Erythromycin

Behandlung & Anwendung von Erythromycin

Junger Mann trägt punktuell Erythromycincreme zur Behandlung von Akne auf.
Inhalt

Das Antibiotikum Erythromycin gehört zur Gruppe der Makrolid-Antibiotika, deren Wirkungsspektrum dem der Penicilline gleicht. Die Eiweißproduktion der Bakterien wird durch das Medikament verhindert und somit können die Erreger leichter vom Immunsystem zerstört werden.

Erythromycin kann sowohl für äußerliche Behandlungen in Form von Lösungen und Gels zum Beispiel bei Akne sowie innerliche Erkrankungen (Lungenentzündung, Chlamydia, Syphillis) eingesetzt werden.

Unsere Ärzte können Sie zu Behandlungsmöglichkeiten einer Akne beraten.

Was gibt es vor der Anwendung von Erythromycin zu beachten?

Erythromycin ist ein makrolides Antibiotikum, das bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird.

Es gilt als eines der ältesten und effektivsten Antibiotika der Makrolid-Gruppe und wird sehr häufig zur äußeren Therapie für die Heilung von Akne, Operationswunden und Verbrennungen angewendet. Ebenso ist es sehr effektiv bei inneren bakteriellen Infektionen wie Lungenentzündung (Pneumonie), Bronchitis, Entzündung des Rachens und der Mandeln. Auch bei Erkrankungen im Genitalbereich, wie Syphillis oder Harnwegsinfektionen (Urethritis) kommt es zum Einsatz.

Es wird oft als Ersatz für Penicillin eingesetzt, wenn ein Patient gegen diesen Wirkstoff allergisch ist. Die Ärzte von Zava verschreiben Erythromycin ausschließlich als Medikament gegen Akne zum Auftragen auf die Haut.

Wie wird Erythromycin angewendet?

Bei Antibiotika richtet sich die Art und Dauer der Einnahme meist nach Krankheit und Gesundheitszustand des Patienten, daher sollte die Behandlung auf jeden Fall mit einem Arzt abgestimmt werden. In der Packungsbeilage stehen weitere Hinweise zur Verwendung, die jedoch vom Arzt variiert werden können. Wichtig ist bei der Einnahme von Antibiotika immer, dass es ausreichend lange angewendet wird. Ansonsten können, vor allem bei der Verabreichung in Tablettenform, Resistenzen entstehen.

Generell werden die Tabletten mit ausreichend Flüssigkeit und, wenn möglich, nach einer Mahlzeit eingenommen. Erythromycin in Cremes gegen Akne wird nach der Reinigung zweimal täglich auf die Gesichtshaut aufgetragen.

Eine akute bakterielle Infektion wird im Normalfall 7 bis 8 Tage mit einer Dosierung (bei Jugendlichen und Erwachsenen) von 1.5 bis 2g behandelt. Die Anwendung von Erythromycin-Lösungen für die Haut kann deutlich länger erfolgen. Durch das äußerliche Auftragen wirkt es lokal und wird deshalb nur in geringen Mengen in den gesamten Kreislauf aufgenommen. Meist beträgt die Anwendungsdauer solcher Akne-Mittel bis zu drei Monate.

Kann es während der Therapie mit Erythromycin zu Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen?

Wechselwirkungen von Arzneimitteln entstehen immer, wenn sie im Körper über den gleichen Mechanismus abgebaut werden. Erythromycin wird in der Leber von einem bestimmten Enzym chemisch verändert und ausgeschieden. Dieses Enzym ist auch an der Ausscheidung vieler weiterer Arzneimittel beteiligt. Dazu zählen unter anderem die Anti-Baby-Pille zur Verhütung, außerdem die Statine (ausgenommen Pravastatin) zur Senkung von hohen Cholesterinspiegeln, Calciumantagonisten zur Blutdrucksenkung und einige Antidepressiva. Von diesen und vielen weiteren Medikamenten weiß man, dass es zu einem Anstieg der Konzentration im Blut kommt, wenn gleichzeitig Erythromycin eingenommen wird. Die Einnahme weiterer Medikamente sollte deshalb immer vorher mit einem Arzt abgesprochen sein. Gegebenenfalls muss die Einnahme von Erythromycin ärztlich überwacht werden.

