EMLA® Creme
EMLA® Creme bei vorzeitigem Samenerguss
Preis ab 38.59 € + Behandlungsgebühr 19.99 €
Verfügbar. Einer unserer Ärzte wird Ihre Anfrage auswerten und falls angemessen ein Rezept ausstellen. Wie funktioniert ZAVA?
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EMLA® Creme von Aspen Pharma Trading Limited eignet sich unter anderem zur Behandlung bei vorzeitigem Samenerguss (auch: Ejaculatio praecox). Sie enthält Lidocain und Prilocain, 2 örtliche Betäubungsmittel, die die Schleimhaut am Penis weniger empfindlich gegenüber Reibung machen. So ist Geschlechtsverkehr über einen längeren Zeitraum hinweg möglich – die Wirkstoffe zögern den Orgasmus hinaus.
Tragen Sie die Creme 15 Minuten vor dem Sex auf den Penis auf und waschen Sie sie danach gründlich ab. Andernfalls überträgt sich die betäubende Wirkung auch auf die Partnerin oder den Partner.
Preise
30 g - 38.59 €
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+ Behandlungsgebühr 19.99 €
Über EMLA®
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Betäubende Creme – EMLA® ist eine Creme zur örtlichen Betäubung. Das Medikament enthält dazu die Wirkstoffe Lidocain und Prilocain. Sie gehören zur Gruppe der sogenannten Lokalanästhetika: Darunter versteht man örtliche Betäubungsmittel, die die Reizempfindlichkeit der Haut herabsetzen. Wenn Sie die EMLA® Creme im Genitalbereich auftragen, hemmt sie also leicht das Empfindungsvermögen.
Das Arzneimittel betäubt die Schleimhäute im Genitalbereich und vermindert so die Empfindsamkeit des Penis. Sie verspüren dadurch weniger Reibung während der Penetration. Dies kann dazu beitragen, dass der Geschlechtsverkehr länger dauert.
Gut zu wissen: EMLA® Creme setzt nachweislich das Schmerzempfinden herab. Ärzte empfehlen sie daher nicht nur im Intimbereich, sondern auch bei kleineren Eingriffen – zum Beispiel bei der Entfernung von Genitalwarzen. EMLA® eignet sich außerdem für die örtliche Betäubung der Haut beim Impfen, Tätowieren und bei kosmetischen Eingriffen.
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Reduzierte Signalweiterleitung – EMLA® reduziert als Lidocain-Salbe die Reizweiterleitung über die Nervenbahnen im Intimbereich. Dadurch wirkt sie betäubend: Das Empfinden in den behandelten Bereichen ist nach der Anwendung vermindert. Eine geringere Reizung der Eichel kann dementsprechend den Samenerguss verzögern.
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Wirkung bei guter Verträglichkeit – Neben der EMLA® Creme kommen bei vorzeitigem Samenerguss noch weitere Präparate zum Einsatz. Dazu gehören etwa sogenannte Delay-Sprays (“Verzögerungssprays”) sowie Tabletten mit dem Wirkstoff Dapoxetin.
Nicht alle Delay-Sprays unterliegen strengen Kontrollen zu ihrer Wirksamkeit und Sicherheit. In dieser Hinsicht sind sie also nicht mit EMLA® vergleichbar. Fortacin® stellt eine Ausnahme dar: Dieses Spray ist als Arzneimittel zugelassen und enthält ebenfalls Lidocain und Prilocain in wirksamer Dosierung.
Falls Sprays und Betäubungscremes für den Intimbereich nicht ausreichen, können Betroffene auch Tabletten einnehmen, etwa Priligy®. Hier sind im Vergleich zu EMLA® jedoch mehr Nebenwirkungen möglich.
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25 mg Lidocain und Prilocain pro 1 g Creme – EMLA® enthält immer jeweils 25 mg Lidocain und Prilocain pro 1 g Creme. Die Creme ist in verschiedenen Packungsgrößen erhältlich.
