NuvaRing® Verhütungsring (0,120 mg / 0,015 mg pro Tag)
Verhütungsring mit Etonogestrel und Ethinylestradiol
Preis ab 48.59 € + Behandlungsgebühr 12.90 €
Verfügbar. Einer unserer Ärzte wird Ihre Anfrage auswerten und falls angemessen ein Rezept ausstellen. Wie funktioniert ZAVA?
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Der NuvaRing® ist ein flexibler Ring aus Kunststoff, den Frauen selbstständig in die Scheide (Vagina) einführen. Innerhalb von 3 Wochen gibt er die Hormone Etonogestrel und Ethinylestradiol ab, die eine Schwangerschaft verhindern. Nach einer 1-wöchigen Pause wird anschließend der nächste Ring eingesetzt. Den NuvaRing® gibt es nicht rezeptfrei zu kaufen, er muss also von einem Arzt verordnet werden. Hersteller ist das Pharmaunternehmen Organon.
Preise
3 x 1 Packung(en) - 48.59 €
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+ Behandlungsgebühr 12.90 €
Über den NuvaRing®
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Verhütungsring, der den Eisprung unterdrückt – Der NuvaRing® ist ein hormonelles Verhütungsmittel in Form eines weichen, flexiblen Kunststoffrings. Die Anwenderin führt ihn 1-mal pro Monat in die Scheide ein und belässt ihn dort für 3 Wochen. Anschließend wird der Ring entfernt: Es folgt eine 1-wöchige Pause, in der meist eine Abbruchblutung eintritt – ähnlich wie bei der Mikropille.
Das Präparat zählt zu den kombinierten hormonellen Verhütungsmitteln. Ein Ring gibt täglich 2 niedrigdosierte weibliche Geschlechtshormone ab: 0,12 mg Etonogestrel (ein Gestagen) und 0,015 mg Ethinylestradiol (ein Östrogen). Diese Botenstoffe werden über die Vaginalschleimhaut direkt in den Blutkreislauf aufgenommen. Da sie den Magen-Darm-Trakt umgehen, bleibt der Hormonspiegel im Körper gleichmäßig.
So trägt der NuvaRing® dazu bei, eine Schwangerschaft zu verhindern:
- Blockiert den Eisprung: Die Hormone unterdrücken die Freisetzung einer Eizelle aus dem Eierstock.
- Verdickt den Schleim im Gebärmutterhals: Dadurch wird es den Spermien erschwert, die Gebärmutter zu erreichen.
- Hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut: Sollte doch eine Eizelle befruchtet werden, kann sie sich nicht in der Gebärmutter einnisten.
Durch diese Wirkweisen bietet der NuvaRing® eine sehr zuverlässige Verhütung mit einem Pearl-Index von etwa 0,4-0,65. Das bedeutet: Bei korrekter Anwendung wird pro Jahr weniger als 1 von 100 Frauen schwanger (genau: 0,4-0,65). Hochgerechnet auf 1.000 Frauen tritt bei 4-7 eine ungewollte Schwangerschaft ein.
Wichtig: Der NuvaRing® schützt nicht vor sexuell übertragbaren Infektionen wie HIV, Chlamydien oder Gonorrhoe. Benutzen Sie eine Barrieremethode (z.B. Kondome), um sich davor abzusichern.
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Frauen, die nach einer Alternative zur Pille suchen – Der NuvaRing® kann eine Option für Frauen sein, die zuverlässig hormonell verhüten möchten, aber keine tägliche Pille einnehmen wollen oder können. Die Verträglichkeit und Wirksamkeit wurde bei Frauen im Alter zwischen 18 und 40 Jahren nachgewiesen.
Besonders vorteilhaft ist der Verhütungsring für Frauen, die oft unter Durchfall oder Erbrechen leiden. Im Gegensatz zur Pille beeinflussen diese Beschwerden den NuvaRing® nicht, da die Hormone direkt über die Schleimhaut der Scheide aufgenommen werden.
Wichtig: Manche Faktoren sprechen gegen eine Verhütung mit dem NuvaRing®, da sie das Thromboserisiko erhöhen können. Dazu gehören regelmäßiges Rauchen, starkes Übergewicht oder bestimmte Grunderkrankungen. Lassen Sie sich vor der Anwendung ausführlich von Ihrem Arzt beraten, ob der NuvaRing® für Sie geeignet ist.
