Coronavirus: Wer zählt zur Risikogruppe?

Ulrike Thieme, MD

Medizinisch geprüft von

Ulrike Thieme, Ärztin

Letzte Änderung: 15 Apr 2020

Generell kann sich jeder mit dem Coronavirus anstecken. Der Verlauf der Krankheit variiert jedoch stark. Welche Personengruppen besonders von einem schweren Krankheitsverlauf gefährdet sind, erfahren Sie hier.

Inhalt

Welche Bevölkerungsgruppen sind besonders schwer von Corona betroffen?

Besonders anfällig für einem schweren Krankheitsverlauf sind vor allem ältere Menschen über 65 Jahre – und ganz besonders Senioren über 80 Jahre – sowie Patienten mit Vorerkrankungen die das Immunsystem schwächen. Dazu zählen beispielsweise Patienten, die wegen einer aktuellen Krebserkrankung eine Chemo- oder Strahlentherapie bekommen oder Menschen, die wegen dauerhafter Erkrankungen (z.B. Rheuma, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Lungenleiden wie Asthma oder COPD, schlecht eingestellte oder langjährige Zuckerkrankheit) behandelt werden. Weitere Informationen zu ausgewählten Risikogruppen finden Sie hier:

Bei Kindern scheint die Erkrankung vergleichsweise selten aufzutreten und mild zu verlaufen.

Schwangere haben aktuellen Berichten zufolge ebenfalls kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Wenn Sie jedoch wissen wollen, wie sich das Coronavirus auf Ihre Schwangerschaft auswirkt, lohnt es sich, einen Blick auf unsere Infoseite Coronavirus und Schwangerschaft zu werfen. Unser Zava-Ärzteteam hat dort hilfreiche Informationen für Sie zusammengestellt.

Wichtig: Unabhängig von Ihrem individuellen Risiko sollten Sie vorbeugende Schutzmaßnahmen wie gründliche Händehygiene und das Folgen einer guten Husten- und Niesetikette vornehmen. Diese dienen nicht nur Ihrem eigenen Schutz, sondern Sie tragen zudem dazu bei, die Infektionsrate gering zu halten. Sie helfen somit, die Schwächsten unserer Gesellschaft zu schützen, für die ein schwerer Krankheitsverlauf unter Umständen tödlich enden könnte. Die Seite Infektionsschutz.de bietet hierzu eine Reihe hilfreicher Infographiken und Kurzfilme an.

Sind Kinder stärker von der Krankheit betroffen?

Nein. Bisherigen Informationen zufolge verläuft eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bei Kindern deutlich milder als bei Erwachsenen.

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Ulrike Thieme, Ärztin

Ulrike Thieme ist seit 2018 Teil des deutschen Ärzteteams bei Zava. Ihre Facharztweiterbildung im Bereich Neurologie schloss sie 2018 ab. Vor ihrer Tätigkeit bei Zava arbeitete Ulrike Thieme an einem klinischen Forschungsprojekt über neurodegenerative Erkrankungen am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, London.

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Letzte Änderung: 15 Apr 2020

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