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Männer, die unter vorzeitigem Samenerguss leiden – EMLA® Creme wird unter anderem bei vorzeitigem Samenerguss angewendet. 1-3 von 10 Männern leiden Schätzungen zufolge unter dieser sogenannten Ejaculatio praecox.
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Kurz vor dem Sex auf den Penis auftragen – Tragen Sie die EMLA® Creme ungefähr 15 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr auf:
- Drücken Sie die Betäubungscreme aus der Tube und tragen Sie sie auf der Eichel und der Vorhaut auf. Verwenden Sie etwa 1 g Creme pro 10 cm² Haut.
- Sie können die Vorhaut etwas zurückziehen, um die Betäubungscreme großflächiger zu verteilen.
- Wichtig: Massieren Sie die Creme nicht ein, sondern lassen Sie sie einwirken.
Die für Sie optimale Einwirkzeit können Sie nach einigen Anwendungen am besten selbst einschätzen. Für einige Männer reichen 5 Minuten Einwirkzeit, für andere eventuell 25 Minuten. Bei atopischer Dermatitis sollten Sie die Einwirkzeit möglichst kurz halten, um Hautreaktionen zu vermeiden.
Waschen Sie das Medikament nach der Einwirkzeit gründlich ab. So verhindern Sie, dass sich die Creme beim Geschlechtsverkehr auf die Partnerin oder den Partner überträgt und dort betäubend wirkt. Besondere Vorsicht ist bei Analverkehr geboten, denn in der Analregion darf EMLA® nicht angewendet werden.
Verwenden Sie EMLA® zur Verzögerung des Samenergusses immer nach Anweisung Ihres Arztes. Die Creme ist ausschließlich zum äußeren Auftragen auf der Haut oder der genitalen Schleimhaut bestimmt.
Wann beginne ich mit der Anwendung?
Eine Viertelstunde vor dem Sex – Um die Ejakulation hinauszuzögern, sollten Sie EMLA® etwa 15 Minuten vor dem Verkehr auftragen.
Was mache ich bei vergessener Anwendung?
Anwendung nachholen – Sollten Sie die EMLA® Creme zur Verzögerung des Samenergusses vergessen haben, ist das kein Problem. Sie können die Anwendung nachholen und den geplanten Sex zeitlich etwas nach hinten verschieben.
Was mache ich, wenn ich eine größere Menge EMLA® angewendet habe als vorgesehen?
Ärztlichen Rat einholen – Wenn Sie versehentlich zu viel EMLA® Creme angewendet haben, holen Sie unverzüglich ärztlichen Rat ein. Das ist auch dann notwendig, wenn Sie keine Beschwerden verspüren.
Möglich sind Symptome wie:
- Benommenheit
- Schwindel
- Kribbeln und Taubheitsgefühle in der Mundgegend
- Sehstörungen
- Ohrgeräusche
- bläulich-graue Verfärbung der Haut
In sehr schweren Fällen können lebensbedrohliche Symptome wie Krampfanfälle, Herz-Kreislauf- oder Atemstörungen auftreten. Hierbei handelt es sich um medizinische Notfälle: Informieren Sie sofort den Rettungsdienst.
Worauf ist zu achten, wenn ich die Anwendung von EMLA® abbrechen möchte?
Keine Einschränkungen – Sie können die Anwendung von EMLA® Creme gegen frühzeitigen Samenerguss jederzeit abbrechen.
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Vorerkrankungen beachten – Nutzen Sie das Medikament nicht, wenn Sie auf einen der Wirkstoffe oder sonstigen Bestandteile allergisch reagieren. Sie sollten ebenfalls auf die EMLA® Betäubungscreme verzichten, wenn Sie bemerkt haben, dass Sie eine Allergie gegen andere Lokalanästhetika haben. Wenden Sie die Creme zudem nicht auf offenen Wunden an.
Auch bei einem Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase-Mangel sollte das Präparat nur nach ärztlicher Rücksprache zum Einsatz kommen, da die Gefahr schwerer Nebenwirkungen erhöht ist.