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1-mal pro Monat 1 neuen Ring einlegen, nach 3 Wochen entfernen – Setzen Sie den NuvaRing® selbst in die Scheide ein und nehmen Sie ihn nach 3 Wochen wieder heraus.
So wenden Sie den NuvaRing® richtig an:
- Waschen Sie sich gründlich die Hände.
- Halten Sie den Ring mit Daumen und Zeigefinger und drücken Sie die gegenüberliegenden Seiten zusammen. Dann führen Sie den Ring vorsichtig in die Scheide ein. Er sollte angenehm sitzen und nicht stören.
- Nach 3 Wochen nehmen Sie den NuvaRing® wieder heraus, indem Sie einen Finger einhaken und vorsichtig daran ziehen. Anschließend können Sie den Ring über den Hausmüll entsorgen.
- Nachdem Sie den Ring entfernt haben, tritt normalerweise die Monatsblutung ein. Nach genau 1 Woche legen Sie den nächsten NuvaRing® ein – auch wenn die Blutung noch anhält. Während der ringfreien Zeit ist weiterhin die Verwendung von Barrieremethoden wie Kondomen möglich.
Überprüfen Sie regelmäßig, ob sich der Ring korrekt in Ihrer Scheide befindet, zum Beispiel vor und nach dem Sex. So stellen Sie sicher, dass der Verhütungsschutz gewährleistet ist.
Wichtig: Verwenden Sie keine Diaphragmen oder Zervixkappen zusammen mit dem NuvaRing®, da sie den Sitz des Rings stören können. Greifen Sie stattdessen bei Bedarf lieber zu Kondomen – sie beeinträchtigen die Wirkung des Rings nicht und bieten zusätzlichen Schutz, auch vor Geschlechtskrankheiten.
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Sofortiger Schutz bei Start am 1. Zyklustag – Wann Sie mit dem NuvaRing® anfangen können, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Der Empfängnisschutz setzt je nach Startzeitpunkt und vorherigem Verhütungsmittel unterschiedlich schnell ein:
- Wenn Sie zuvor keine hormonellen Verhütungsmittel verwendet haben: Beginnen Sie mit dem NuvaRing® am 1. Tag Ihrer Monatsblutung. So schützt der Ring sofort vor einer Schwangerschaft und Sie müssen keine zusätzliche Verhütungsmethode anwenden.
- Wenn Sie den Ring zwischen Tag 2 und 5 Ihres Zyklus einsetzen: Der Empfängnisschutz beginnt erst nach 7 Tagen. Verwenden Sie während dieser Zeit zusätzlich Kondome.
- Wenn Sie zuvor eine kombinierte Pille genommen haben: Setzen Sie den NuvaRing® spätestens am 1. Tag nach der pillenfreien Pause ein. Haben Sie die Pille vorher regelmäßig und korrekt eingenommen, beginnt der Schutz sofort.
- Wenn Sie ein Verhütungspflaster oder eine andere hormonelle Methode benutzt haben: Setzen Sie den NuvaRing® spätestens am 1. Tag nach der pflasterfreien Zeit oder nach dem Entfernen von Implantat oder Hormonspirale ein. Verwenden Sie an den folgenden 7 Tagen zusätzlich Kondome.
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Schnellstmöglich neuen Verhütungsring einsetzen – Hat die ringfreie Zeit länger als 7 Tage gedauert, folgen Sie diesen Anweisungen:
- Setzen Sie so schnell wie möglich einen neuen NuvaRing® in die Scheide ein.
- Verwenden Sie an den nächsten 7 Tagen zusätzlich eine Barrieremethode (z.B. Kondome), wenn Sie Sex haben.
- Falls Sie während der ringfreien Zeit ungeschützten Sex hatten, besteht die Möglichkeit, dass Sie schwanger geworden sind. In diesem Fall sollten Sie umgehend Ihren Arzt kontaktieren.
Bitte beachten Sie: Je länger die Ringpause über 7 Tage hinausgeht, desto höher ist das Risiko einer Schwangerschaft.