Bei einer topischen Applikation von Erythromycin als Akne-Therapie sind solche Wechselwirkungen nicht bekannt. Das lokal aufgetragene Erythromycin wird nur in sehr geringen Mengen in den Körperkreislauf aufgenommen. Die bei einer Anwendung in Tablettenform auftretenden starken Wechselwirkungen finden bei der äußerlichen Therapie mit Erythromycin nicht statt.

Welche Nebenwirkungen können bei Erythromycin auftreten?

Antibiotika wie Erythromycin, die eine breite Palette von Anwendungsgebieten aufweisen, können manchmal zu Magenverstimmungen oder Durchfall führen. Verschlimmert sich der Durchfall oder ist Blut enthalten, sollte ein Arzt kontaktiert werden. Da jede Person anders auf Medikamente reagiert, können jederzeit, auch wenn dieses Antibiotikum gut verträglich ist, Nebenwirkungen auftreten.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen von Erythromycin in Tablettenform gehören:

  • Übelkeit, Brechreiz oder Erbrechen
  • Magenkrämpfe oder Magenverstimmungen
  • Blähungen
  • Durchfall oder weicher Stuhl
  • Anstieg der Leberwerte
  • Hautausschlag, allergische Reaktionen oder Hautrötungen

Seltene Nebenwirkungen:

  • Gelenkschwellungen
  • Gelbsucht
  • Fieber
  • Juckreiz
  • Bauchspeicheldrüsenentzündung

Treten bei Ihnen plötzlich Nebenwirkungen auf, konsultieren Sie bitte sofort Ihren Arzt.

Die Erythromycin-Creme wird zur äußerlichen Behandlung von Pickeln sowie bei leichten Formen der Akne eingesetzt. Dabei kommt es nicht zu den typischen Nebenwirkungen von Antibiotika wie Magen-Darm-Problemen. Die bekannten Nebenwirkungen einer topischen Applikation sind in sehr seltenen Fällen eine Rötung und Austrocknung der Haut. Wenn die Haut beginnt zu jucken oder stark zu brennen, kann das ein Hinweis für eine Allergie auf Erythromycin sein. In jedem Fall sollte bei starken Nebenwirkungen der behandelnde Arzt um Rat gefragt werden. Gegebenenfalls muss die Umstellung auf eine andere Akne-Therapie erfolgen.

Wann sollte Erythromycin nicht angewendet werden?

Auf die Einnahme von Erythromycin sollte verzichtet werden, wenn Herzrhythmusstörungen vorliegen, allergisch auf bestimmte Inhalte des Antibiotikums reagiert werden könnte oder eine Überempfindlichkeit gegen andere Makrolid-Antibiotika besteht. Auch bei einer Lebererkrankung sollte mit dem Arzt im Vorfeld besprochen werden, ob eine Einnahme ratsam ist. Das Gleiche gilt für Schwangere und Mütter in der Stillzeit, denn die Auswirkung auf das Kind ist bis jetzt nicht bekannt.

Erythromycin in Akne-Cremes hat weniger strenge Kontraindikationen, da die Aufnahme in den Körper nur in sehr geringen Mengen erfolgt. Die wichtigste Kontraindikation für eine äußerliche Anwendung von Erythromycin ist eine bekannte Allergie gegen Erythromycin oder einen anderen Inhaltsstoff der Lösung. Bei einer geplanten Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit muss abgewogen werden, wie dringlich die Akne-Therapie ist. Bei der Anwendung auf der Haut sollte es prinzipiell nicht zur Aufnahme des Antibiotikums in den Körper kommen. Es dürfte somit auch nicht bis in die Plazenta oder die Muttermilch gelangen. Experimente dazu haben bisher nur im Tierversuch stattgefunden und zeigten keine Auswirkungen auf das Kind. Im Zweifel sollte mit der Therapie jedoch bis zum Beenden der Stillzeit gewartet werden.

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star full star full star full star full star full von Andreas, 22 Mai 2019
Es hat alles reibungslos funktioniert. Konnte das Medikament nur noch nicht benutzen. Kann ich nur empfehlen
star full star full star full star full star full von Tanja P., 07 Mai 2019
Super Ablauf


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