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Unerwünschte Wirkungen möglich – Wie jedes Arzneimittel kann die EMLA® Creme Nebenwirkungen hervorrufen. Diese müssen aber nicht bei jedem Anwender auftreten.
Häufig (bei bis zu 1 von 10 Behandelten) wurden diese unerwünschten Reaktionen beobachtet:
- vorübergehende Blässe, Rötung oder Schwellung an der behandelten Hautstelle
- anfängliches leichtes Wärmegefühl, Jucken oder Brennen an der Stelle, auf der die Creme aufgetragen wurde
Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Behandelten) kam es zu diesen Reaktionen:
- Taubheit oder Kribbelgefühle auf der Genitalschleimhaut
- Reizung der behandelten Haut (bei der Behandlung von Beingeschwüren)
Selten (bei bis zu 1 von 1.000 Behandelten) fielen diese Nebenwirkungen auf:
- allergische Reaktionen, wie Hautausschlag, Schwellung, Fieber, Atembeschwerden und Ohnmacht
- Störung der roten Blutkörperchen (Methämoglobinämie)
- kleine, punktförmige Blutung am behandelten Hautareal
- Reizung der Augen – dies allerdings nur, wenn EMLA® beim Auftragen versehentlich in die Augen gelangt
Sollten Sie schwere Nebenwirkungen (zum Beispiel eine allergische Reaktion) bemerken, waschen Sie die EMLA® Betäubungscreme sofort ab und kontaktieren Sie einen Arzt.
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Möglich bei gleichzeitiger Anwendung – Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker immer über alle Medikamente, die Sie einnehmen oder anwenden. So kann er beurteilen, ob Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen auftreten können.
Bei EMLA® kann dies bei den folgenden Präparaten der Fall sein:
- Medikamente zur Eindämmung von Infektionen, unter anderem Sulfonamide
- Antibiotika, etwa Nitrofurantoin
- Arzneistoffe zur Therapie von Epilepsie, z.B. Phenytoin und Phenobarbital
- andere Lokalanästhetika wie Fortacin®
- Medikamente zur Therapie von Herzrhythmusstörungen, u.a. Amiodaron
- Arzneimittel, die den Lidocainspiegel im Blut erhöhen können, wie Cimetidin oder Betablocker
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Kein direkter Einfluss – Wechselwirkungen von EMLA® mit Lebens- und Genussmitteln sind nicht bekannt.
Das in der Creme enthaltene Lidocain kann jedoch den Geschmackssinn verändern und insbesondere einen bitteren Geschmack im Mund auslösen.
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Lidocain und Prilocain – In 1 g EMLA® Creme sind jeweils 25 mg der lokal wirksamen Betäubungsmittel Lidocain und Prilocain enthalten.
Die weiteren Bestandteile sind:
- Macrogolglycerolhydroxystearat (Ph.Eur.)
- Carbomer 974P
- Natriumhydroxid zur Einstellung des pH-Werts
- gereinigtes Wasser
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Wie ist EMLA® aufzubewahren?
Lagern Sie EMLA® immer bei normaler Raumtemperatur und schützen Sie die Betäubungscreme vor Licht und Feuchtigkeit. Sie darf nicht eingefroren werden.
Verwenden Sie EMLA® auf keinen Fall nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum.
Wie muss das Produkt entsorgt werden?
Sehen Sie davon ab, die Creme über das Abwasser zu entsorgen. Ihr Apotheker berät Sie, wie Sie EMLA® wegwerfen können.
Wie sieht EMLA® aus?
Bei der EMLA® Creme handelt es sich um eine Öl-in-Wasser-Emulsion in einer Aluminiumtube.
In welchen Packungsgrößen ist EMLA® erhältlich?