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Ja – Es ist möglich, mit dem NuvaRing® die Monatsblutung zu verschieben. Lassen Sie dafür die ringfreie Woche aus und setzen Sie sofort nach dem Entfernen des alten Rings einen neuen ein. So kann der 2. Ring bis zu 3 Wochen in der Scheide verbleiben.
Möchten Sie, dass Ihre Monatsblutung beginnt, nehmen Sie den Ring heraus und halten anschließend wieder eine normale Pause von 7 Tagen ein.
Wichtig zu wissen: Während der verlängerten Tragezeit können Schmier- oder Durchbruchblutungen auftreten. Sprechen Sie vorab mit Ihrem Arzt, um sicherzugehen, ob dieses Vorgehen für Sie geeignet ist.
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Entfernen, da leichte Nebenwirkungen möglich sind – Falls Sie versehentlich mehr als 1 Ring eingelegt haben, sind schwerwiegende Auswirkungen einer Überdosierung unwahrscheinlich. Mögliche Nebenwirkungen können sein:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Zwischenblutungen
Entfernen Sie den/die überschüssigen Ringe und kontaktieren Sie Ihren Arzt, falls die Beschwerden anhalten.
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Neuen Ring einsetzen und 7 Tage zusätzlich verhüten – Obwohl es sehr selten vorkommt, kann ein NuvaRing® in der Scheide zerbrechen.
In diesem Fall sollten Sie:
- den Ring nicht weiterverwenden: Entfernen Sie den gebrochenen NuvaRing® und werfen Sie ihn mit dem Hausmüll weg.
- sofort einen neuen Ring einsetzen: Setzen Sie so bald wie möglich einen frischen NuvaRing® in die Scheide ein.
- 7 Tage zusätzlich verhüten: Benutzen Sie an den folgenden 7 Tagen eine Barrieremethode wie Kondome.
- Hatten Sie Sex vor dem Bruch des Rings, besteht ein Risiko für eine Schwangerschaft – kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Wichtig: Im Zusammenhang mit Ringbrüchen kann es in seltenen Fällen zu Verletzungen in der Scheide kommen. Achten Sie daher nach einem Bruch auf mögliche Beschwerden. Suchen Sie bei Schmerzen oder Blutungen medizinischen Rat.
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Ring wieder einsetzen, ggf. zusätzliches Verhütungsmittel nutzen – Der NuvaRing® kann Sie noch vor einer Schwangerschaft schützen, wenn er weniger als 3 Stunden außerhalb der Scheide war. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn Sie ihn beim Sex herausgenommen haben oder wenn der Stuhlgang mit stärkerem Druck erfolgte (Verstopfung).
Die Dauer des Verhütungsschutzes hängt jedoch davon ab, wie lange der Ring außerhalb Ihrer Scheide war:
- Weniger als 3 Stunden ohne Ring: Der Verhütungsschutz bleibt in der Regel bestehen. Sie können den Ring einfach wieder einsetzen.
- Mehr als 3 Stunden ohne Ring: Setzen Sie einen neuen NuvaRing® ein und verwenden Sie für die nächsten 7 Tage zusätzlich Kondome. Hatten Sie während der Zeit ohne Ring ungeschützten Sex oder ist der alte Ring beschädigt, besteht ein Schwangerschaftsrisiko. Sprechen Sie in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
Wichtig: Kontrollieren Sie regelmäßig, ob sich der NuvaRing® noch korrekt in der Scheide befindet oder versehentlich verrutscht ist oder ausgestoßen wurde.
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Absetzen des NuvaRings® immer möglich – Sie können die Verhütung mit dem NuvaRing® jederzeit beenden, indem Sie den Ring einfach herausnehmen. Nach Entfernen des Rings können nach 2-4 Tagen Abbruchblutungen auftreten. Wenn Sie weiterhin verhüten möchten, besprechen Sie am besten rechtzeitig mit Ihrem Arzt eine andere Methode.
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Nein – Wenden Sie den NuvaRing® nicht an, wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein. Falls Sie während der Anwendung des NuvaRings® feststellen, dass Sie schwanger geworden sind, entfernen Sie den Ring und suchen Sie einen Arzt auf.
