe des Tablettenüberzugs:
- Sucrose
- Povidon K90
- Macrogol 6000
- Calciumcarbonat
- Talkum
- Montanglycolwachs
Evaluna® 20 enthält 36,56 mg Laktose pro Filmtablette und kann somit für Frauen mit starker Laktoseintoleranz und für Frauen, die sich vegan ernähren, ungeeignet sein. Außerdem enthält Evaluna® 20 Gelatine und ist deshalb nicht für Vegetarierinnen und muslimische Frauen geeignet.
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Aufbewahrung
Bewahren Sie Evaluna® 20 für Kinder unzugänglich bei einer Raumtemperatur unter 25 °C auf. Verwenden Sie das Arzneimittel nur bis zum angegebenen Verfallsdatum (auf dem Umkarton sowie auf der Blisterpackung zu finden).
Entsorgung
Fragen Sie am besten Ihren Apotheker, wie Sie übrige Tabletten in Ihrer Region richtig entsorgen. Manchmal ist die Entsorgung im Restmüll vorgesehen oder Sie können das Präparat wieder in der Apotheke abgeben. Auf keinen Fall sollten die Tabletten über die Toilette oder das Waschbecken im Abwasser landen. Das dient dem Schutz der Gewässer und des Trinkwassers.
Leere Blister und die Umverpackung können Sie ganz einfach über den Hausmüll entsorgen.
Aussehen
Bei Evaluna® 20 handelt es sich um runde, weiße, glänzende Tabletten, die nach außen gewölbt und überzogen sind.
Packungsgrößen
Evaluna® 20 gibt es in unterschiedlichen Packungsgrößen mit 1, 3, 6, 13 oder 100 Blistern (pro Blister 21 Filmtabletten). Möglicherweise sind nicht alle Packungsgrößen im Verkauf bzw. bei ZAVA erhältlich.
Angaben zum Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Exeltis Germany GmbH
Adalperostraße 84
85737 Ismaning
Hersteller
PHARBIL Waltrop GmbH
Im Wirrigen 25
45731 Waltrop
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Häufig gestellte Fragen
Ist Evaluna® 20 eine Minipille oder Mikropille?
Bei Evaluna® 20 handelt es sich um eine Mikropille. Bei Mikropillen werden ein Gestagen und ein Östrogen kombiniert – der Östrogenanteil liegt dabei unter 50 µg pro Tablette. Minipillen setzen dagegen ausschließlich auf ein Gestagen als Wirkstoff.
Kann es mit Evaluna® 20 zu einer Gewichtsabnahme kommen?
Ja. Eine häufige Nebenwirkung (bis zu 1 von 10 Frauen ist betroffen) ist die Veränderung des Körpergewichts. Es kann sowohl zu einer Gewichtsabnahme als auch zu einer -zunahme kommen.
Was ist der Unterschied zwischen Evaluna® 20 Dragees und Filmtabletten?
Evaluna® 20 Dragees haben einen dickeren, glatten Überzug und sind damit leichter zu schlucken. Die Wirkstoffzusammensetzung ist bei beiden Präparaten gleich. Ob für Sie Filmtabletten oder Dragees infrage kommen, entscheiden Sie gemeinsam mit dem Arzt.
Evaluna® 30 oder 20?
Evaluna® 20 und Evaluna® 30 sind sich sehr ähnlich, beide setzen auf die gleiche Wirkstoffkombination. Evaluna® 30 ist etwas höher dosiert. Bei Evaluna® 20 kann es aufgrund der niedrigeren Dosierung zu Zwischenblutungen kommen. Ein Arzt wählt das geeignete Präparat gemeinsam mit Ihnen aus.
Welche Alternativen gibt es zu Evaluna® 20?
Es gibt zahlreiche Präparate, die zur hormonellen Verhütung geeignet sind. Welches für Sie infrage kommt, kann ein Arzt am besten beurteilen. Neben der Pille ist etwa auch die Spirale eine sichere und häufig angewendete Verhütungsmethode.
Natalia Olaizola-Heil erhielt nach dem Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin 1997 ihre Approbation als Apothekerin. Sie arbeitete sowohl in Krankenhausapotheken als auch in öffentlichen Apotheken und absolvierte Weiterbildungen im Bereich Ernährungsberatung und Palliativmedizin. Natalia Olaizola-Heil unterstützt ZAVA bei der medizinischen Texterstellung und -prüfung.
Lernen Sie unsere Ärzte kennenLetzte Änderung: 12 Nov. 2025
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Evaluna 20® Gebrauchsinformation, Exeltis Germany GmbH, Stand Januar 2025
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Evaluna 20® Fachinformation, Exeltis Germany GmbH, Stand März 2025
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Ethinylestradiol, Gelbe Liste, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ethinylestradiol_2846, abgerufen 08.10.25
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Lenovorgestrel, Gelbe Liste, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Levonorgestrel_2834, abgerufen 08.10.2025
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Venöse Thromboembolien und kombinierte hormonale Kontrazeptiva, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, online: https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Pharmakovigilanz/Themendossiers/Kombinierte-hormonale-Kontrazeptiva/KOK.html, abgerufen 08.10.25
Antibabypille, Vaginalring und das Hormonpflaster gehören zu den sichersten Verhütungsmitteln, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.
ZAVA bietet Ihnen eine breite Auswahl an Kombinationspräparaten und Minipillen. Bestellen Sie Ihr hormonelles Verhütungsmittel einfach und bequem online.
Verfügbar. Preis ab 25.79 € + Behandlungsgebühr 12.90 €