Das Medikament ist in Packungen mit 1 Tube zu 5 g Creme, mit 5 Tuben zu je 5 g Creme sowie mit 1 Tube zu je 30 g Creme erhältlich. Möglicherweise werden nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Angaben zum Hersteller
Pharmazeutischer Unternehmer
Aspen Pharma Trading Limited
3016 Lake Drive, Citywest Business Campus
Dublin 24
Irland
Tel.: 0049 3056796862
Mitvertrieb
Aspen Germany GmbH
Balanstraße 73
81541 München
Deutschland
Hersteller
Recipharm Karlskoga AB
Björkbornsvägen 5
SE-691 33 KARLSKOGA
Schweden
Aspen Bad Oldesloe GmbH
Industriestraße 32-36
23843 Bad Oldesloe
Deutschland
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Häufig gestellte Fragen
Kann man die EMLA® Creme rezeptfrei kaufen?
Ja, EMLA® ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Wenn Sie Vorerkrankungen haben oder Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Anwendung der Creme jedoch ärztlichen Rat einholen.
Wie lange wirkt die EMLA® Creme?
Die Wirkdauer von EMLA® kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Sie hängt unter anderem vom Verwendungszweck und von der Einwirkzeit ab. Bei vorzeitigem Samenerguss ist durchschnittlich eine betäubende Wirkung von bis zu 2 Stunden realistisch.
Muss man die Creme abwaschen, bevor man Sex hat?
Ja, Sie sollten die EMLA® Creme vor dem Sex abwaschen. Andernfalls überträgt sich die betäubende Wirkung auf die Partnerin oder den Partner.
Kann die EMLA® Creme Kondome beschädigen?
Ja, das Öl in EMLA® Creme kann die Barrierewirkung insbesondere von latexhaltigen Kondomen herabsetzen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Kondome bzw. Verhütungsmethoden Sie sicher mit EMLA® verwenden können.
Funktioniert EMLA® bei jedem Mann mit vorzeitigem Samenerguss?
Die Wirksamkeit von EMLA® Creme bei Ejaculatio praecox hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa der Ursache des frühzeitigen Samenergusses, und davon, wie der Betroffene individuell auf das Medikament anspricht. EMLA® Creme kann vor allem bei einer übermäßigen Erregbarkeit der Eichel helfen. Hat die Ejaculatio praecox psychische Ursachen, ist die Betäubungscreme allein eher nicht hilfreich.
Wie unterscheidet sich EMLA® von speziellen Delay-Sprays?
Im Gegensatz zu vielen sogenannten Delay-Sprays (“Verzögerungssprays”) handelt es sich bei EMLA® um ein zugelassenes Betäubungsmittel für die Haut. Die Wirkung ist daher stärker als die der meisten Delay-Sprays.
Dr. med. Ulrike Thieme ist Medizinische Leiterin bei ZAVA und seit 2018 Teil des Ärzteteams. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Dr. med. Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.
Lernen Sie unsere Ärzte kennenLetzte Änderung: 10 Dez. 2025
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Gebrauchsinformation: Information für Anwender, Aspen Germany GmbH, Stand Dezember 2023
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Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels/SmPC), Aspen Germany GmbH, Stand November 2017
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Semih Ötles & Ahmet Senturk (2014). Food and drug interactions: A general review. – Acta Sci. Pol., Technol. Aliment. 13(1), 89-102, online: https://www.food.actapol.net/pub/8_1_2014.pdf, abgerufen 17.11.2025
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Struck, J. P. (2022). Medikamente in der Urologie. Springer Berlin Heidelberg.
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H. Porst (2009). Der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox). – Der Urologe, 48.6, 663-674, online: https://link.springer.com/article/10.1007/s00120-009-2019-z, abgerufen 17.11.2025
Für viele Männer ist der vorzeitige Samenerguss nicht nur ein sehr intimes Problem, sondern auch eine Belastungsprobe für Beziehungen. Die meisten leiden stumm und vermeiden einen Arztbesuch, da es Ihnen unangenehm ist persönlich darüber zu sprechen. Dafür sind die Ärzte von ZAVA da. Wir helfen Ihnen sehr diskret und beraten Sie gerne. Beantworten Sie unseren medizinsichen Fragebogen und erhalten Sie Rezepte und die für Sie passenden Medikamte um Ihren Beschwerden ein Ende zu setzen.
Verfügbar. Preis ab 38.59 € + Behandlungsgebühr 19.99 €