Während der Stillzeit ist es ebenfalls nicht empfohlen, den NuvaRing® anzuwenden. Lassen Sie sich zu Verhütungsmethoden in der Stillzeit von Ihrem Arzt beraten.
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Trifft einer oder mehrere der folgenden Punkte auf Sie zu, besprechen Sie sich mit Ihrem Arzt und wenden Sie den NuvaRing® nicht an:
- Blutgerinnsel, beispielsweise in den Beinen (Thrombose), in der Lunge (Lungenembolie) oder in anderen Organen
- Blutgerinnungsstörung (z.B. Protein-C-Mangel, Faktor-V-Leiden)
- anstehende Operationen, bei denen Sie länger im Bett liegen müssen
- bereits erlittener Herzinfarkt oder Schlaganfall
- spezielle Form von Migräne, die sogenannte Migräne mit Aura
- schwere Gefäßrisiken (z.B. stark erhöhter Blutdruck oder hohe Cholesterinwerte)
- schwere Lebererkrankung, Bauchspeicheldrüsenentzündung in Verbindung mit einer Fettstoffwechselstörung oder einem Lebertumor (aktuell oder in der Vergangenheit)
- aktueller oder vorangegangener Brustkrebs oder Krebs der Geschlechtsorgane
- ungeklärte Blutungen aus der Scheide
- bekannte Allergie auf einen oder mehrere Inhaltsstoffe
- Einnahme von bestimmten Medikamenten gegen Hepatitis C (z.B. Ombitasvir, Paritaprevir)
Besondere Vorsicht ist bei der Anwendung des NuvaRings® geboten, wenn:
- jemand in Ihrer Familie an Brustkrebs erkrankt ist
- Sie an Epilepsie, chronischen Darmerkrankungen (z.B. Morbus Crohn), einer Autoimmunerkrankung wie Lupus oder an einer Leber- oder Gallenblasenerkrankung leiden
- Sie oder Ihre Familie erhöhte Blutfettwerte haben
- Sie kürzlich entbunden haben
- Sie an Krampfadern, häufigem Harndrang mit Schmerzen oder Verstopfung leiden
- es zu Schmerzen beim Sex kommt
- Sie eine Neigung zu Pigmentflecken (Chloasma) haben – in dem Fall meiden Sie bitte direkte Sonneneinstrahlung
Sollte während der Anwendung des NuvaRings® eine der genannten Erkrankungen neu auftreten oder sich verschlechtern, nehmen Sie den Vaginalring heraus und wenden Sie sich an Ihren Arzt. Verwenden Sie bis zur Abklärung eine andere Verhütungsmethode (z.B. Kondome).
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Ja, leicht erhöhtes Risiko – Durch die Anwendung des NuvaRings® ist das Risiko für eine Thrombose leicht erhöht – vor allem im 1. Jahr des Gebrauchs oder nach einer längeren Pause.
Blutgerinnsel können in Venen (z.B. in den Beinen oder der Lunge) oder in Arterien (z.B. im Herz oder Gehirn) auftreten. Das geschieht während der Anwendung des NuvaRings® selten (ungefähr 6-12 von 10.000 Frauen), ist aber eine ernste Nebenwirkung.
Das Risiko steigt, wenn zusätzlich bestimmte Faktoren vorliegen, zum Beispiel:
- starkes Übergewicht (BMI über 30)
- Rauchen – besonders ab 35 Jahren
- Thrombosen, Schlaganfälle oder Herzinfarkte in der Vergangenheit oder Familiengeschichte
- Bluthochdruck
- Migräne mit Aura
- Diabetes
- eingeschränkte Beweglichkeit oder Bettlägerigkeit (z.B. nach einer Operation oder mit Gips)
Achten Sie auf mögliche Warnzeichen:
- einseitige Beinschmerzen, Schwellung, Rötung oder Erwärmung
- plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, Husten (möglicherweise mit Blut)
- starke Kopfschmerzen
- Sprach- oder Sehstörungen
- Lähmungserscheinungen
Wenn Sie solche Symptome bemerken, suchen Sie sofort ärztliche Hilfe auf.
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Wie bei allen Arzneimitteln können auch beim NuvaRing® unerwünschte Begleiterscheinungen auftreten.
