Erkältung während der Schwangerschaft und Stillzeit

Ulrike Thieme, MD

Medizinisch geprüft von

Dr. Ulrike Thieme

Letzte Änderung: 03 Jul 2020

Grundsätzlich stellen Erkältungen während einer Schwangerschaft und Stillzeit keine Gefahr für Mutter und Kind dar. Bei einer Behandlung mit gewissen Hausmitteln (z.B. ätherischen Ölen) und Medikamenten ist jedoch Vorsicht geboten. Sprechen Sie vor der Einnahme von Medikamenten oder der Anwendung eigener Mittel immer mit ihrem Arzt, um mögliche Nebenwirkungen und Gefahren für das Kind auszuschließen. Außerdem sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Ihre Erkältung von Fieber begleitet wird und dieses nach 2 Tagen nicht besser wird.

Inhalt
Schwangere liegt auf der Couch und putzt sich die Nase
 

Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft & Stillzeit

Auch, wenn Erkältungen für Mutter und Kind ungefährlich sind, kann eine Behandlung mit Medikamenten mögliche unerwünschte Wirkungen haben und das Kind schädigen. Es wird daher dringend geraten, jede Medikamenteneinnahme zuerst mit einem Arzt oder Apotheker zu besprechen. Auch pflanzliche Mittel wie beispielsweise Efeu können äußerst schädlich für das Kind sein.

Während des Stillens gilt es zu beachten in welcher Dosierung und wie lange man Medikamente einnimmt. Auch wenn Sie Ihr Kind stillen, sollten Sie sich vor der Verwendung von Medikamenten und pflanzlichen Hausmitteln immer mit Ihrem Arzt absprechen, um möglichen Schäden für Ihr Kind vorzubeugen.

Wichtig: Bestimmte Kräutermischungen und Öle können gesundheitsschädliche Substanzen beinhalten, die dem Kind möglicherweise schaden. Aus diesem Grund sollte beispielsweise auf Erkältungsbäder mit ätherischen Ölen verzichtet werden. Stattdessen kann auf das Inhalieren mit Salzwasserlösungen zurückgegriffen werden.

Wer – nach Absprache mit einem Arzt – prüfen möchte, welche Medikamente während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden können, kann die Webseite embryotox.de besuchen. Hier können Sie den Wirkstoff oder Namen des Arzneimittels suchen. Die Seite gibt daraufhin Aufschluss darüber, ob das Medikament unbedenklich ist.

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Medizinisch geprüft von:
Dr. Ulrike Thieme Fachärztin für Neurologie, Stellv. Ärztliche Leiterin Deutschland

Dr. Ulrike Thieme ist seit 2018 Teil des deutschen Ärzteteams bei ZAVA und vertritt zur Zeit Beverley Kugler als ärztliche Leiterin. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei ZAVA arbeitete Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.

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Letzte Änderung: 03 Jul 2020

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