Migräne in der Schwangerschaft und Stillzeit

Dr. Nadia Schendzielorz

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Dr. Nadia Schendzielorz

Letzte Änderung: 02 Jul 2020

Migräne tritt in der Schwangerschaft seltener auf als bei nicht-schwangeren Frauen. Dafür treten bei Schwangeren mit Migräne allerdings häufiger Thrombosen, Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Für eine Einschätzung Ihres persönlichen Risikos ist es sinnvoll, schon zu Beginn der Schwangerschaft oder sogar schon bevor Sie schwanger werden, mit Ihrem Frauenarzt über Ihre Migräne zu sprechen. So können auch Medikamente, die möglicherweise schädlich für das ungeborene Kind sein können, rechtzeitig gegen Alternativen ausgetauscht werden.

Inhalt
Schwangere sitzt auf der Couch, hält sich den Bauch und Kopf, sie hat Migräne

Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft & Stillzeit

Manche Medikamente können das ungeborene Kind im Mutterleib schädigen und dürfen deshalb von Schwangeren nicht verwendet werden. Außerdem sind bestimmte Medikamente nicht für stillende Mütter geeignet, da sie in die Muttermilch übergehen und so vom Kind aufgenommen werden. Wenn Sie an Migräne leiden und Medikamente dagegen einnehmen, sollten Sie sich von Ihrem Haus- oder Frauenarzt im Vorfeld der Schwangerschaft beraten lassen, ob Sie diese Medikamente weiterhin einnehmen können. Andernfalls bespricht Ihr Arzt gerne mögliche andere Medikamente oder nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten mit Ihnen. Nehmen Sie während der Schwangerschaft und Stillzeit nur die Medikamente ein, die Ihr Arzt Ihnen verschrieben hat, um eine Gefährdung des Kindes auszuschließen.

Zusätzliche Informationen darüber, ob ein Medikament für schwangere und stillende Frauen geeignet ist, finden Sie außerdem in der Packungsbeilage jedes Medikaments sowie auf der Internetseite Embryotox. Geben Sie dort einfach den Namen des Medikaments oder des enthaltenen Wirkstoffs im Suchfeld ein. Danach wird Ihnen eine Erklärung angezeigt, ob das Medikament in der Schwangerschaft und Stillzeit verwendet werden darf.

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Dr. Nadia Schendzielorz

Dr. Nadia Schendzielorz ist seit 2016 Apothekerin bei Zava. Sie schloss ihr Studium der Pharmazie an der Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn ab. Im Anschluss arbeitete sie an ihrer Dissertation an der Universität von Helsinki in Finnland und promovierte erfolgreich im Fachbereich Pharmakologie.

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Artikel erschienen: 02 Jul 2020

Letzte Änderung: 02 Jul 2020

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