Bei ernsthaften Nebenwirkungen holen Sie so schnell wie möglich ärztliche Hilfe:
- Anzeichen eines Blutgerinnsels (z.B. starke Schmerzen oder Schwellung im Bein, Atemnot, Brustschmerzen, plötzliche Seh- oder Sprachstörungen)
- allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht, Atemnot, Hautausschlag oder Juckreiz
- Ring lässt sich nicht entfernen oder verursacht Schmerzen in der Scheide
Häufige Nebenwirkungen (1-10 von 100 Frauen):
- Kopfschmerzen, Migräne
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Ausfluss, Juckreiz oder Reizungen in der Scheide
- depressive Verstimmung
- weniger Lust auf Sex
- Akne
- Brustspannen
- schmerzhafte Regelblutung
- Gewichtszunahme
- der Ring wird unbemerkt ausgestoßen
Gelegentliche Nebenwirkungen (1-10 von 1.000 Frauen):
- Schwindel
- Sehstörungen
- aufgeblähter Bauch
- Durchfall oder Verstopfung
- Erbrechen
- Müdigkeit, Unwohlsein oder Reizbarkeit
- Stimmungsschwankungen und -änderungen
- Ödeme, also Flüssigkeitsansammlungen im Körper
- Entzündung der Harnwege oder Blasenentzündung
- Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Wasserlassen, verstärktes Harndranggefühl oder vermehrtes Wasserlassen
- Schmerzen und Blutungen beim Sex
- der Sexualpartner spürt den Ring
- Blutdruckerhöhung
- Appetitzunahme
- Muskelkrämpfe, Rückenschmerzen oder Schmerzen in den Beinen oder Armen
- herabgesetzte Empfindung der Haut
- Vergrößerung der Brüste oder Brustbeschwerden
- Zysten in den Brüsten, die anschwellen oder schmerzhaft werden können, sogenannte fibrozystische Mastopathie
- Entzündung des Gebärmutterhalses, Bildung von Geschwülsten im Gebärmutterhals oder Ausstülpung des Gebärmutterhalses (Ektropion)
- veränderte Periode (lange, stark oder komplett ausbleibende Blutungen)
- Beschwerden im Beckenbereich
- PMS (prämenstruelles Syndrom)
- Gebärmutterkrampf
- Scheidenentzündung (verursacht durch Bakterien oder Pilze)
- Geruch, Brennen, Schmerzen, Beschwerden oder Trockenheit in der Scheide oder an den äußeren Geschlechtsteilen
- Haarausfall, Ekzeme, Juckreiz, Hautausschlag oder Hitzewallungen
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken – egal ob sie in der Packungsbeilage genannt sind oder nicht – sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
Hinweis: Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage stehen, können Sie direkt an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) melden.
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Wechselwirkungen möglich – Zu den Arzneimitteln, die die Wirkung des NuvaRing® einschränken können, gehören Mittel zur Behandlung von:
- Tuberkulose (z.B. Rifampicin)
- Epilepsie (z.B. Topiramat, Carbamazepin, Phenytoin)
- HIV oder Hepatitis C (z.B. Nevirapin, Ritonavir, Glecaprevir/Pibrentasvir)
- Depressionen (z.B. Johanniskraut)
- Pilzinfektionen (z.B. Griseofulvin)
- Bluthochdruck in der Lunge (z.B. Bosentan)
Diese Arzneimittel können den Effekt von NuvaRing® abschwächen. Dadurch verringert sich möglicherweise die schwangerschaftsverhütende Wirkung oder es kann zu unerwarteten Blutungen kommen. In solchen Fällen ist zusätzlich die Verwendung einer Barrieremethode notwendig (z.B. von Kondomen), um eine Schwangerschaft zu verhindern. Das gilt für bis zu 28 Tage, nachdem Sie das andere Arzneimittel abgesetzt haben.
Wichtig: Informieren Sie Ihren Arzt immer, wenn Sie andere Medikamente einnehmen – auch, wenn es sich dabei um rezeptfreie oder pflanzliche Mittel handelt. Nur so lassen sich Wechselwirkungen ausschließen und Sie stellen sicher, dass NuvaRing® den vollen Verhütungsschutz bietet.
