Movember: Was es mit dem Schnurrbart im November auf sich hat

Vorsorge ist wichtig und kann tatsächlich Leben retten. Gerade Männer sind laut Studien bekannt, Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen selten wahrzunehmen. Die Movember-Initiative will das ändern. Ihr Ziel ist es, Männer dazu zu bewegen, ihre gesundheitlichen Beschwerden nicht nur öfter, sondern auch direkt anzusprechen und sich mit Männererkrankungen auseinanderzusetzen.

Um noch mehr Männer zu erreichen, unterstützen wir als führende Online-Arztpraxis in Deutschland den Aktionsmonat Movember mit Informationsmaterialien zur Vorsorge und Aufklärung. Je früher eine Krankheit diagnostiziert wird, desto höher sind die Heilungschancen. Denn regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen und sich einmal im Monat die Hoden abzutasten, kann am Ende Ihr Leben retten.

Unsere Ärzte haben für Sie einige hilfreiche Themen zusammengestellt. Wir möchten Sie ermutigen, Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen und sich bei gesundheitlichen Beschwerden direkt an einen Arzt zu wenden. Sei das über unsere Online-Arztpraxis oder an einen Arzt vor Ort.

Warum eigentlich Movember?

„Movember“ setzt sich aus den zwei Wörtern „November“ und „Moustache“ (Englisch für Schnurrbart) zusammen. Es handelt sich hierbei um eine weltweite Kampagne, die 2003 in Australien initiiert wurde. Im Rahmen der Bewegung werden Männer dazu animiert, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Damit soll auf das Thema Männergesundheit aufmerksam gemacht werden. Zudem werden Spenden für die Prävention und Forschung an Krankheiten, die häufig Männer betreffen, gesammelt. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf Prostatakrebs, Hodenkrebs und psychischen Erkrankungen. Bisher konnten durch die Bewegung mehr als 1250 Projekte rund um das Thema Männergesundheit realisiert werden.

Hoden richtig abtasten

Grafische Ansicht zum Aufbau des menschlichen Hoden.

44 % der Männer wissen nicht, wie es funktioniert – Dabei kann es Leben retten!

Wer seine Hoden regelmäßig abtastet, kann Gewebeveränderungen frühzeitig erkennen.

Wie Sie Schritt-für-Schritt vorgehen, erfahren Sie hier.

Dr. Emily Wimmer, Ärztin bei Zava, rät:

Ich empfehle Männern zwischen 14 und 45 Jahren, ihre Hoden mindestens einmal im Monat selbst zu untersuchen. So können Sie nicht nur Hodenkrebs frühzeitig erkennen, sondern auch Krampfadern des Hodens, so genannte Varikozelen.”

Relevanter denn je – die psychische Gesundheit

Mann mit psychischer Krankheit sitzt vor dem Fenster.

Da Studien zufolge die Corona-Pandemie psychische Krankheiten verschlechtert und sogar begünstigt, ist das Thema psychische Gesundheit relevanter denn je. Zu den häufigsten psychischen Krankheiten zählen Depressionen: Jeder 8. Mann erkrankt daran im Laufe seines Lebens. Zava möchte speziell auf Depressionen bei Männern aufmerksam machen, da diese Erkrankung „unterdiagnostiziert ist und oftmals nie oder gar zu spät behandelt wird.”

Die Folgen können dramatisch sein: ein langer, zäher Krankheitsverlauf ohne Besserung, Verlust des Arbeitsplatzes oder sozialen Umfeldes, finanzielle Sorgen bis hin zu Suizidgedanken oder sogar -taten. Mehr erfahren.

Vorsorgen – aber wie?

Vorsorgeuntersuchung eines Mannes bei seinem Arzt.

Männer sind wahre Vorsorgemuffel, wenn es um das Thema Gesundheit geht. Viele nehmen Vorsorgeuntersuchungen nicht regelmäßig wahr oder schieben sie trotz Beschwerden auf. Doch je früher Krankheiten, insbesondere Krebserkrankungen, diagnostiziert werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit der Heilung bzw. Genesung. Wenn Sie mehr zu Vorsorgeuntersuchungen für den Mann erfahren möchten, klicken Sie hier.

Prostatakrebs, die häufigste Krebserkrankung

Prostatakrebs Vorsorgeuntersuchung beim Arzt.

Mit jährlich rund 60.000 Prostatakrebs-Diagnosen ist diese Krebsart die häufigste bei Männern in Deutschland. Früh diagnostiziert, liegen die Heilungschancen jedoch bei über 90 %. Das klingt doch nach einem ausschlaggebenden Grund, sofort einen Termin beim Arzt zu vereinbaren, oder? Erfahren Sie hier mehr.