Der NuvaRing® kann umgekehrt auch die Wirkung anderer Medikamente verändern – zum Beispiel von Ciclosporin (ein Medikament, das das Immunsystem unterdrückt) oder Lamotrigin (bei Epilepsie). Wenden Sie den NuvaRing® nicht an, wenn Sie bestimmte Hepatitis-C-Medikamente einnehmen (z.B. die Wirkstoff-Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir). Hier kann es zu einer Leberwert-Erhöhung kommen. Ihr Arzt empfiehlt Ihnen in diesem Fall eine andere Verhütungsmethode.
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Keine Wechselwirkungen bekannt – Da der NuvaRing® kein Medikament zum Einnehmen ist, sind keine Wechselwirkungen mit Lebens- oder Genussmitteln bekannt.
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Auf Rezept in Apotheken erhältlich – Der NuvaRing® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament. Es gibt ihn daher nur in Apotheken zu kaufen – entweder vor Ort oder online. Zunächst benötigen Sie ein Rezept von einem Arzt.
Eine entsprechende Verordnung können Sie zum Beispiel über eine Online-Arztpraxis wie ZAVA erhalten. Füllen Sie dafür unseren kurzen medizinischen Fragebogen aus. Unsere Ärzte prüfen anschließend Ihre Angaben. Wenn die Anwendung für Sie geeignet ist, wird ein Rezept ausgestellt. Anschließend können Sie den NuvaRing® bequem geliefert bekommen oder in einer Apotheke vor Ort abholen.
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Preis je nach Packungsgröße – Die Kosten für eine einzelne Packung mit einem NuvaRing® betragen etwa 23 €. Für eine 3-Monats-Packung liegen die Preise bei circa 48 €. Auf den Monat gerechnet zahlen Sie mit der 3er-Packung also rund 16 €.
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Etonogestrel und Ethinylestradiol – Der NuvaRing® enthält 2 Hormone zur Empfängnisverhütung:
- Etonogestrel (11,7 mg) – ein Gestagen
- Ethinylestradiol (2,7 mg) – ein Östrogen
Diese Wirkstoffe werden kontinuierlich über einen Zeitraum von 3 Wochen freigesetzt – täglich etwa 0,120 mg Etonogestrel und 0,015 mg Ethinylestradiol.
Sonstige Bestandteile:
- Poly(ethylen-co-vinylacetat) (28 % und 9 % Vinylacetat) – ein Kunststoff, aus dem der Ring besteht. Er wird nicht vom Körper aufgenommen und bleibt während der Anwendung stabil.
- Magnesiumstearat (Ph.Eur.) – ein Hilfsstoff, der die Herstellung des Rings unterstützt.
Hinweis für bestimmte Personengruppen:
- Für Menschen mit Laktoseintoleranz: Der NuvaRing® enthält keine Laktose.
- Für Veganer und Menschen muslimischen Glaubens: Der Ring enthält keine tierischen Bestandteile und keine Gelatine.
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Wie ist der NuvaRing® aufzubewahren?
Für Kinder unzugänglich lagern, nicht über 30 °C – Bewahren Sie den NuvaRing® außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Lagern Sie den Ring nicht über 30 °C und immer in der Originalverpackung, um ihn vor Licht und Feuchtigkeit zu schützen.
Nach dem Kauf in der Apotheke oder nach der Lieferung darf der NuvaRing® für maximal 4 Monate zu Hause aufbewahrt werden – der Apotheker bringt hierfür das Abgabedatum auf der Verpackung an.
Verwenden Sie NuvaRing® nicht mehr nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfallsdatum. Das gilt auch, wenn der Ring verfärbt oder beschädigt ist.
Wichtiger Hinweis: Wenn ein Kind mit dem Ring in Kontakt kommt, suchen Sie bitte umgehend ärztlichen Rat. Informieren Sie sich im Zweifel beim Giftnotruf über das weitere Vorgehen.
Wie muss das Produkt entsorgt werden?
Entsorgung über den Hausmüll – Entsorgen Sie den NuvaRing® nicht über die Toilette oder das Waschbecken. Werfen Sie gebrauchte oder nicht mehr benötigte Vaginalringe stattdessen im wiederverschließbaren Beutel in den Hausmüll.
Wie sieht der NuvaRing® aus?
Durchsichtiger Ring aus Kunststoff – Der NuvaRing® ist ein flexibler, durchsichtiger bis fast farbloser Kunststoffring mit einem Durchmesser von 54 mm. Jeder Ring befindet sich in einem wiederverschließbaren Folienbeutel, der zusammen mit der Packungsbeilage in einer Faltschachtel verpackt ist.
In welchen Packungsgrößen ist der NuvaRing® erhältlich?
Der NuvaRing® ist in Packungen mit 1 oder 3 Ringen erhältlich.
Es kann sein, dass nicht alle Packungsgrößen verfügbar sind.
Pharmazeutischer Unternehmer
Organon Healthcare GmbH
Pestalozzistr. 31
80469 München, Deutschland
Hersteller
N.V. Organon
Kloosterstraat 6
5349 AB Oss, Niederlande
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Häufig gestellte Fragen
Gibt es den NuvaRing® auch ohne Hormone?
Nein, der NuvaRing® enthält immer die Hormone Etonogestrel und Ethinylestradiol. Es gibt derzeit keine hormonfreien Verhütungsringe. Wenn Sie eine hormonfreie Schwangerschaftsverhütung wünschen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über andere Optionen, zum Beispiel die Kupferspirale.
Was ist der Unterschied zwischen NuvaRing® und der Pille?
Der NuvaRing® wird 1-mal pro Monat für 3 Wochen in der Scheide platziert. Die Pille wird täglich eingenommen – je nach Präparat für 21 oder 28 Tage. Als lokales Verhütungsmittel gibt der NuvaRing® seine Hormone direkt über die Scheidenwände ins Blut ab, die Pille über den Magen-Darm-Trakt. Der NuvaRing® hält durch die lokale Wirkstoffabgabe den Hormonspiegel gleichmäßig und birgt durch das 1-malige Einlegen weniger Potenzial für Anwendungsfehler.
Hilft der NuvaRing® gegen Akne?
Ja, der NuvaRing® kann helfen, Akne zu lindern. Das zeigt eine klinische Studie aus Spanien. Da der Ring 2 Hormone enthält, von denen eines als aknelindernd gilt, kann er eine positive Wirkung auf Hautunreinheiten haben. Jedoch fällt die Wirkung individuell unterschiedlich aus und kann im Einzelfall auch Akne als Nebenwirkung begünstigen.
Natalia Olaizola-Heil erhielt nach dem Studium der Pharmazie an der Freien Universität Berlin 1997 ihre Approbation als Apothekerin. Sie arbeitete sowohl in Krankenhausapotheken als auch in öffentlichen Apotheken und absolvierte Weiterbildungen im Bereich Ernährungsberatung und Palliativmedizin. Natalia Olaizola-Heil unterstützt ZAVA bei der medizinischen Texterstellung und -prüfung.
Lernen Sie unsere Ärzte kennenLetzte Änderung: 09 Juli 2025
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Abstracts of Posters. (2006). The European Journal of Contraception & Reproductive Health Care, 11(sup1), 53-193., online: https://doi.org/10.1080/13625180600715641, abgerufen 09.05.25
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Al-Haddad, S., Branham, K. K. R., & Clare, C. A. (2023). Advances in contraception: Vaginal contraceptive rings. Therapeutic Advances in Reproductive Health, 17, 1-10., online: https://doi.org/10.1177/26334941231186733, abgerufen 09.05.25
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Ethinylestradiol, Gelbe Liste, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ethinylestradiol_2846, abgerufen 09.05.25
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Etonogestrel, Gelbe Liste, online: https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Etonogestrel_41282, abgerufen 09.05.25
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Kontrazeptiva, orale, Embryotox, online: https://www.embryotox.de/arzneimittel/details/ansicht/medikament/kontrazeptiva-orale, abgerufen 12.05.25
Der Vaginalring gehört zu den sichersten Verhütungsmitteln, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.
ZAVA bietet Ihnen eine breite Auswahl. Bestellen Sie Ihren hormonellen Verhütungsring einfach und bequem online.
Verfügbar. Preis ab 48.59 € + Behandlungsgebühr 12.90 €